Impressionen von der TA-Hameln

  • Hallo liebe Leser
    Die letzten Tage habe ich den bereits verflossenen Sommer genutzt,
    um Meisteranwärter die vor der gleichen Entscheidung stehen wie ich einst stand, eine Hilfe zu sein.
    Im Folgenden Text habe ich sämtliche Notizen welche ich während der Schule gemacht habe ausgearbeitet. :thumbup:


    Eckdaten: :2611:
    Ich habe den Vollzeitlehrgang Industriemeister-Metall an dem Bildungsträger "TA-Hamlen" (16 Wochen) erfolgreich absolviert.
    -> Ich kann jedoch versichern dass die bestandene Prüfung nichts an meiner „Bewertung“ geändert hat.


    Durch meine Arbeitskollegen bin ich erst auf die TA aufmerksam geworden.
    Alle drei Kollegen (zwei gelernte Industriemechaniker und einer mit berufsfremder Ausbildung) haben bestanden
    und mir die TA weiter empfohlen.
    Ein wichtiges Kriterium war natürlich die kurze Zeit in der man auf die Meisterprüfung der IHK vorbereitet wird.
    Natürlich habe ich mich nach alternativen Bildungsträgern umgesehen,
    aber aufgrund der Empfehlungen war mir sehr schnell klar dass ich den Meister an der TA machen werde.
    Die Dauer des Meisterlehrgangs stellt für die TA fast schon ein Alleinstellungsmerkmal dar.



    Meine "Bewertung": :2611:


    Die Meisten Dozenten sind sehr gut!
    Natürlich gibt es auch dort Dozenten, welche den Stoff nicht wie gewünscht vermitteln können.
    Jedoch hat man als zahlender Kunde/Klasse das recht sich bei der Schulleitung zu beschweren.
    Mit manchen "alten-Hasen" sind nicht alle zurecht gekommen, diese waren zwar fachlich sehr gut,
    was die Didaktik und den Medieneinsatz betrifft jedoch teils nur ausreichend.


    Ich fand die knappe Zeit gut durchstrukturiert . :23f3:
    (normalerweise 10 Schulstunden und ein Fach mit regelmäßigen Pausen je Tag)
    Ich habe den angebotenen Vorkurs nicht hinzugebucht, aber schaden kann er nicht,
    vor allem wenn man schon länger aus der Schule draussen ist.
    Jedoch wird ca. 4x von 17Uhr bis 20:15Uhr NTG (Mathe Basics, Nachhilfe/Wiederholung) „freiwillig“ unterrichtet
    -
    > der ganze Kurs ist ja freiwillig…
    Zudem ist für ebenfalls ca. 4 Samstage ein voller Unterrichtstag eingeplant.

    Die Kantine war ebenfalls i.O., des weiteren gibt es unweit von der Schule entfernt zahlreiche Verpflegungsmöglichkeiten.
    Ebenso wie beim Thema Kantine teilen sich oft die Meinungen bei den Wohnungen.
    Ich fand diese gut ausgestattet und neu renoviert.
    Ich Spreche hier von der Grabbestraße, die WG’s in der Heinestraße sind ebenfalls i.O.,
    bieten jedoch ein gewöhnungsbedürfitges Plattenbau-Ambiente.
    Die Preise dazu sind bei der TA zu beziehen, jedoch für meine Verhältnisse nicht überteuert (lebe im Münchner Umland).
    Natürlich spricht nichts dagegen sich selbst eine eigene Wohnung für weniger Miete zu suchen.
    Nachteil dabei kann sein dass man weitere Strecken zur Schule pendeln muss (was nicht lustig ist nach dem Abendunterricht),
    man keine Fahrgemeinschaft zur Schule bilden kann und es die Bildung von informellen Lerngruppen nach der Schule erschwert.


    Ich habe mal etwas von einem Parkplatzmangel gehört,
    das kommt natürlich immer darauf an wie viele Klassen gerade parallel auf dem Campus laufen.
    Da gilt dann natürlich das Motto „der frühe Vogel…“
    Zudem gibt es noch Ausweichmöglichkeiten wie Parkhaus, etc...
    Außerdem ist die Busanbindung von den TA-Wohnungen auch gut,
    (meine Arbeitskollegen sind allesamt ohne PKW angereist).

    Auf die Schule habe ich mich eigentlich nur in Mathe vorbereitet (Grundwissen wie Gleichungen, Formeln umstellen,…)
    und das Fachkundebuch habe ich komplett gelesen.
    Wichtig ist der gekonnte Umgang mit der IHK Formelsammlung sowie mit dem Tabellen Buch. :!:
    Ich kann im nachhinein jeden nur empfehlen sich eine alte BQ Prüfung zu besorgen und mal durchzuschauen,
    was so alles auf einen zukommt, aber nicht abschrecken lassen! :S
    Viel Fachwissen, vor allem für die HQ-Prüfungen, war natürlich noch aus meiner Ausbildung zum Industriemechaniker präsent,
    die ich bis dato vor ca. 3 Jahren absolviert habe.


    Man braucht sich nicht unbedingt alle Bücher kaufen (welche einem als Komplettpaket des Lernmaterials angeboten werden)
    da man im Unterricht die notwendigen Scripte erhält oder Mitschriften anfertigt,
    die Übungsbänder sind dann zum selbstständigen aufarbeiten gedacht.
    Mir hat es am meisten gebracht alte Prüfungen zu machen (ca. nach der hälfte der Zeit) und die Mitschriften durchzuarbeiten.
    Unentbehrlich sind jedoch Bücher mit denen im Unterricht gearbeitet wird bzw. welche zur Prüfung notwenig sind.
    Das Wären die aktuellen Gesetzestexte das Tabellenbuch Metall und die IHK Formelsammlung.


    Im weiteren Unterrichtsverlauf habe ich mir dann wie die meisten meiner Klasse noch das Chrisiani Tabellenbuch
    als "Backup" aus der Campus eigenen Fachbuchhandlung zugelegt.
    Da gibt es aber schon etliche Threads, wieso bzw. welches das „beste“ ist. ;)
    Rückblickend betrachtet wären die angebotenen Lernkarteikarten noch eine Option,
    damit muss man jedoch früh genug beginnen diese nebenher durchzuarbeiten.


    Bei uns waren die Klassen leider ziemlich groß (bis zu 27 Leute) das ist zu viel! :/
    Eigentlich hat sich die TA eine Obergrenze von 25 Personen pro Klasse gesetzt,
    ich hoffe in Zukunft wird das konsequenter umgesetzt!
    Im Sommer sind die Klassen meist kleiner, aber wohl aus dem selben Grund wieso auch ich die Schule im Winter besucht habe:
    Da ich mir nicht vorstellen kann dass man sich bei 30° Badewetter nach Schule noch hinsetzt und effektiv lernt,
    bzw. das „Klassen-Klima“ so angenehm ist.




    Teil 1, Fortsetzung folgt im Anschluss wegen zu vielen Zeichen... grin.png


    :IM:

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  • Teil 2:


    Die meisten Dozenten wissen wirklich auf was es ankommt, über die Nachhaltigkeit und den Umfang den man lernt lässt sich streiten,
    manche Schüler und Dozenten sprechen von reiner Prüfungsvorbereitung
    und dass wir nur soviel vermittelt bekommen dass man die Prüfung schafft.
    Diese Meinung teile ich nicht!
    Ich persönlich wollte diese natürlich gut „Meistern“ wink.png und natürlich auch was fürs Leben und den Beruf lernen,
    ich denke auch das ist hier mit Eigeninitiative gegeben.


    Ich war ehrlich überrascht dass so viele Personen Beruflich nichts mit Drehen Fräsen,… zu tun hatten
    (viele übten INH-Tätigkeiten wie Kesselwärter,… aus).
    Dies erschwert natürlich einen kompetenten Unterricht, wenn man erst mit Grundlagenunterricht beginnen muss. confused.png
    Aber ich kann mir gut vorstellen dass sich die TA beim zusammensetzen der Klassen Gedanken macht,
    dass Personen mit ähnlichem Bildungsstand und alter, o.ä. zusammenkommen.


    Auch sehr junge Leute waren hier, meiner Meinung nach zu jung. unsure.png
    Wenn man erst 1 Jahr ausgelernt hat, noch nicht die nötige Routine hat und in 4 Monaten als Meister da stehen soll.
    Viele nutzen den Meister aber nur als Sprungbrett (Stichwort Bachelor-Status),
    um anschließend TFW, TBW zu machen oder die Hochschule zu besuchen.


    Die Unterstützung vorab von der TA für Anträge z.B. Ausbildungsförderung war sehr gut (auch die telefonische Beratung)! smile.png

    Der Ada-Schein welcher gleich zu beginn gemacht wurde, war i.O., ich kann mich auch nicht beschweren (Abschlussnote „sehr gut“),
    aber es spricht nichts dagegen diesen vorher zu machen,
    während der sieben Tage sind zwar diejenigen die diesen schon besitzen nicht anwesend,
    die mündliche Präsentation fällt aber in die Unterrichtszeit und man muss somit nebenbei diese noch vorbereiten und dafür lernen.


    Ich selbst habe die BQ und HQ Prüfungen in München gemacht (einerseits als Patriotismus da ich lieber das Bayerische Wappen auf dem Meisterbrief habe). thumbsup.png
    Zudem muss man dann zum Fachgespräch auch nicht nochmal hochfahren und die Meisterprämie bei uns ist dann noch die Krönung.
    Die IHK-Hannover war meiner Erfahrung nach auch nicht sehr gewollt dass ich die Prüfung dort mache!


    Da die Prüfung ja Bundeseinheitlich ist, denke ich dass es keinen Vorteil gibt, sollte man die Prüfung in Hameln/Hannover machen.
    Zumal es auch so aussieht dass die Prüfungen nicht mehr in Hameln geschrieben werden sondern in Hannover.
    Scheinbar werden die Prüfungen zwar noch in Hameln korrigiert aber die Prüfer sind sicherlich so unbefangen
    wie im restlichen Bundesland auch.
    Wie ich mitbekommen habe ist die Durchfallquote an der TA gering,
    diejenigen aus meiner Klasse mit denen ich noch Kontakt halte haben die Prüfung ebenfalls bereits bestanden. :2714:


    Eigeninitiative ist das Stichwort und wird jedem von Anfang an eingebläut. biggrin.png
    Man muss nicht alles vom ersten Tag an auswendig lernen, aber man muss es verstehen um dann später abrufen und vertiefen zu können.
    Bei über 650km Heimweg bin ich nicht oft heimgefahren,
    das ist aber gut, da man das Wochenende Zeit hat zum Lernen, Feiern, Sport,…


    Einem Naturphänomen ist wohl noch jede(r) an der TA begegnet:
    Zum Ende hin herrscht ein anderes Gravitationsfeld an der TA (g=11,05N/kg). sick.png
    Nein Scherz, aber durch die Verlagerung von Arbeit und gewohnten Freizeitaktivitäten nun primär in lernen, sitzen und essen,
    legt fast jeder ein paar Kilo zu.
    Am Ende der Schulzeit bietet sich dann für jeden die Möglichkeit die Dozenten sowie die gesamte Einrichtung ausführlich zu bewerten.
    Die Schule wird die gesammelten Daten sicherlich zum positiven Nutzen der Nachfolger verwenden.


    In diesem Zuge möchte ich noch einigen Dozenten meinen besonderen Dank aussprechen: :fingerheb:
    Herr Hering, Herr Opitz, Herr Hahne, Herr Jung, Herr Granaß, Herr Potzka sowie Herr Augath. thumbsup.png
    Ihr habt allesamt den benötigten Stoff professionell vermittelt und hattet dennoch die Geduld und das gewisse etwas gehabt,
    die Stunden interessant und teils witzig wirken zu lassen.
    Leider sind während der Zeit ein Paar andere Dozenten kurzfristig gesundheitlich ausgefallen
    (es waren gute Dozenten jedoch schon etwas älter).
    Für Ersatz wurde kurzfristig gesorgt.


    Bei sämtlichen genannten Eindrücken handelt es sich rein um meine Meinungen und Empfindungen,
    ich wusste dass es eine harte Zeit wird aber darauf habe ich mich bereits im Voraus eingestellt.
    Aber ich will auf diesem Wege teils unqualifizierte Bewertungen aus einem anderen Licht darstellen,
    da ich die Tatsache lächerlich finde,
    dass Personen meinen die TA schlecht machen zu müssen
    und sich darüber aufregen dass der Kaffee 1€ kostet. -> Kein Witz! attention.png



    Mein Fazit: :2611:
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Meister zu machen,
    jeder Interessierte soll selbst abwägen welche Variante für ihn selbst die beste ist.
    Entscheidet man sich für den Meister in kurzer Zeit ist man durch das gelungene Gesamtpaket bei der TA sicherlich gut aufgehoben.
    Die steigende Zahl der IMM-Anwärter in Hameln spricht für sich, viele Leute besuchen den Kurs auf Empfehlung von Kollegen.
    Jedoch ist dieser Weg sicherlich nicht für jeden geeignet,
    wenn man sich mit dem erlernen von neuem schwer tut oder Privat sehr angebunden ist (Verpflichtungen,…),
    sollte man sich gut überlegen ob es nicht klüger ist eine staatliche Institution oder berufsbegleitende Variante vorzuziehen.


    :27a1: Ich persönlich würde den Meister dort wieder machen! :2705:



    - Die gesamte Bewertung bezieht sich im großen und ganzen auf die Bildungseinrichtung am Standort Hameln
    welcher wohl auch der attraktivste sein soll.
    -Wenn man sich anstrengt sind hier genauso wie auf anderen Schulen oder Varianten der Weiterbildung durchaus "Top" Prüfungsergebnisse möglich.
    - Sämtliche Infos und Details findest du auf der Homepage der Schule, welche auch Infobroschüren verschickt.
    - Falls jemand noch Fragen, Lob, Anmerkungen oder konstruktive Kritik ausüben will bin ich gerne bereit dazu mich diesen zu stellen.
    - Einige Abkürzungen oder Fachbegriffe habe ich absichtlich nicht erläutert da diese allesamt im Forum zu finden sind
    und sich jeder Interessierte selbst erarbeiten kann und soll.
    - Ich selbst habe mir den Meister zu meiner vollsten Zufriedenstellung mit "gut" bis "sehr gut" erarbeitet.
    -Die gesamte Rezession ist ausschließlich für das industriemeister-2000 Forum bestimmt!



    Viele Grüße
    Stefangrin.png




    :IM:

    -2016-

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  • Danke für den Bericht. Liest sich gut!


    Was hat dich der ganze Spaß denn gekostet wenn man fragen darf?


    Schul gebühren, Zimmer/Wohung gebühren, verpflegung? Also ein Gesamtpreis. Hast du da eine Zahl im Kopf?

    :IM:

  • Danke für den Bericht. Liest sich gut!


    Was hat dich der ganze Spaß denn gekostet wenn man fragen darf?


    Schul gebühren, Zimmer/Wohung gebühren, verpflegung? Also ein Gesamtpreis. Hast du da eine Zahl im Kopf?


    Vielen Dank! :)


    Das werde ich sooo oft gefragt^^
    Eine genaue Zahl kann ich dir leider (noch) nicht nennen...
    Es kommt ganz darauf an was ich alles in die Rechnung mit einbeziehe.


    Ich hatte ca. einen Monat unbezahlten Urlaub genommen, dadurch entstand ein Verdienstausfall welcher sich wiederum auf mein Urlaubsgeld auswirkte.
    Zu beachten ist auch, dass die Schul- und Prüfungskosten Staatlich bezuschusst werden, der Rest davon liegt nun mit zinsfreiem Darlehen auf der KFW Bank.
    Durch die bestandene Prüfung wird mir ja ein Teil davon wiederum erlassen,
    (bei mir sind das noch 25%, bzw. ich habe gehört dass die 40% auch für Altverträge gelten sollen!?).
    Wenn man dann noch die oben erwähnte Meisterprämie hinzufügt und die benötigten Aufwendungen bei der Steuererklärung geltend macht,
    bleibt meiner Meinung nach ein überschaubarer Nettobetrag übrig. ^^


    Nicht zu verachten sind natürlich jegliche Unkosten für die abschließende Meisterfeier...! :saint:


    :IM:

    -2016-

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  • Einem Naturphänomen ist wohl noch jeder(e) an der TA begegnet:
    Zum Ende hin herrscht ein anderes Gravitationsfeld an der TA (g=11,05N/kg). sick.png

    Diese Einheit wurde dort aber sicher nicht gelehrt ;)


    Herzlichen Glückwunsch zum Meister und vielen Dank für den Bericht.
    Es wäre schön, häufiger solche ausführlichen Berichte zu lesen.

  • Natürlich nicht ;)


    Fast hätte ich Sie und Herrn Jung vergessen zu erwähnen,
    obiger Beitrag wurde editiert! :fingerheb:


    Ich danke ebenfalls, zum einen für den tollen Unterricht
    und zum anderen für Ihre Anerkennung meines Berichtes. :)


    :IM:

    -2016-

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  • Hab meinen IMM auch erfolgreich abgeschlossen.


    Plane jetzt den TBW, in Vollzeit.
    Die TA Hameln steht in engerer Auswahl, jetzt mit großen Abstand.


    Hat jemand noch impressionen für den Technischen Betriebswirt in Hameln?

  • Hallo zusammen!
    Bin ziemlich neu hier aber möchte auch mal was über die TA erzählen.
    Ich war auch dieses Jahr von Januar bis Mai an der TA Hameln und hab den Industriemeister Metall gemacht. Und ich kann dir nur bei allem zustimmen.
    Sehr gute Organisation, immer einen Ansprechpartner im Service Center, top ausgestattete Räume und das wichtigste: Zum großen Teil top Dozenten.
    Besonders zu erwähnen sind bei mir Herr Hartmann, Herr Pacholik, Frau Mertelsmann, Herr Weigl und Herr Schulze.
    Bei der Unterkunft hatte ich echt Glück. Wohnte in einer TA Wohnung in der Hafenstraße. Die ist nur 800 m von der TA entfernt. Man braucht also kein Auto. Hab meins zu Hause gelassen und bin mit der Bahn gefahren. Da bietet die TA auch ein ermäßigtes Ticket an. Für 99 € hin und zurück. Hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Komme aus dem Schwarzwald. Eine einfache Strecke waren 560 km.
    Die Wohnanlage in der Hafenstraße ist absolut neu. Wir waren die ersten Bewohner. Kann ich nur empfehlen.
    Aber wie gesagt: man muss sich schon reinhängen. Und jeden Tag nach dem Unterricht sollte man sich nochmal hin setzen.
    Aber es ist auf jeden Fall machbar.
    Und 4 Monate sind absehbar. In dieser Zeit kann man ruhig mal auf Freizeit verzichten.
    Das mit der Gewichtszunahme hab ich dadurch etwas entschärft dass ich das Rauchen angefangen habe. Vielleicht nicht die beste Methode ;) Hab danach aber wieder aufgehört.

  • Hallo zusammen,


    auch ich kann etwas über die TA Hameln berichten. Ich habe den Vorbereitungskurs zum TBW im Dezember begonnen und den Teil 1 und 2 erfolgreich abgelegt. Nächste Woche bekomme ich die Bewertung meiner PA.


    Zu der Einrichtung kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Alles war sehr gut organisiert und die Dozenten hatten immer ein offenes Ohr für Fragen und Verbesserungen. Besonders erwähnen möchte ich Herrn Hartmann in IKT und Frau Hauck in REWE. Das waren bislang die beiden besten Dozenten die ich hatte. Super sympathisch und fachlich top. Von der IHK werden für diesen Bildungsweg einige Skripte angeboten. Ich war der einzige aus unserem Kurs der diese Hefte nicht gekauft hat.Wir haben diese Skripte so gut wie gar nicht benutzt. Die Lektüre die zu Beginn des Kurses empfohlen wurde war wieder reichlich, wie schon beim Meister, aber benutzt wurde das wenigste. Wir haben nur mit der Formelsammlung der IHK gerechnet. In abgeänderter Form wird die Formelsammlungauch in der Prüfung verwendet werden.


    Der Kurs an sich war ziemlich anstrengend. Neben den 10 Stunden Unterricht täglich haben wir zu dritt in einer Lerngruppe an jeden Abend noch weiter gerechnet bis der Arzt kommt. Es empfiehlt sich immer Lerngruppen zu bilden. Wer sich abends allein hinsetzen möchte um zu lernen wird es schwer haben. Aber auch hier gibt es die eine oder andere Ausnahme. Die Prüfungsfächer Rewe und Finanzierung waren
    schon ziemlich knackig. Aber wenn man sich richtig reinhängt, sind die schriftlichen Prüfungen machbar.


    Zu dem Fachgespräch in Teil 2 stehen 25 Themen zur Auswahl. Man muss einen Umschlag ziehen und hat dann 45 min. Zeit um eine Präsentation vorzubereiten. Auf jedem Zettel stehen 5 Fragen die in einer Präsentation dargestellt werden sollen. Die Zeit geht schnell vorbei, sodass man richtigGas geben muss.


    Ich hoffe meine Ausführung ist hilfreich.


    Falls noch Fragen sind, stehe ich gern zur Verfügung.


    Gruß


    Toni1980

    :dritter: BQ April 2010
    :zweiter: AdA Sep 2010
    :sieger: HQ Juni 2011

    Einmal editiert, zuletzt von Toni1980 ()

  • Hallo, ich habe mal eine Frage zu den Wohnanlagen der TA Hameln. Hat man da seine Ruhe zum lernen, oder wird dort auch viel gefeiert und ist es laut dort? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, im Bezug auf das Wohnen in den WG's bzw. in der Wohnanlage?


    Oder sollte man sich lieber ein privates Zimmer suchen, wo man allerdings nicht so den Kontakt hat zu anderen Kommilitonen?!


    Für eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.


    Schöne Grüße

    Sven