Industriemeister Metall als Maschinenführer

  • Hallo Forum, mein Name ist Steffen und bin 29 Jahre alt. Ich bin gelernter Maschinenführer Metall. Ich habe meinen Meister in Metall abgeschlossen habe aber keine richtige Praxiserfahrung in der Zerspanungstechnik. Hab den Meister aber trotzdem mit einer 3 bestanden (mit BQ und HQ). Ich wollte euch fragen, ob ich ggf. noch eine Ausbildung zum industriemechaniker oder Zerspanungsmechaniker machen soll. Ich weiß das ist der Umgekehrte weg. Ich bin gespannt auf eure Antworten. Danke

  • Willst du zwingend was mit Zerspanung machen oder hast du was in Aussicht?

    Ich sehe als IMM nicht zwingend den Bedarf, die Grundlagen hast du drauf. Dein Job wird sich viel um die Mitarbeiter drehen und die Organisation der Arbeit. So verstehe ich meinen Meister jedenfalls wobei die Grundlagen, wie schon angesprochen, schon da sein sollten.

  • Ich arbeite in der Arbeitsvorbereitung. Klappt auch alles gut aber ich denke, dass wenn ich mich woanders bewerben möchte, mein Lebenslauf als Maschinenführer nicht attraktiv wirkt. Will irgendwie von der Ausbildung weg mit wenig Zeitaufwand. Hoffe auf eine Anrechnung berufsbegleitend. Gibt es sowas oder sollte ich den Techniker machen

  • Ich würde glauben das macht kein Sinn..

    Der Meister ist heutzutage "nur" noch Organisatotion, Planung, Mitarbeiter Führung etc...

    Praxis bezogenes seh wenig bis gar nicht...

    Grundkenntnisse wirst du ja wohl haben?


    Ich würde eher Schulungen bzw weiter Qualifikationen die auf dem Meister aufbauend sind machen...

  • Das wäre reine Zeitverschwendung, wie schon mehrmals erwähnt wird in erster Stelle Qualität für Mitarbeiterführung verlangt danach kommen Planung und Organisation. Selbst wen du noch eine Ausbildung machst wirst du niemals die Kenntnisse eine Facharbeiter der jahrelange Berufserfahrung hat haben.Deine Autorität wirst du dir durch deine Persönliche Art und Weise Mitarbeiter zu führen in jedem Unternehmen erkämpfen müssen, da spielt das Fachliche keine all so große Rolle mehr.

  • Danke erstmal für eure Antworten. Ich denke schon das ich sehr gute Grundkenntnisse habe. Sonst hätte ich nicht solch eine Position. Dennoch will ich mich weiterentwickeln. Meint ihr der Techniker in Maschinenbau oder Mechatronik wären nach dem Meister Metall Sinnvoll. ich hätte für die 4 Jahre ein Studium vorgezogen aber die Uni ist hin und Rückfahrt 2 std entfernt von hier. Also wäre ich 3 mal in der Woche 6 std mit der fahrt beschäftigt und das 8 1/2 Semester (Wirtschaftsingenieur). Und der TBW bringt mir fachlich nicht viel und wenn man auf die Jobangebote schaut, ist nichts mit TBW. Wie seht ihr das. Danke für eure Meinungen.

  • Hallo,

    meine Empfehlung: Bilde Dich in deiner Sparte weiter und mach was draus.

    Z.B. Elektrofachkraft ( 1 Jahr Teilzeit ) Menschenführung Benimmkurs ( Wie mache ich wann,was,wie richtig, speziell bei feierlichen Ereignissen, wie esse ich was )

    Wie halte ich zu verschiedenen Ereignissen eine Rede,Rhetorik, Schlagfertigkeit, Wie kontere ich verbale Angriffe, BWL Kurse Wie lese und interpretiere ich den BAB.

    Es gäbe noch viel aufzuzählen, aber wenn Du obiges alles gemacht hast, dann sind 10 Jahre um und dann sieht man weiter.

    Gruß

  • Im Rhein Main Gebiet hab ich zb. Die Erfahrung gemacht das der Meister dem Techniker gleich gestellt ist. Nur lernst du beim Techniker zb. CAD Konstruktion usw.

    Bedeutet das der Techniker für mehr Bereiche einsetzbar wäre.


    In meiner Firma aktuell wird kla unterschieden zwischen Meister/Techniker und studierten Leuten egal welche Fachrichtung.


    Meister/Techniker Einsatz nähe Produktion und Teamleiter Posten


    Studium eher weiter weg davon = Kostenstellenleiter und höher


    Abschließend muss ich aber noch sagen das mehr das Auftreten zählt und wie du rüber kommst als der Titel. Und find ich als hoffentlich werdender Meister nicht verkehrt ;)