Fachgespräch Industriemeister Metall

  • Hallo,

    Ich habe heute mein Fachgespräch gehabt.

    Als ich in den Raum zur 30 minütigen Vorbereitung gegangen bin, musste ich erstmal sehr tief schlucken, als ich das Thema zu Gesicht bekommen habe.


    Das Thema war:

    „Demographischer Wandel“ und wie ich in meiner Abteilung als Meister dagegen an gehen kann, also wie ich dem entgegenwirke.


    Komplett versagt habe ich. ;(


    Wie hättet ihr das Thema angefangen/ wie hättet ihr mit diesem Thema eure Präsentation abgehalten und wo hättet ihr angesetzt?


    Auch nach langen recherchen im Laufe des Tages finde ich kaum Ansatz.


    Danke für eure Hilfe!

  • Ich bin kein ,, Mataller '' aber was hat das mit deinem Fach zu tun ?

    Wenn du von Demografischen Wandel spricht fällt mir nur die Alterung der Menschen und der Nachwuchs ( Azubis ) ein , als auch vielleicht die Eingliederung von Flüchtlingen in Betrieben.

    Was man dazu dann aber auf das Papier bzw an die Wand bringt, k.a.


    Wurde dir denn keine Aufgabe gestellt wie zum Beispiel ,, in der Zeit des Demografischen Wandel ist bei der Firma XY bla bla ... '' ?

    :ada::BQ::HQ::IM:

  • Ich würde erzählen wie das zusammenspiel zwischen Jung und Alt gestärkt wird , das Wissen von älteren einbringen , für Nachwuchs zu sorgen ( nicht zu Hause :D ) ... ansonsten fällt mir nichts spontan ein .

    :ada::BQ::HQ::IM:

  • Recht allgemeines Thema... hm.


    Würde wohl mit Metaplankarten arbeiten, Thema in die Mitte und Wolken mit Schlagworten zu welchen du sprechen möchtest ringsrum.


    Schlagworte könnten Azubis ausbilden, Wissenserhalt der Alten, Förderung von Personal, soziale Maßnahmen um Personal zu halten, generell in Richtung Personalzufriedenheit denken... das wäre mir so spontan eingefallen.

    Gruß checksum


    :BQ: (2015):ada::HQ: >>>:IMM: (2017)

  • Recht allgemeines Thema... hm.


    Würde wohl mit Metaplankarten arbeiten, Thema in die Mitte und Wolken mit Schlagworten zu welchen du sprechen möchtest ringsrum.


    Schlagworte könnten Azubis ausbilden, Wissenserhalt der Alten, Förderung von Personal, soziale Maßnahmen um Personal zu halten, generell in Richtung Personalzufriedenheit denken... das wäre mir so spontan eingefallen.

    Genau, mit Wissenserhalt der Alten - Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt , aber auch wie man Azubis gewinnt und den Beruf / die Firma dafür interessant macht...


    Finde das Thema eigentlich zu allgemein, ohne das es genauer definiert ist und sich dadurch auf Nachwuchs, ältere MA bezieht...

    :ada::BQ::HQ::IM:

  • Ich bin kein ,, Mataller '' aber was hat das mit deinem Fach zu tun ?

    Wenn du von Demografischen Wandel spricht fällt mir nur die Alterung der Menschen und der Nachwuchs ( Azubis ) ein , als auch vielleicht die Eingliederung von Flüchtlingen in Betrieben.

    Was man dazu dann aber auf das Papier bzw an die Wand bringt, k.a.


    Wurde dir denn keine Aufgabe gestellt wie zum Beispiel ,, in der Zeit des Demografischen Wandel ist bei der Firma XY bla bla ... '' ?

    ja so ähnlich war die Frage beschrieben.


    Habe mit meiner Präsentation komplett versucht auf andere Dinge, die eigentlich nicht zum Thema gehören, abzulenken.

    Hat man auch leider direkt bemerkt.

  • Ich hatte im Dezember schon Fachgespräch


    Thema Integration von Auszubildenden im 3. Lehrjahr in eine Arbeitsgruppe um Mehrarbeit zu kompensieren, auf was müssen sie achten.

  • Ich hatte heute mein Fachgespräch und darf mich nun industriemeister/in nennen.:)


    Thema war Mehrarbeit Mitarbeiter unzufrieden was tun wie reagieren sie als Meister darauf.

    Sehr nette hilfsbereite Prüfer. Atmosphäre war super entspannt und locker.

    Hat in grossen und ganzem Spass gemacht. Also für alle die sehr nervös oder gar prüfungsangst haben, es wird bestimmt klappen.:thumbup:

  • Ich hatte im Dezember schon Fachgespräch


    Thema Integration von Auszubildenden im 3. Lehrjahr in eine Arbeitsgruppe um Mehrarbeit zu kompensieren, auf was müssen sie achten.

    Hallo Mara,


    nachträglich noch Alles Gute zum Meister ;-)


    War deine Aufgabe zufällig folgende ? :

    Um einen Teil der Mehrarbeit auszugleichen, wollen Sie die 3 Auszubildenden im dritten

    Ausbildungsjahr in die Arbeitsgruppen der Sonderfertigung integrieren.

    Was müssen sie dabei beachten?



    Mich würde mal interessieren ob sich dies mit deiner abdeckt.


    Gruß

    :ada::BQ::HQ::IM:

  • Weiss zufällig einer wie das nun mit der Darlehenserstattung läuft um diese weiteren 40 % Erlass zu erhalten, wenn man den Meister bestanden hat?

    Zeugniskopie einfach zusenden oder irgendwas mittels Formular ausfüllen?


    Danke

  • Geschafft.


    Mein Tip, macht es möglichst konkret auf den Handlungsauftrag bezogen. Ich war zu Allgemein.


    Auftrag war, erhöhte Unfallzahlen in der Montage, Erstellen sie ein Konzept, wie sie die Unfallzahlen verringern können und stellen sie dieses Konzept der Geschäftsführung vor.

    :IMM:


    "Mit zunehmenden Alter wird man nicht klüger, man weiß nur, dass es die Anderen auch nicht sind....." (Sir Peter Ustinov)

    Einmal editiert, zuletzt von Wundi ()

  • Sorry, so konkret fand ich die Ausgangssituation nun auch nicht. Ich habe mich so verhalten, wie ich es in meinem Betrieb machen würde. Unsere Geschäftsführung weiß ganz genau, was für Unfälle geschehen sind. Die schauen sich den Ort an und lassen sich den Unfallhergang erklären. Vom Ansatz der Maßnahmen waren die Prüfer durchaus überzeugt.

    :IMM:


    "Mit zunehmenden Alter wird man nicht klüger, man weiß nur, dass es die Anderen auch nicht sind....." (Sir Peter Ustinov)

  • Gilt die Meisterprüfung bestanden wenn ich gesamt in der HQ 50 Prozent habe?

    Technik 55 Prozent

    Orga 57

    Führung Personal 38


    Gesamt HQ 50% ( steht auch extra in der vorläufigen Ergebnistabelle)


    Bq habe ich sonst alles bestanden.

    :/:/

  • Das ist doch gewollt, uns wurde gesagt mindestens 8 min sonst Punktabzug. Es gibt aber Themen die sind nach 4 min abgefischt und erklärt. Und da man ja kein Punktabzug haben möchte fängt man an irgendein überflüssiges Gelaber einzubauen um auf die Zeit zu kommen.

    Und das ist glaub ich meine Persönliche Hürde das Thema so runter zu brechen und jeden Mist erzählen um auf die Zeit zu kommen.

  • Geschafft.


    Mein Tip, macht es möglichst konkret auf den Handlungsauftrag bezogen. Ich war zu Allgemein.


    Auftrag war, erhöhte Unfallzahlen in der Montage, Erstellen sie ein Konzept, wie sie die Unfallzahlen verringern können und stellen sie dieses Konzept der Geschäftsführung vor.

    1. Persönliche Vorstellung -> Name, Ausbildung, aktueller Beruf usw.

    2. Handlungsaufgabe erläutern

    3. Soll Zustand -> Wie viel Unfälle es in der letzten Periode waren und welche Schwerpunkte es gab.

    4. Gründe für die Unfälle -> keine regelmäßigen Unterweisungen, demotivierte Arbeitnehmer, viele Hilfskräfte, schlechtes Betriebsklima, keine arbeitsplatzbezogene Unterweisungen

    5. Folgen von Unfällen -> schwere Verletzungen von den Mitarbeitern, Entgeldfortzahlung doppelbelastung des Betriebs, erhöhte Unfallversicherungsbeträge, schlechtes Image nach außen, Unsicherheit der Mitarbeiter

    6. Soll Zustand -> Unfallquote verringern, Mitarbeiter in den Verbesserungsprozzess mit einbeziehen, MA halbjährlich allgemein unterweisen,

    7. Konzept -> neue Mitarbeiter allgemein/ arbeitsplatzbezogen Unterweisen, langjährige Mitarbeiter speziell auf arbeitsplätze schule, Auserwählte zu Seminare und Weiterbildungen schicken, darin es über Sicherheit geht und die dann speziell für ihren Bereich als Sicherheitsfachkraft eingesetzt werden. Und diese die anderen Mitarbeiter über ihr erlerntes informieren.

    Unfallquoten regelmäßig aushängen und Unfalluhr vor dem Betrieb aufstellen, sodass die Mitarbeiter ergeizig auf die Sicherheit achten.

    8. Zusammenfassung was man bei Arbeitssicherheit alles beachten sollte

    9. Abschluss





    Würde das so gehen? :)

  • ZITAT:

    keine regelmäßigen Unterweisungen, demotivierte Arbeitnehmer, viele Hilfskräfte, schlechtes Betriebsklima, keine arbeitsplatzbezogene Unterweisungen

    ZITAT Ende


    Da würde ich mir ein paar andere Sachen einfallen lassen...mit den genannten baust Du Dir nur selbst ne Falle und schmeißt Dich den Prüfern quasi als Kanonenfutter hin. Das sind alles Themen (meiner Meinung nach) wofür ein Meister zuständig ist !!!! Damit nehmen die Dich auseinander


    PS. auch uch Hilfskräfte brauchen vor Arbeitsantritt eine AS-Unterweisung ;)





  • Keine persönliche Vorstellung. Du hältst als Meister der Geschäftsführung aus dem Handlungsauftrag den Vortrag. Die sollten wissen, wer du bist. ;)

    Regelmäßige Schulungen, Einbindung der Mitarbeiter in die Schulung, Schulungen direkt am Arbeitsplatz.


    Die Prüfer wollten ganz konkrete Aussagen. Was ist wo passiert, waren Azubis betroffen. Wie sehen konkrete Maßnahmen aus. Wie wurden diese umgesetzt. Das war jedenfalls die Kritik, die geäußert wurde.

    Leider hatte ich zuviel vorausgesetzt. Die Fragen konnte ich alle beantworten, allerdings hätten sie es gerne im Vortrag gehabt.


    (Allerdings hätte die Geschäftsführung bei uns diese Fragen nicht gestellt. Dazu sind sie nahgenug dran)

    :IMM:


    "Mit zunehmenden Alter wird man nicht klüger, man weiß nur, dass es die Anderen auch nicht sind....." (Sir Peter Ustinov)