neuen Job ist dies aber richtig so ?

  • hallo Leute8o


    habe seit Januar meinen Industriemeister Metall in der Tasche, hab nun ein Job Angebot bekommen das sich für mich echt traumhaft anhört.


    Jetzt gibt es nur eine Sache ich würde in 2 Monaten bei der neuen Firma anfangen, ich habe aber noch keinen Arbeitsvertrag bekommen, jediglich


    1 Seite wo es anfängt mit: Ihre Einstellung, wie mit ihnen besprochen ..... unbefristet, datum, unterschrift wo ich mich melden soll ect.


    vielleicht übertreib ich ja aber mich würde interessieren ist dies rechtskräftig? da ich keinen vollständigen Arbeitsvertrag erhalten habe und diesen erst vermutlich in der Firma bekomme.


    Ps: Ich muss natürlich auch gestehen ich habe noch nie gewechselt :)^^


    grüße :)

  • danke dir, hab aber auch schon dran gedacht, übernächste Woche wird gekündigt :)


    Hast du schon nachgeschaut wie hoch deine Kündigungsfrist ist?


    Bedenke das du wenn du übernächste Woche kündigst zum 31. Mai kündigst und du somit lediglich einen Monat zu deinem neue Arbeitsvertrag hast.

  • Diese Fristen welche unter §622 Abs.2 BGB zu finden sind beziehen sich auf eine Kündigung durch Arbeitgeberseite.


    Für den Arbeitnehmer ist meines Erachtens nach §622 Abs.1 BGB und der §622 Abs. 6 BGB von Bedeutung. Hier steht klar drin das die Kündigungsfrist bei arbeitnehmerseitiger Kündigung lediglich keine längere Frist haben darf als für die Kündigung durch den Arbeitgeber.


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    Aus der Praxis und meinem Umfeld muss ich sagen das dies bei vielen Unternehmen mittlerweile angewandt wird da man sich so die Dienste der Mitarbeiter länger sichert. Vier Wochen sind für Unterehmerseite in manchen Positionen echt zu wenig.

    Es gibt auch Verträge(z.B. bei meiner Frau) da stehen im Vertrag direkt nach der Probezeit eine beidseitige dreimonatige Kündigungsfrist.

  • Und nicht zu vergessen, einfach mal in den Arbeitsvertrag rein schauen. Wenn da etwas anderes vereinbart wurde als im Gesetz steht, dann gilt das was im Vertrag steht!

    So ganz kann man das jetzt aber auch nicht stehen lassen:S deswegen gibts ja Gesetze, auch wenn abweichende Regelungen getroffen werden können. Aber ganz kann man das Gesetz nicht außer Acht lassen bei Vertragsabschluss.

  • Wenn im beispielsweise Vertrag drin steht, dass beide Seiten 6 Monate Kündigungsfrist haben, dann sind es diese 6 Monate, es sei denn beide Seiten einigen sich auf etwas anderes.

    :ada: + :BQ:+:HQ: = :IMM:2017

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  • Wenn der AG 4 Wochen und der AN 8 Wochen hätte wäre das ein Fehler im Vertrag, richtig. Wie ich aber schrieb haben beide Seiten, als Beispiel, 6 Monate im Vertrag vereinbart ist der AN nicht benachteiligt.

    Nachzulesen auch hier:

    http://www.finanztip.de/arbeitsrecht-kuendigungsfrist/

    Das hat Vor- und Nachteile.

    Vorteil: Kündigt dir der AG, hast du 6 Monate Zeit zu suchen.

    Nachteil: Hast du einen neuen Job, kannst du erst nach 6 Monaten dorthin.

    Möglichkeit: Per Aufhebungsvertrag früher raus kommen.