Gedanken zum Meister, in meinem Fall "sinnvoll"

  • Guten Tag miteinander,


    Ich bin neu hier und habe schon Fragen.


    Ich bin 32 Jahre alt und habe als zweite Ausbildung den Mechatroniker gemacht und diesen habe ich 2014 abgeschlossen. Leider arbeite ich in einem eher kleineren Maschinenbaubetrieb ohne Gewerkschaft. Der Stundenlohn beträgt nur 11 Euro.


    Meine Tätigkeit beschränkt sich auf die Reparatur von speziellen Geräten die wir zukaufen und in unsere Anlagen einbauen. Dazu gehört Innnen und Außendienst, Telefonische Hilfe, Emailsupport, Ersatzteilbestellungen, Angebote usw.

    Leider ein sehr spezieller Bereich. Aufstiegsmöglichkeiten gibt es intern keine und eine Weiterbildung wird nicht gerne gesehn somit keine Unterstützung.


    Zahllose Bewerbungen liefen leider ins Leere aufgrund der Tätigkeit. Typische Mechatronikerstellen bei uns in der Region sind reiner Außendienst oder Instandhaltung mit 3 und 4 Schicht.


    Nun habe ich mir gedacht mit dem Meister komme ich ggf. weiter. Andere Stellen und die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen.


    Der Techniker fällt leider flach, vom Bafög kann ich nicht leben und Teilzeit geht nicht aufgrund meiner Arbeitszeiten.

    Nun bleibt mir als einzige Möglichkeit eine knapp 2 jährige Meisterschule die Samstags stattfindet, mit 3 Wochen Vollzeit (Prüfungsvorbereitung und AdA).


    Ist gegen diese Form etwas einzuwenden? Teilzeit unter der Woche funktioniert nicht wegen den Schulzeiten und Fernlehre ist nichts für mich.


    Ich hatte an den Industriemeister Elektrotechnik gedacht. Metall ist nichts für mich und Mechatronik ist wohl zu selten und meine Stärken liegen eher im elektronischen Bereich.


    Bereits 2016 habe ich mir von der IHK bescheinigen lassen das ich die nötige Berufserfahrung habe. Ist das noch gültig oder muss ich das neu anfordern?


    Haltet ihr in meinem Fall den Meister für sinnvoll? Ich denke ja, aber mir macht der Stoff sorgen. In der Berufsschule war ich relativ gut (Durchschnitt 2,02) aber in der Abschlußprüfung habe ich gerade so eine 3 geschafft, aber das lag auch an der tollen Ausbildung die so gut wie nicht stattfand. Mir fehlen viele Grundlagen, oder ist das im Meisterlehrgang kein Problem da man bei "Null" anfängt?


    Gerne würde ich ja was im IT Bereich machen, aber ist der Zug wohl abgefahren.

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • 2 jährige Meisterschule die Samstags stattfindet, mit 3 Wochen Vollzeit (Prüfungsvorbereitung und AdA).

    Hi, den Weg gehen viele, ist entspannt und hast somit jede Menge Zeit unter der Woche zu lernen.


    Ich hatte an den Industriemeister Elektrotechnik gedacht. Metall ist nichts für mich und Mechatronik ist wohl zu selten und meine Stärken liegen eher im elektronischen Bereich.

    Kommt darauf an was du machen möchtest und in welchen Betrieben du dich evtl mal bewerben willst!


    Haltet ihr in meinem Fall den Meister für sinnvoll?

    Weiterbildung lohnt sich immer, ist auch eine persönliche Weiterentwicklung, also machen!



    Mir fehlen viele Grundlagen, oder ist das im Meisterlehrgang kein Problem da man bei "Null" anfängt?

    die fehlen und fehlten nicht nur dir...alles machbar, solange du lernst und ehrgeizig und konsequent bist

  • Ich denke der Mechatronikmeister ist nicht sehr gefragt, es war schon ein Fehler den Mechatroniker zu lernen.


    Ich würde gerne eine Elektroabteilung führen, könnte mir aber auch Arbeitsvorbereitung oder Produktion vorstellen.


    Bei uns gibt es auch so nicht so viele Stellenangebote für eine Mechatroniker, meist werden Elektroniker gesucht und auch Mechatroniker als Alternative

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • Mechatroniker ist niemals falsch. Du hast Einblicke in beide Richtungen gehabt, was dir sehr viel nützen kann.


    Wenn du dich eher im Elektrobereich siehst, verfolge den IM Elektrotechnik- Die Zulassung gilt auch jetzt noch, brauchst du nicht nochmal anfordern.


    Ansonsten ist ein etwas weiter gefasster Zeitrahmen für die Weiterbildung sehr gut, denn in 4, 6 oder 9 Monaten ist ein nachhaltiges Lernen neben der Arbeit aus meiner Sicht nicht möglich.


    Viel Erfolg!!!

  • Danke für die bisherigen Antworten.


    IM Mechatronik gibt es bei uns sehr wenig Stellen. Eine schnelle Suche ergab 3 Stellen davon 2 Zeitarbeit und das schon im Umkreis von 50km.

    Da würde ich wahrscheinlich im Maschinenbaubereich bleiben, ggf. wäre es Projektleitung bei Inbetriebnahmen, aber Außendienst hatte ich genug..

    Und selbst wenn könnte man das als Elektrotmeister sciher auch.


    Mein erster Gedanke war Elektrotechnik und das soll es auch bleiben heißt es ja immer.


    Da mich mein Betrieb ja nicht unterstützt bleibt mir ja "nur" die Samstagsschule aber mittlerweile bin ich da glücklich drüber.

    Darf man sich das T1 oder T2 eigentlich aussucehn oder legt das die IHK fest?

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • Ich werde mich denke ich für T2 entscheiden, ist aus Mechatronikersich sicher "Sinnvoller".


    Kann hier jemand was zu den Eckert Schulen sagen? Man findet nicht viel.


    Aber ich denke in der Erwachsenenbildung kommt es sowieos in erster Linie auf einen selbst an und nicht so auf die Schule.


    Ich hoffe ich kann mit Fleiß und Durchhaltevermögen endlich mal meine mangelhafte Ausbildung verbessern.

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • Wenn man sich deinen Text so durchliest, beantwortest du dir deine Frage(n) ja schon selber. Du bist mit deiner jetzigen Situation nicht zufrieden. Demnach kommt eine Weiterbildung ja nur in Betracht. Ich mache meinen IM E-Technik gerade in Vollzeit durch den Bund und ich kann für mich sagen, dass ich nachdem ich den ganzen Lernstoff gesehen habe. Es nebenher wahrscheinlich nicht packen würde. Mir würde da wahrscheinlich einfach der Elan ausgehen, da ich eher der Praktiker bin. Zum Thema Förderung. Wir haben heute gesagt bekommen das dieser IM von einigen Bundeslände sogar honoriert wird. In MV, Sachsen und Bayern bekommt jeder IM nach bestandener Prüfung eine sogenannte Meister-Prämie. Diese beläuft sich derzeit auf 1000€. MV will diese sogar auf 2000€ erhöhen. Diese Prämie gibt es erst seit 2016. Vielleicht eine ganze nette Info für den ein oder anderen von uns.

  • Mahlzeit,
    also ich würde schon zum IM Mechatronik raten.Befinde mich aktuell in der Bewerbungsphase und hab die Erfahrung gemacht, dass dieser Abschluss zumindest bei uns in der Region bei Maschinenbaufirmen sehr gefragt ist weil man halt von allem etwas weiß, damit kann man sich Abteilungsübergreifend mit anderen Fachabteilungen eher austauschen . Das muss man dann im Vorstellungsgespräch natürlich entsprechend verkaufen.Hab zusätzlich noch den Tbw gemacht. Kommt denke ich auch ziemlich auf die Firma an. Wenn diese Mechatroniker ausbilden ist es schon mal ein gutes Zeichen...

  • wie schon viele zuvor erwähnt haben ist Fortbildung nie ein Fehler. Bin selber 38 Jahre habe letztes Jahr mit dem IM Metall angefangen. Kann jetzt behaupten dass das ganze mit etwas Eigendisziplin zu bewerkstelligen ist.

    :ada:                         :BQ:                      :HQ:                        :IM:


    05/2017 :):):)11/2017 (02/2018):):):) 2019

  • Ich habe mich nun angemeldet und bald geht es los.


    Habe IM Elektrotechnik genommen mit T2, weil ich mich einfach eher im Elektrobereich sehe und die Stellen wo ich hinmöchte eher Elektromeister suchen.

    Plan B wäre wieder Bundeswehr.


    Aber nun liegen erst mal knapp 2,5 harte Jahre vor mir.


    Aber von nichts kommt nichts.!

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • So nach gut 2 Jahren ist es nun Zeit zurückzublicken.


    Die BQ ist geschafft, Ada ebenso. Vieles war leichter als gedacht, manches schwerer. Die HQ und das Fachgespräch werde ich nun auch bestehen, da bin ich mir sicher.

    Allerdings wird es im Falle eines Durchfalles keinen zweiten Versuch meinerseits geben. Mittlerweile konnte ich ab 1.12 eine Stelle in einem IG-Metall Unternehmen bekommen, mit deutlich mehr Gehalt, aber man hat mir deutlich zu verstehen gegeben, das hier keine Chance als Meister für mich geben wird und man sich im Falle einer Nachfolge dann eher in Richtung Bachelor oder Techniker orientieren wird. Somit haben sich dann auch die Pläne TBW erledigt.

    Der Job ist relativ zukunftsssicher (kein Automobilzulieferer), wieder Servicetechniker, wieder B2B aber eher Kunden aus dem Bereich der Kommunen und Städte.

    Somit könnte man sagen ich habe den Meister "umsonst" gemacht. Vielleicht ist das so, vielleicht auch nicht. Aber ich werde vermutlich nie eine Stelle als solcher antreten, aber dafür habe ich ihn trotzdem in der Tasche.

    Es war eine interessante, anstrengende und auch lehrreiche Zeit die ich nicht missen möchte.

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • Hi, warum suchst du dir denn nicht eine Stelle als Meister ?


    Gruß Dimi

    Einmal editiert, zuletzt von Dimi87 ()

  • hoi,

    es klingt teilweise ein wenig verbittert, was du da schreibst, vllt interpretier ich das auch grad falsch.

    Ich habe auch grad mit dem IM angefangen auf teilzeit, auf meinen Wunsch hin,

    heißt für mich aber auch, ich weiß nicht ob ich eine Meisterstelle bekomm danach oder nicht.

    Ich mach den Meister aber nicht für meine Firma sondern für mich, weil ich es wollte.

    Sollte ich hier dann nichts bekommen, seh ich mich anderweitig um.

    Warum machst das nicht auch?

    Du hast den Meister ja nicht gemacht um stehen zu bleiben, sonder um dich selbst voran zu bringen. Du wolltest mehr aus dir rausholen oder?

    Also such doch einfach nach einer Stelle, die dir als Meister zu sagt,

    aber ganz ehrlich den Meister macht man nie "umsonst" auch wenn es vielleicht nicht gleich klappt mit ner Meisterstelle, aber warum die Suche aufgeben?

    Du findest schon ne Stelle die dir gefällt! Kopf hoch!


    Gruß Sal

  • Es klingt nicht verbittert nur realistisch. Bei uns in der Region hat der IM eben nicht so einen guten Stand. Auch wenn genug durchfallen, ist er mit etwas Aufwand, doch leichter zu erreichen als der Techniker oder ein Studium. Und viele Unternehmen haben auch schon schlechte Erfahrungen gemacht.


    Ich wollte mich mit dem Meister beruflich verbessern, mit der neuen Stelle hab ich knapp 800€ mehr (brutto) dann noch Leistungszulage usw. Das reicht mir erst einmal aus. Und eine Meisterstelle ohne Erfahrung zu bekommen ist auch manchmal nicht so einfach. Bei uns im Kurs waren viele die schon Teamleiter oder ähnliches waren. Ich war sozusagen für die Firmen nur ein einfacher Techniker.


    Letzendlich muss man auch sehen, das der Meister eben recht inflationär vergeben wird, zumindest die Zulassungen zur Prüfung. Jeder, der die Berufserfahrung hat, kann sich für Schule und Prüfung anmelden. Bei Technikerschulen wird oft ein Vorkurs, oder eine Vorklasse gefordert, dazu sieben Klauseren regelmäßig aus, vor allem in den ersten Semestern. Und das wissen die Betriebe auch.


    Es gibt immer mehr Indianer als Häuptlinge, und dann sitzen teilweise 40 Leute in einem Meisterkurs Teilzeit, davon gibt es 2 pro Jahr, macht schon mal 80 Meisterantwärter pro Jahr. Da nehmen die Betriebe auch nur die besten. Das muss man auch mal realistischen, wenn man sich da teilweise die Leute ansieht die da drinsitzen. In der Technikerschule geht es wesentlich disziplinierter zu, eben weil mehr Zug und Kontrolle da ist. Und einige Firmen holen sich gezielt Techniker auch als FK und qualifzieren diese dann entsprechend, dann kann er mehr wie der Meister, leider Realität..


    Für mich war der Meister eben das einfachste um weiterzukommen. Später war der Plan dann den TBW zu machen. Die ewige Alternative war ein Wiedereinstieg bei der Bundeswehr oder eine Laufbahn als technischer Beamter. Hierbei hätte der Meister sehr geholfen, bzw. es erst ermöglicht.

    Nur leider ist meine Meisterfachrichtung (noch) nicht militärisch nutzbar bzw. nur über eine sogenannte Einzelabfrage, was de fakto "nein" bedeutet, und im angestrebten technischen Bereich wird wohl die nächsten paar Jahre kein Bedarf sein, danach wird es aus Gründen der Pension und PKV unrentabel.


    Ich habe während der Weiterbildung schon 1x den AG gewechselt und nun hab ich eine gute Perspektive. Aber dort möchte man eben keine Meister haben.


    Ich möchte den Meister keinesfalls schlecht machen, aber man muss eben realistisch sein und darf nicht blauäugig sein (Ich denke auch das hier niemand so unterwegs ist)

    Aber was man so bei der IHK und anderen Bildungsträgern sieht, das sich da Leute "reinlümmeln" nichts lernen und denken alles fällt ihnen zu. Dann wird die BQ irgendwann mal bestanden. Das alles macht natürlich auch entsprechende Eindrücke bei den Firmen und nötigti diese zu Pauschalurteilen.

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • Hallo Kronoks,


    erstmal Glückwunsch zur neuen Stelle. Ein Meister ist zwar jetzt nicht der höchste Abschluß den man haben bzw. erreichen kann aber er öffnet doch die ein oder andere Türe die ohnen ihn vieleicht verschlossen geblieben wäre. Ich bin der Meinung der Titel alleine reicht selten um ganz hoch raus zukommen aber das bedeutet nicht das die Firmen ihn nicht würdigen.

    Ich verstehe zwar zum Teil deine Bedenken im Bezug auf die Art der Teilnehmer aber es liegt immer an einem selbst aus dieser Masse heraus zustechen. Es geht halt trotzdem nichts über Berufserfahrung und wenn diese dann noch als Sahnehäubchen mit dem Meistertitel garniert wird hast du auch die Chance einem Studierten oder einem Techniker vorgezogen zu werden.

    Der Meistertitel ist kein beruflicher Selbstläufer aber eine Chance die man nutzen sollte. Ich mache den IM-Metall obwohl ich seit Jahren in einer ganz anderen Branche tätig bin. Ich will damit ausdrücken das ich ihn ganz ohne Ambitionen auf eine Meisterstelle absolviere aber vieles was man dort gelernt und beigebracht bekommt auch in anderen Beruflichenlebenslage nutzen und anwenden kann.


    Bei uns in der Betonindustrie gibts einen Slogan der auch irgendwie zum Meister passt: "Es kommt drauf an was man draus macht"


    Dir viel Glück und viel Spaß bei deinem neuen Arbeitgeber und allen anderen die den Industriemeister machen oder noch vor sich haben, ihr packt das und macht was sinnvolles daraus.

  • Umsonst hab ich ihn nicht gemacht, Ich hab im Leben schon so einiges ausprobiert und alles hat mir bisher immer was gebracht.


    Das mit der Berufserfahrung ist auch immer so eine Sache. Die Leute aus dem Studium haben in der Regel auch keine und werden trotzdem genommen. Das gilt heute leider nur noch bedingt.

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • Wenn man es genau nimmt, macht man nix im Leben umsonst!


    Alles kann einem im Leben weiterbringen, vorausgesetzt man wendet es richtig an.


    Und das Wissen kann einem keiner nehmen.


    Viel Glück für die Prüfung

    :ada:     :thumbup: April 2019

    :BQ:     :thumbup: Mai 2019

  • Ich habe nie gesagt des sinnlos war. Aber leider ist es im Internet immer ein Problem das nur selektiv gelesen wird :(


    Und soo viel besser als der Techniker der angeblich in Personalführung so schlecht sein soll ist der Meister nun mal nicht.


    Klar "sinnlos" ist gar nichts, aber ein Techniker hat nach entsprechender Qualifizierung einfach nur Vorteile.

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • ........


    Klar "sinnlos" ist gar nichts, aber ein Techniker hat nach entsprechender Qualifizierung einfach nur Vorteile.

    hi,


    so pauschal kann man das nicht sagen. In unserer Branche wird man als Techniker niemals soweit kommen ,wie ein Meister. Ich kenne nur Kraftwerksmeister als Schichtleiter in großen Anlagen. Dafür würden die Unternehmen keinen noch so guten Techniker nehmen( bzw wäre das eine Ausnahme).

    ada.gif        bq.gif

  • Weil es vllt keinen vergleichbaren Techniker gibt, aber du musst auch sagen, das die Kraftwerksbranche schon spziell ist.


    Ich kenne auch Unternehmen, die stellen Techniker ein (auch auf Stellen als Produktions oder IH Leiter) wegen dem technsichen Hintergrund und qualifzieren ihn dann im Personalbereich - leider.


    Man muß halt leider auch sehen, das der Techniker eben (deswegen heißt er ja vermutlich so ;) ) technisch gerade im Bereich Maschinenbau oder Elektrotechnik mehr "drauf" hat, und "nur" das Personal lernen muss, da hat es Meister schon schwerer.

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • Zieh den Meister durch. Wenn man einmal in einem Größeren Unternehmen drinne ist öffnen sich nach und nach andere Türen die anfangs verschlossen waren.

    Nur weil dir jetzt was verwehrt wird heißt es noch lange nicht das es in Zukunft so bleibt.

    Glückwunsch zu dem neuen Job, nur steck den Kopf nicht in den Sand.

    Man muss sich erst präsentieren bevor man weiter die Kariereleiter hoch steigt.

    :ada:2003:BQ:2019

    Einmal editiert, zuletzt von Hilgener ()

  • Ich mache nun auch als Mechatroniker den IM Elektro.

    Ob es im Job dort wo ich gerade bin etwas bringt weiss ich noch nicht ganz aber wenn nicht dann evtl woanders. das hauptziel ist ja erstmal die weiterbildung und das dazulernen. was sich daraus ergibt sieht man dann.


    Kronoks was genau war für dich leichter als gedacht und was war schwerer?


    Ich beginn bald mit meinem Kurs aber der einblick in die Scriptbase wäre schon interessant. ist leider hier im Forum nicht leicht die bedingungen zu erfüllen um vor start schon mal Themen einblicke zu bekommen.

    „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ (Mahatma Gandhi)


    "Wenn Du laufen willst, lauf eine Meile.Wenn du ein neues Leben kennen lernen willst, dann laufe einen Marathon. (Emil Zátopek)


    tz18

  • Doch...einfach aktiv mit konstruktiven Beiträgen am aktuellen Forumsgeschehen teilnehmen und Du wirst sehen....die LIKES purzeln nur so herein.

    Viel Erfolg

    na der positive gedanke ist ja da. nur kann man auch nicht immer überall mitreden.

    bin ja auch nicht erst seit gestern hier ;)


    aber irgendwie wirds schon gehen. :-)

    „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ (Mahatma Gandhi)


    "Wenn Du laufen willst, lauf eine Meile.Wenn du ein neues Leben kennen lernen willst, dann laufe einen Marathon. (Emil Zátopek)


    tz18

  • Ich kenne auch Unternehmen, die stellen Techniker ein (auch auf Stellen als Produktions oder IH Leiter) wegen dem technsichen Hintergrund und qualifzieren ihn dann im Personalbereich - leider.


    Man muß halt leider auch sehen, das der Techniker eben (deswegen heißt er ja vermutlich so ;) ) technisch gerade im Bereich Maschinenbau oder Elektrotechnik mehr "drauf" hat, und "nur" das Personal lernen muss, da hat es Meister schon schwerer.

    Den Technischen Hintergrund erfährt man auch durch Erfahrung und wenn man sich für die Dinge wirklich interessiert und Bildet. Ich habe den Meister letztes Jahr abgeschlossen, hab während meiner Ausbildung die Stelle als "Bereichleiter Maschinelle Fertigung" bekommen. Im Mai dieses Jahres wurde mir zusätzlich sich der Werkzeugbau und die Instandhaltung unterstellt. Mir sind nun 70 Mitarbeiter unterstellt. Das ist nicht allein durch den "Brief gekommen. Sondern durch Engagement und Willen weiter zukommen.

    :ada: Juli 2014 :BQ: November 2017 :HQ: Mai 2018



    :IM: Juli 2018

  • Das geht immer, mit oder ohne Brief. Und ist ja gut, das es klappt. Aber leider machen es Techniker halt oft "besser" was den technischen Bereich angeht, das will hier halt keiner hören, ist ja auch ein Meister Forum. Dafür nehmen manche Unternehmen halt lieber einen "Dipl Ing" (ich weiß das es diesen nicht mehr gibt) anstatt eines Technikers.


    In Deutschland ging auch schon immer viel mit Wille und Fleiß, nicht immer brauchte man einen Brief. In meinem ersten Beruf war der Systemadmin einer der besten und was hat er gelernt? - Bäcker..


    Wie schon mal gesagt, den Meister kann im Prinzip "jeder" machen ohne irgendwelche Kontrolle bis zur Prüfung, und man muss eben manchmal schauen was da oft in den Meisterkursen "rumlümmelt" anders kann man es nicht nennen. Klar es gibt immer die mit Disziplin und Wille, aber die gibt es halt überall.


    Letzendlich zeigt auch das Niveau des Techniker schon (staatlich geprüft vs. geprüft (IHK) in welche Richtung es geht. Aber um Gottes Willen, auch der Techniker ist kein Allheilmittel. Ich kenne zwei Technikerschulen, die eine heißt wie ein Motorentyp der in Veruf geraten ist, und kostet nichts, die andere kostet und hat eher den Ruf eines "gekauften" Titels, da viele Technikerschulen ja selbst das Prüfungsrecht haben.


    Insofern haben wir Meister immerhin den Vorteil das wir von der IHK geprüft werden und somit ein bundeseinheitlicher Standard vorherrscht. (sollte)


    Aber gerade im technischen Bereich nehmen eben viele "lieber" den Techniker, wegen der besseren technischen Ausbildung, der längern Dauer und dem Ansehen. Soll der Techniker später kein Personal führen ist es ja noch besser, ansonsten kann man das alles ohne Probleme nachschulen, technisch sieht es da schon schwieriger aus. Mal ehrlich: Beim IM ET ist selbst im T2 Bereich SPS Programmierung auf Berufsschule Niveau 2 Ausbildungsjahr dabei, einige Programme daraus hatten wir oft als Hausaufgabe in der BS.


    Während der letzten 10 Jahre in meinem vorletzten Job als Servicetechniker im B2B hatte ich viel mit Fertigungsleiter, Werkstattleitern, IH-Chefs usw. zu zu tun und ich habe öfter "staatlich geprüfter Techniker" gelesen als "Industriemeister".


    Aktuell hat bei uns auch in Industriebetrieb (!) einen Leiter der Elektrowerkstatt gesucht, ausgeschrieben war Handwerksmeister Elektrotechnik oder Techniker. Genommen wurde auch hier dann ein Techniker, kein IM E oder IM MET oder IMM..


    Umsonst ist der Meister natürlich nicht, aber man muß ihn sehr genau betrachten. Wenn intern eine Stelle besetzen kann ist es auf jeden Fall ein Vorteil, extern schon schwieriger.

    Leider gibt es halt auch viele die den Meister mit mehrmaligen Nachprüfungen abschließen mit einem schlechten Schnitt und dann auch entsprechend im VG auftreten, das prägt die Unternehmen natrlich auch.

    :ada:03/18, :BQ:11/18