Situationen aus dem Arbeitsalltag

  • Hallo zusammen,


    Ich mal einen Tread zum Thema Situationen aus dem Berufsalltag eines Meisters auf.


    Der Grund hier für ist ganz einfach, es interessiert mich wie ihr regieren bzw. vorgehen würdet.


    Zur Situation:
    Ein 62 jähriger Mitarbeiter, welche schon seit 12 Jahren in der Firma als ganz normaler Elektriker tätig ist, hat während der Arbeitszeit aus dem Metallschrott der Firma ein altes Kreissägeblatt entnommen. Er wollte sich aus dem Sägeblatt was für die Private Nutzung bauen (fragt aber bitte nicht was <X ).
    Er nahm also das Sägeblatt und ging damit zu einer Schlagschere in eine anderen Abteilung um es zurecht zu schneiden. Die Schlagschere wahr natürlich nicht für das gehärtete Material gemacht und wurde an der Klinge geschädigt. Er bemerkte natürlich sofort den Schaden und legte die Sägebattstücke zurück im den Schrott und meldete den Schaden nicht und ging zurück an seine Arbeit
    Er wurde durch einen Mitarbeiter, Welcher für die Schlagschere zuständigen war beobachtet und dieser hat den Vorfall seinem Vorgesetzen meldete.


    Der Mitarbeiter gab sein Fehlverhalten, nach dem er 2 Tage später von seinem Vorgesetzen darauf angesprochen wurde, gleich zu und entschuldigte sich dafür. In den 12 Jahren hat er sich nie etwas zu schulden kommen lassen, war immer pünktlich, jederzeit bereit länger und am Wochenende zu arbeiten wenn es nötig war und war bei allen sehr beliebt. Sein Arbeitsleistungen waren soweit gut.


    Nun mal zusammengefasst was er sich zu Schulden kommen hat lassen:
    Er hat während der Arbeitszeit für den Privaten gebrauch Betriebseigentum beschädigt, dies versucht zu vertuschen. Geklaut hatte er eigentlich nicht, aber er gab zu, dass er es mitnehmen wollte. Das heißt er wollte Betriebseigentum entwenden.


    Und wie würdet ihr vorgehen??????

    Ich freu mich über jede Antwort und über weitere Situationen.


    Gruß Rig


    P.s.: Wie es ausgegangen ist, schreib ich euch später.

  • Ich würde jedenfalls kein großes Fass aufmachen.
    Wenn ich meinen Laden im Griff habe, kann ich auch mal ein paar Tage auf die Schlagschere verzichten.
    Ich muss immer eine Alternative haben falls eine Maschine vorübergehend defekt ist.
    Ich würde ein 4-Augengespräch mit ihm führen und ihm sein Fehlverhalten aufzeigen,
    wobei das Verheimlichen des Schadens sicher das größere Übel war.
    Sein bisher einwandfreies, positives Verhalten im Betrieb berücksichtigend, wäre eine mündliche Ermahnung bei mir das Maximum.


    Sollte die GF trotzdem den großen Hammer rausgeholt haben, so ist der Vorfall nur ein Vorwand um (altes) Personal zu entlassen.


    LG
    BigPaps

  • Hallo ich bin zwar noch kein Meister aber ich darf doch mein Meinung schildern?
    Also der Mann ist 62 Jahre alt ob er das vertuschen wollte ist nicht sicher, aber derjenige der in beobachtet hat hat zugelassen das nicht angewiesene Person an Maschine fummelt und hat nichts unternommen ist auch nicht ohne schuld, ich würde mit beiden sprechen aber nicht zusammen.Und alle Mitarbeiter unterweisen zusätzlich.

    :ada: Dezember2011

  • Den Ausführungen von BigPapaBear schließe ich mich an


    möchte jedoch hierzu etwas sagen_


    Geklaut hatte er eigentlich nicht, aber er gab zu, dass er es mitnehmen wollte. Das heißt er wollte Betriebseigentum entwenden.


    Das Zugeben, Betriebseigentum mitzunehmen stellt nicht den Versuch einer Straftat dar.
    Wann der Versuch strafbar ist stellt sich aus dem:
    § 22 StGB versucht eine Straftat, wer nach seiner Vorstellung von der Tat zur
    Verwirklichung des Tatbestandes unmittelbar ansetzte. Dazu muß der Täter Handlungen
    vornehmen, die nach seiner Vorstellung im Falle ungestörten Fortgangs ohne Zwischenakte
    unmittelbar in die Tatbestandserfüllung einmünden. Die Begehung von Handlungen, wie sie
    im gesetzlichen Tatbestand umschrieben sind, ist nicht erforderlich. Ausreichend ist es, wenn
    die Handlung des Täters der Verwirklichung eines Tatbestandsmerkmales unmittelbar
    vorgelagert ist oder in unmittelbarem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der
    Tatbestandserfüllung steht.


    Der Mitarbeiter befand sich auf dem Betriebsgelände und konnte seine geplante Tat nicht vollenden.
    Er hat sich ein Sägeblatt aus dem Schrott geholt, dies stellt erst einmal nur den Versuch der Unterschlagung dar.
    An der Schlagschere bemerkte er seinen Irrtum (Klinge der Schlagschere kaputt) und warf das Sägeblatt
    zurück. Bedeutet Rücktritt einer Unterschlagung (nicht Strafbar).


    Die Sachbeschädigung der Klinge würde die Betriebshaftpfilcht eintreten. Ob der Mitarbeiter einen
    Anteil beitragen muss ergibt sich aus einer Tabelle (muss ich raussuchen).


    Der Versuch zu stehlen muss also in räumlichen und zeitlichen Zusammenhang stehen.
    Dieser Versuch wäre nicht Strafbar da der Mitarbeiter nicht vor Schichende das Gelände hätte
    verlassen können.


    Es gibt eine schöne Ausarbeitung von 26 Seiten im Net die die Erfüllung einer Straftat (zBDiebstahl)
    und den Rücktritt einer Straftat beschreiben.


    http://www.juristixx.de/Versuch.pdf


    Die Aussage: Er wollte Betriebseigentum entwenden... damit steht Du auf heissen Kohlen ;)
    Vortäuschung falscher Tatsachen.


    .... nicht nur sein Fehlverhalten aufweisen, sondern auch die NOTWENDIGKEIT einer Betriebsanweisung
    besprechen.


    Grüße
    Clara

  • Ich fände selbst eine Abmahnung wegen Beschädigung von Betriebseigentum und auch wegen nicht abgesprochener Nutzung von Betriebseinrichtungen für private Zwecke noch angemessen. (wenn es natürelich "betriebliche Übung" ist das jeder "Heimarbeit" machen darf, wird es mit einer Abmahnung schwer).


    Der MA hat sicher aus der Situation gelernt, ist einsichtig und wird es nie wieder soweit kommen lassen.


    Wenn er sich nicht nochmal vergleichbares leistet, wovon auszugehen ist, kann eine Abmahnung ein klares deutliches Signal sein.
    Man kann ihm ja auch erklären das man reagieren muss, aber damit die Sache als erledigt betrachtet, da er sich bisher nichts zu Sschulden kommen hat lassen und man mit seiner Leistung im Allgemeinen zufrieden ist.


    Wie gesagt...als Meister KANN man das mit der Abmahnung veranlassen oder auch sein lassen....das dürfte im Ermessensspielraum sein.
    Aber man muss als Meister auch damit rechnen das es in einem Wiederholungsfall Ärger für den Meister gibt wenn er eine solche Pflichtverletzung in einem früheren Fall nicht entsprechend gehandhabt hat.


    Schöne Aufgabenstellung, die sicher nicht die EINE richtige Lösung hat. Da kommt es auch sehr auf die Firma und die Personen und Persönlichkeiten an.


    Wichtig ist auf jeden Fall der Hinweis von Clara, das der Straftatbestand des Diebstahls nicht zu Stande kam und somit eine ungerechtfertigte Beschuldigung eine Abmahnung unwirksam machen würde.


    Viele Grüße
    Nase


  • Wenn ich meinen Laden im Griff habe [...]


    (wenn es natürelich "betriebliche Übung" ist das jeder "Heimarbeit" machen darf [...])


    Das sind für mich die beiden Stichworte.
    Mir würde es weniger um das Vergehen / den Fall an sich gehen als viel mehr um seine Wirkung auf den Rest der Mannschaft.
    Einerseits: Welche Signal-Wirkung hat mein Handeln?
    Andrerseits: Wie wird es aufgenommen / interpretiert?


    Viel hängt die richtige Reaktion auch davon ab, wie mein Stand innerhalb der Mannschaft und meine Position (Teamleiter? Schichtmeister? Abteilungsleiter?) ist.


    Nur 2 ganz grob richtungsweisende Beispiele:
    - Tanzt mir als Abteilungsleiter meine Mannschaft ständig auf der Nase herum, tut und lässt was sie will, dann muss ich als Vorgesetzter dieser Abteilung hart durchgreifen. Auch wenn es dieses Mal einen Mitarbeiter trifft, der schon lange im Betrieb ist und nie Probleme gemacht hat. Das maximal vertretbare Mittel in meinen Augen ist hier die Abmahnung.


    - Bin ich aber "lediglich" sein Teamleiter, welchem die Sache zugetragen wurde und wenn ich in diesem meinem Team etabliert & akzeptiert bin, dann würde ich Gnade vor Recht walten lassen.
    Eine mündliche Ermahnung sollte genügen. Die nächst-höhere Instanz würde ich ebenfalls informieren, aber lediglich von einem schon gelösten Fall sprechen.
    Als Teamleiter sollte ich auch schon grundsätzlich keine Abmahnungen auszusprechen.


    @ Clara:
    Ganz gleich, was das STGB dazu sagt: Diese (nicht vollendete) Handlung und die Sachbeschädigung belasten das Vertrauensverhältnis Arbeitgeber / Arbeitnehmer stark!
    Ehrlich und mit Rückgrad hätte er zunächst nachgefragt, ob er sich nicht in einer Pause oder einer Phase mit weniger / keiner Arbeit etwas aus einem Stück Schrott basteln darf. Und das Abfall definitiv einen "Eigentümer" hat, haben in den letzten Jahren viele medienwirksam aufgebauschte Beispiele gezeigt.
    Aber vor allem hätte er die Beschädigung der Maschine zugeben müssen. Denn dadurch hätten auch wirklich teure Ausfallzeiten produziert werden können.


    Zusammengefasst:
    Er hat zunächst das Vertrauen, welches in ihn gesetzt wurde missbraucht.
    Nur um dann ein vermeintlich teures Missgeschick zu vertuschen bzw. es einem Kollegen in die Schuhe zu schieben.


    In meinen Augen negiert das schon etwas die letzten 12 Jahre treue Mitarbeit. Denn jetzt steht der Verdacht im Raum, daß er eben zum ersten Mal in 12 Jahren seine Taten nicht richtig vorausgeplant hat und lediglich deswegen erwischt wurde.
    Stichwort: Dunkelziffer


    Also geht es gar nicht darum, ob eine Tatsache nun real im Raum steht oder der Vorgesetzte diese angeblich vortäuscht. Es geht lediglich um das Verdachtsmoment und ein solches würde - gut aufgearbeitet und dokumentiert - durch den Verlust des Vertrauensverhältnisses auch eine fristlose Kündigung hieb- und stichfest rechtfertigen.


    Viele Grüße
    Sebastian

  • Nun stellt vor, er hat gar nicht gedacht er hat versucht Sägeblatt mit Schlagschere zu schneiden -> keine Ahnung oder einfach das Alter nicht alle sind mit 62 fit.Ist es in diese Firma üblich Heimarbeit aus Schrott zu fertigen? Und der Mitarbeiter der es gesehen hat war am der Schlagschere tätig (Fachmann) und hat gesehen warum hat er das nicht verhindert ? (ja mach nur ) -> mit schuld an Beschädigung. Meine Lösung Beide Mitarbeiter mündlich zu ermahnen.Und GL vorschlagen ab bestimmte Datum ist Heimarbeit und mitnahmen von Betriebseigentum untersagt, wird mit schriftliche Abmahnung bis Kündigung bestraft.Wäre meine Lösung.Ist human zur alter Mann und das hört auf mit Heimarbeit und keine unnötige Unfälle mehr.

    :ada: Dezember2011

  • NUnd GL vorschlagen ab bestimmte Datum ist Heimarbeit und mitnahmen von Betriebseigentum untersagt, wird mit schriftliche Abmahnung bis Kündigung bestraft.Wäre meine Lösung.Ist human zur alter Mann und das hört auf mit Heimarbeit und keine unnötige Unfälle mehr.


    Ich denke, es passiert so oder so. Also warum nicht das Ganze in einem gewissen Rahmen offiziell ermöglichen?



    Viele Grüße
    Sebastian

  • Hallo,
    den Elektriker würde ich fragen, was mit einem Metaller gemacht werden soll, der am Strom herumwerkelt und ihm dann das Gleiche anbieten.
    Das jugendliche Alter spielt dabei keine Rolle.
    Gruß

  • Guten Morgen allerseits,


    Und nun erzähl ich euch kurz wie das alles für den Mitarbeiter ausgegangen ist:


    Da der Mitarbeiter sein Fehlverhalten gleich zugegeben hat, Einsicht gezeigt hat und auf Grund seiner vergangenen Leistungen / Verhalten / Einsatz, blieb es bei einem 6 Augen Gespräch in dem die ganze Situation sehr ausführlich aufgearbeitet wurde.
    Sehr wichtig war für uns, dass er es gleich uneingeschränkt zugegeben hat. Es gab keine Diskussion über: "Das war doch Schrott" oder ähnliche Ausreden.
    Natürlich wurde ihm alle möglichen Folgen aufgezeigt die möglich gewesen wären und die auch möglich sind, wenn er so was nochmal tut.


    So ist es nun ausgegangen. Eine Abmahnung wäre alternativ auch möglich und auch bestimmt vertretbar gewesen, aber der Mitarbeiter gab uns "noch" genügend positive Gründe davon abzusehen.


    Zum Thema Diebstahl: Ich habe es hier als direkten Tatbestand beschrieben, weil er auch gesagt hat, dass er das Teil für Zuhause gemacht hat. Klar wäre es ihm schwer nachzuweisen, wenn er es nicht mitnimmt.


    Ihr könnt gerne noch weitere Lösungsansätze bzw. eure Meinung schreiben
    oder auch gerne eigene Erfahrungen bzw. ähnliche Situationen schildern.
    Würd mich freuen.


    Gruß


    RIG

  • Na, da lag ich ja gar nicht so verkehrt. ;)
    Wichtig ist, dass wir Mensch bleiben!
    Menschen machen Fehler und dürfen das auch!
    Das muss ich als Vorgesetzter auch meinen Leuten zugestehen!


    Ihr könnt gerne noch weitere Lösungsansätze bzw. eure Meinung schreiben
    oder auch gerne eigene Erfahrungen bzw. ähnliche Situationen schildern.
    Würd mich freuen.


    Ich mich auch!
    Ist doch eine hervorragende Übung fürs FG!


    LG
    BigPaps


  • Ich denke, es passiert so oder so. Also warum nicht das Ganze in einem gewissen Rahmen offiziell ermöglichen?


    Um mich einmal selbst zu zitieren:


    Abfallentsorungs- / Abfallentnahme-Schein.
    So war das in den größeren Firmen geregelt, in den welchen ich gearbeitet habe. Man lässt sich von seinem direkten Vorgesetzten diesen Schein ausstellen und damit wechselt offiziell der Abfall seinen Eigentümer. An den Pforten wurden Stichproben-Kontrollen durchgeführt. Mir kam aber nie ein Fall zu Ohren, bei dem jemand ohne Schein erwischt wurde.


    In meiner jetzigen, viel kleineren Firma ohne Pforte und Sicherheitsdienst macht man einen Handel mit dem Geschäftsführer oder dem Werksleiter.
    Meist muss man nichts zahlen. Trotzdem sollte man unbedingt diesen Dienstweg gehen.


    So kenne ich das ;)


    Viele Grüße
    Sebastian

  • Ihr könnt gerne noch weitere Lösungsansätze bzw. eure Meinung schreiben
    oder auch gerne eigene Erfahrungen bzw. ähnliche Situationen schildern.

    Hallo RIG,
    zunächst mal würde ich sagen die Entscheidung es wie geschildert zu machen ist eine gute Lösung.


    Um dem Ganzen aber nun etwas "Feuer" zu geben....
    Stell Dir vor, der MA von der Schlagschere nimmt nun irgendwann in den nächsten Wochen ein Messgerät mit Nachhause, um eine Messung für einen Bekannten zu machen.
    Das Gerät wird in der Firma gebraucht, es kommt raus das es nicht da ist.


    Wie verfährst du mit diesem Kollegen (auch wenn er es sofort zugibt), zumal er es war der ja dafür gesorgt hat das die Geschichte mit der Schlagschere erst herausgekommen ist?
    Wenn Du ihn abmahnst, wird er sicher verärgert sein, wenn Du es nicht machst, frage Dich wie das auf die restlichen Kollegen wirkt.
    Wo ist denn Deine Grenze als Meister um eine Abmahnung zu veranlassen?
    Willst Du ihn für seine Denunziation belohnen / verschonen?
    Kann Dir jeder auf der Nase herumtanzen?
    Hat jeder der viel leistet auch automatisch einen Bonus bei Dir um sich Verstöße gegen ansonsten allgemeingültige Regeln zu erlauben?
    Behandelst Du wirklich alle gleich?


    Verstehe es nicht falsch! Deine Lösung ist OK, nur kann sie im Nachhinein auch noch nach hinten losgehen.
    Eine Abmahnung, dort wo sie gerechtfertigt ist, hat mehr als nur eine Wirkung in Richtung des direkt betroffenen.


    Viele Grüße
    Nase

  • Abfallentsorungs- / Abfallentnahme-Schein.
    So war das in den größeren Firmen geregelt, in den welchen ich gearbeitet habe. Man lässt sich von seinem direkten Vorgesetzten diesen Schein ausstellen und damit wechselt offiziell der Abfall seinen Eigentümer. An den Pforten wurden Stichproben-Kontrollen durchgeführt. Mir kam aber nie ein Fall zu Ohren, bei dem jemand ohne Schein erwischt wurde.


    Bei uns ist es auch so ähnlich geregelt. Den Entnahmeschein kann man von der Umweltabteilung ausfüllen lassen und an der Hauptpforte beim Rausfahren abgeben.
    Es ist bei uns auch erlaubt z.B. Werkzeuge, Messgeräte usw. für private Zwecke kostenlos ausleihen. In diesem Fall wird der Schein von der Werkzeugausgabe oder vom Vorgesetzten ausgefüllt, diesen muss man dann bei der Kontrolle an der Hauptpforte vorweisen.
    Mir ist auch kein Fall bekannt, dass jemand ohne den Schein erwischt wurde.

    So jetzt ein paar Worte zu dem Fall:
    Als Vorgesetzter muss man natürlich menschlich bleiben aber in bestimmten Fällen auch konsequent reagieren um den Mitarbeitern zu zeigen „so nicht!“. Ich frage mich auch was passiert wenn noch einmal so ein Fall auftritt aber vielleicht mit weniger guten Mitarbeiter, wie reagiert man dann? Gibt es dann eine Abmahnung? Ist es gerecht? Da diesen Fall alle Mitarbeiter mitbekommen haben, würde meiner Meinung nach, eine Abmahnung angemessen sein.
    Diese Abmahnung würde dem guten Mitarbeiter keine direkten Nachteile z.B. Gehalt, o.ä. bringen (ich spreche hier von unserem Unternehmen) und verjährt auch nach einer bestimmten Zeit. Sie wirkt aber als „Warnzeichen“ für die anderen Mitarbeiter.

    Gruß
    bumer3

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