Industriemeister BQ Aufgabe 2b wurde rausgenommen

  • Hey, wie der Titel bereits sagt wurde die Aufgabe 2b der BQ NTG als "fachlich Sinn verkehrende Fragestellung bezeichnez" somit wurde die Aufgabe zumindest in Hamburg mit den vollen 10 Punkten bewertet.


    Hierzu gab es meines Wissens nach aber keine Bundesweite Lösung deshalb möchte ich jeder Person raten auf jedenfalls Einsicht in die Prüfung zu nehmen. Um dann ggf mit Einspruch gegenanzugehen.

    Einmal editiert, zuletzt von wynchesterX ()

  • Quelle ist der Herr Bendig der zu der Thematik der Aufgabe 2 auch mal ein Video hochgeladen hatte, dieser hat in seiner Facebookgruppe nun einen Post verfasst den ich folgend einmal zitiere "

    so liebe Leute, heute hat unser Prüfungsausschuss zusammen gesessen und ist übereinstimmend zu der Feststellung gekommen dass es sich bei der Aufgabe 2B um eine fachlich Sinn verkehrende Fragestellung handelt und so nicht in einer Prüfung hätte gestellt werden dürfen. Daher bekommen bei den uns zugewiesenen Prüfungsteilnehmern zehn Punkte pauschal gutgeschrieben. eine Korrekturempfehlung hinsichtlich der Lösung oder ähnlichem seitens der IHK hat es nicht gegeben (das Schweigen die wohl auch lieber tot). Also ich empfehle allen die nicht bestanden haben sollten in dem Fach NTG Prüfung Einsicht zu nehmen und gegebenenfalls Einspruch zu erheben. das macht allerdings ja nur dann Sinn wenn man ohnehin schon über 40 Punkte vor benotet wurde-sonst helfen einem die zehn Punkte auch nicht weiter, sofern nicht eine mündliche Prüfung im Raum steht! Bei der Formulierung des Einspruchs bin ich euch gern behilflich. Für all die anderen die ohnehin bestanden haben ist das belanglos!"


  • Weil ein Ausschuss in einer Kammer das so sieht, warum auch immer - alle mir bekannten Kammern und Ausschüsse sehen die Aufgabe nicht problematisch, hat das überhaupt keine Relevanz oder Bindungskraft für die bundesweite Kammerlandschaft! Zudem begeht Herr Bendig da gerade eine immense Geheimhaltungsverletzung!

  • Weil ein Ausschuss in einer Kammer das so sieht, warum auch immer - alle mir bekannten Kammern und Ausschüsse sehen die Aufgabe nicht problematisch, hat das überhaupt keine Relevanz oder Bindungskraft für die bundesweite Kammerlandschaft! Zudem begeht Herr Bendig da gerade eine immense Geheimhaltungsverletzung!

    Es gilt aber doch Gleichberechtigung für alle! Oder sehe ich das falsch? Ich persönlich fände es ein unding dass es so unterschiedlich gehandhabt wird!


    Nur mal angenommen es bewerben sich zwei Meister bei einem Unternehmen, beide haben die gleichen Kompetenzen, sind gleich alt und würden beide für die Stelle in frage kommen. Jetzt würde der Personaler doch sicherlich den mit dem Besseren Zeugnis nehmen? Obwohl beide die gleiche Prüfung am gleichen Tag, bei dem selben Institut „DIHK“ geschrieben hätten, sind die Noten unterschiedlich, trotz der identischen Leistung? Nur weil der eine in Haburg und der andere in München geschrieben hat?

  • Weil ein Ausschuss in einer Kammer das so sieht, warum auch immer - alle mir bekannten Kammern und Ausschüsse sehen die Aufgabe nicht problematisch, hat das überhaupt keine Relevanz oder Bindungskraft für die bundesweite Kammerlandschaft! Zudem begeht Herr Bendig da gerade eine immense Geheimhaltungsverletzung!

    Okay, ich selber sehe mich natürlich nicht imstande zu beurteilen ob diese Aufgabe "In Ordnung" ist.

    Nichts desto trotz denke ich (und damit bin ich sicher nicht alleine) sollte eine bundeseinheitliche Lösung gelten und nicht jede Kammer ihr eigenes Ding machen dürfen und wenn die Aufgabe ebend ganz normal bewertet wird dann ist das so.


    Dies wird dieses Jahr ja sicherlich nicht mehr möglich sein da zum Teil ja schon Ergebnisse verschickt wurden, wäre aber aufjedenfall eine Überlegung wert das die Kammern in Zukunft keine Entscheidungsgewalt haben sondern eine Instanz über den Kammern über sowas entscheidet.

    Wie man vielleicht merkt habe ich keine Ahnung wie die Kammern dort organisiert sind aber nach aussen hin wirkt das ganze sehr unorganisiert.

  • Es gilt aber doch Gleichberechtigung für alle! Oder sehe ich das falsch? Ich persönlich fände es ein unding dass es so unterschiedlich gehandhabt wird!


    Nur mal angenommen es bewerben sich zwei Meister bei einem Unternehmen, beide haben die gleichen Kompetenzen, sind gleich alt und würden beide für die Stelle in frage kommen. Jetzt würde der Personaler doch sicherlich den mit dem Besseren Zeugnis nehmen? Obwohl beide die gleiche Prüfung am gleichen Tag, bei dem selben Institut „DIHK“ geschrieben hätten, sind die Noten unterschiedlich, trotz der identischen Leistung? Nur weil der eine in Haburg und der andere in München geschrieben hat?

    Genau, und deswegen steht es nicht einfach einer Kammer zu, eigenmächtig den Bewertungsmaßstab zu ändern. Das war meine Aussage!

  • Da fällt mir eigentlich nur eins zu ein


    Paragraph 1 AGG


    ☝️


    Okay, ich selber sehe mich natürlich nicht imstande zu beurteilen ob diese Aufgabe "In Ordnung" ist.

    Nichts desto trotz denke ich (und damit bin ich sicher nicht alleine) sollte eine bundeseinheitliche Lösung gelten und nicht jede Kammer ihr eigenes Ding machen dürfen und wenn die Aufgabe ebend ganz normal bewertet wird dann ist das so.


    Dies wird dieses Jahr ja sicherlich nicht mehr möglich sein da zum Teil ja schon Ergebnisse verschickt wurden, wäre aber aufjedenfall eine Überlegung wert das die Kammern in Zukunft keine Entscheidungsgewalt haben sondern eine Instanz über den Kammern über sowas entscheidet.

    Wie man vielleicht merkt habe ich keine Ahnung wie die Kammern dort organisiert sind aber nach aussen hin wirkt das ganze sehr unorganisiert.

    Du kannst mit einer Frist von einem Monat Einsicht nehmen.

  • Da fällt mir eigentlich nur eins zu ein


    Paragraph 1 AGG


    ☝️

    Vielleicht hat die DIHK dass ja auch einheitlich geregelt? Wer weiß, an besten abwarten. Es bringt ja auch nichts sich verückt zu machen. Vielleicht wird es einfach nicht öffentlich gemacht, wie PSB_IHK schon sagte „Geheimhaltungspflicht“.

  • Ich hab da was anderes von einem Dozenten gehört.


    Zitat „das darf jeder Prüfungsausschuss für sich selbst festlegen. mehr kann ich nicht sagen.“


    Und ich denke mal nicht, dass du deine Ergebnisse bekommst und dort steht:

    „Die Aufgabe 2b in der schriftlichen NTG Blabla Prüfung wurde nicht gewertet, weil Blabla...“


    Also muss man eh Einsicht nehmen.


    Herr Bendig seine Aussage ist eh ein bisschen „dumm“.

    Selbst wenn ich durch die 10 Punkte nicht bestehen sollte, würde man eventuell die Möglichkeit bekommen in die mündliche zu gehen oder aber auch besser in der mündlichen dazustehen da einem dann ja rechnerisch 20 Punkte mehr drauf gerechnet wird.

  • Es wird keine Anpassung bundesweit geben. Die Kammer Hamburg macht da gerade einen Fehler, eigenmächtig etwas zu ändern und der Herr Bendig macht den Fehler, das öffentlich zu verkünden!


    Mit AGG hat das nichts zu tun!


    "Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen."


    Hat also mit dem Prüfungswesen keinen Zusammenhang!

  • Natürlich verstößt das gegen das AGG, es kann ja nicht sein das irgendeine Kammer sich einfach andere Regelungen bzw. den Benotungsschlüssel anpasst und die IHK sagt, dass es sich um eine bundeseinheitliche Prüfung handelt.

    Entweder ist der Herr Bendig da einfach in ein großes Fettnäpfchen getreten und ist sich seiner Aussage nicht bewusst oder er erzählt ganz großen Mist und das stimmt alles nicht.

    Keine Ahnung ob der Herr überhaupt im Ausschuss sitzt, aber sollte das stimmen, dann wird die IHK wohl einige klagen bekommen.

  • Natürlich verstößt das gegen das AGG, es kann ja nicht sein das irgendeine Kammer sich einfach andere Regelungen bzw. den Benotungsschlüssel anpasst und die IHK sagt, dass es sich um eine bundeseinheitliche Prüfung handelt.

    Entweder ist der Herr Bendig da einfach in ein großes Fettnäpfchen getreten und ist sich seiner Aussage nicht bewusst oder er erzählt ganz großen Mist und das stimmt alles nicht.

    Keine Ahnung ob der Herr überhaupt im Ausschuss sitzt, aber sollte das stimmen, dann wird die IHK wohl einige klagen bekommen.

    Naja, die Klage mit dem §1 des AGG zu begründen wäre mehr als schwach ich meine man könnte natürlich die "Ethnische Herkunft" nehmen und die Ossis als eigenes "Volk" bezeichnen und sie deshalb benachteiligt werden :D


    Wie man merkt hätte das weder Hand noch Fuß allerdings werde sowohl ich als auch viele meiner Klassenkameraden gegen angehen sollte das in Hamburg so durchgehen und bei allen anderen nicht. !

  • Ich habe oben zitiert, was vom AGG inbegriffen ist! Der Fall hier gehört NICHT dazu! Das ist einfach so!


    Es gibt keine bundesweite Anpassung irgendeiner Aufgabe! Das wüsste ich!


    Der Punkt ist einfach, dass da gerade eine Kammer (leider öffentlichkeitswirksam dank Herrn Bendig) sein eigenes Süppchen kocht. Da sind dann aber nicht alle anderen Kammern nachzugspflichtig, sondern die HK Hamburg hat jetzt ein großes Problem (auch dank Herrn Bendig!).

  • Ich habe oben zitiert, was vom AGG inbegriffen ist! Der Fall hier gehört NICHT dazu! Das ist einfach so!


    Es gibt keine bundesweite Anpassung irgendeiner Aufgabe! Das wüsste ich!


    Der Punkt ist einfach, dass da gerade eine Kammer (leider öffentlichkeitswirksam dank Herrn Bendig) sein eigenes Süppchen kocht. Da sind dann aber nicht alle anderen Kammern nachzugspflichtig, sondern die HK Hamburg hat jetzt ein großes Problem (auch dank Herrn Bendig!).

    Ich hoffe ich habe hier niemanden angekreidet, ich wollte lediglich die Informationen teilen.

  • Wir werden es sehen ✌️

    Ich habe oben zitiert, was vom AGG inbegriffen ist! Der Fall hier gehört NICHT dazu! Das ist einfach so!


    Es gibt keine bundesweite Anpassung irgendeiner Aufgabe! Das wüsste ich!


    Der Punkt ist einfach, dass da gerade eine Kammer (leider öffentlichkeitswirksam dank Herrn Bendig) sein eigenes Süppchen kocht. Da sind dann aber nicht alle anderen Kammern nachzugspflichtig, sondern die HK Hamburg hat jetzt ein großes Problem (auch dank Herrn Bendig!).

    Was würde denn in Hamburg passieren?


    Ich bin ja auch kein Jurist, aber es wird jedenfalls Erfolg haben, dagegen anzugehen.


    Lassen wir uns überraschen :)

    Einmal editiert, zuletzt von Chakkawukky () aus folgendem Grund: Keine doppelantwort

  • Hallo....

    wenn jede Kammer / Prüfungsausschuss sooo einen riesen Handlungsspielraum hat..... muss man ja sagen das ein Meister in NRW zb. Dortmund nicht vergleichbar wäre mit einem voanders erworbenen Meister....... wäre also keinerlei Standard den der DIHK bieten und überwachen würde...... dann könnte sich aich jeder einen Meister im Internet kaufen fertig....

    und wenn da eine Aifgabe strittig ist miss das doch gelösst werden vom DIHK...und nicht zu Ungunsten der Prüflinge..... die müssen sich darauf Verlassen.... das es klare und allgm...... gültige Regeln... Norm.... etc... gibt

    Gruss

    Michael


    ohhh Rechtschreibung...... auf dem Handy getippt.... einfach zu dicke Finger:S:S

  • Moin.

    Hab 2 IHK'n angerufen.

    Beide wissen von nix.

    Hamburg kennt die Geschichte, aber beide sagten mir das von Seiten der DIHK keine Infos zu dem Sachverhalt gekommen sind.

    Ich werde Einsicht beantragen um zu sehen was wie bewertet wurde.

  • Die für mich relevante IHK und natürlich die IHK Hamburg.

    Die spannende Frage ist ja wie die IHK die Leistung derer bewerten will die die Aufgabe gelöst haben wenn sie die Aufgabe aus der Bewertung nehmen.

    Dieser Personenkreis hat mehr geleistet sowohl fachlich als auch zeitlich.

    Das würde dann bei Nichtbewertung der Aufgabe zu einer Verzerrung der Gleichbehandlung führen.

    Wäre ich jemand der die Aufgabe richtig hat und ich würde die fachliche Mehrleistung nicht "vergütet" bekommen wäre mein Plan der DIHK "mit dem nackten Arsch ins Gesicht zu springen" und gegen dieses Verfahren angehen.


    Was für'n Aufriss wegen der Aufgabe.

    Chemie und Statistik hatten "Singen und Klatschen Niveau". Also def. nicht A6 Bachelor/Meisterniveau.

    Aber das scheint nicht relevant, da es Menschen gibt die mit der Zerlegung der Meisterprüfungen Geld über soziale Netzwerke verdienen und sich hier viele in ihrem Recht dadurch bestätigt fühlen.

    Wie Lämmige.....

    Ich habe in meinem Leben als Metaller nie ne CNC Maschine bedient, geschweige denn Zeiten und Kräfte dafür berechnet.

    Aus Gründen des AGG müssen diese nun rausgenommen werden?

    Leute... bitte.

    Die Prüfung hatte ne "Einserbremse" und eine die nicht im IHK Kontext aufgebaut war. Das war alles.

  • Hallo, also für mich ist eine Bundeseinheitliche Prüfung halt immer noch auch Bundeseinheitlich zu Bewerten und zu korrigieren. Ich habe riesigen Respekt vor der IHK Hamburg, das sie den Fehler in der Aufgabe 2 b erkannt hat und das sie dies so benoten möchte wie es oben beschrieben wurde!


    Ich kann nicht verstehen das die ein oder andere Person so reagiert wie es in den vergangenen Postings zu lesen ist. Schlecht finde ich, dass die DIHK den Fehler nicht anerkennt und es eine Anweisung an alle IHKs gibt, dem Model von Hamburg zu folgen.


    Die Einser Bremse war die schiefe Ebene, 2 b war einfach nur falsch gestellt!

  • Aus meiner Sicht besteht hier dann eine deutliche Benachteiligung derer die an anderen Ihks ihre Prüfungen geschrieben haben.

    Bei einer bundeseinheitlichen Prüfung muss dann auch zwingend der gleiche Bewertungsgrundsatz angewendet werden.


    Wenn nun die ihk hamburg die aufgabe 2b wegen sachlich falscher Fragestellung aus der Wertung nimmt, ist das aus meiner Sicht für alle anderen ihks ebenfalls anzuwenden.


    Da die ihk Hamburg die Aufgabe sicher mehrfach geprüft hat bevor sie diese aus der Wertung genommen hat und das Ergebnis sicherlich auch der dihk mitgeteilt hat, gehe ich nicht davon aus, dass die ihk Hamburg deswegen Probleme bekommt.


    Ich für meinen Teil werde die zuständige ihk über die Entscheidung der ihk hamburg informieren mit der bitte die gleichen Bewertungsgrundsätze anzuwenden und daher die Aufgabe 2b mit 10 punkten zu werten.


    Im Zweifel für den Prüfling.😎

  • kann man jemand die Aufgabe hier reinstellen um die es geht? Will mal sehen warum so viele so ne welle schieben.


    Und seit wann ist die schiefe Ebene ne einserbremse? :whistling: ernsthaft? Ich meine es geht um den Industriemeister. Da sind manche aufgabe schon ne harte Nuss aber schiefe ebene? Würde die Aufgabe auch mal sehen wollen.


    Ich selbst hab die bq ntg 2017 mai geschrieben und gefailt. Da war eine aufgabe drin die nicht im rahmenlehrplan steht. Es wurden auch petitionen gestartet und und und. Aber so ist es nun mal. Klar ist das nicht immer ganz fair aber so ist das leben auch nicht. Dann putzt man sich den mund ab, schmollt vllt 1 2 tage, von mir aus besauft sich und weiter gehts.


    Lasst das thema nun endlich ruhen, ob fair oder nicht. Rückschläge wird es immer geben. Dann heisst es diese zu verdauen und neu anzugreifen. Ich möchte auch niemanden angreifen. Ich drücke euch die Daumen dass es für 50 punkte gereicht hat und wünsche euch allen viel glück und erfolg für die weitere berufliche karriere! Geht euren weg!

  • Sorry, aber ein gleicher Bewertungsgrundsatz kann man von einer bundeseinheitlichen Prüfung schon erwarten.

    Ansonsten machen solche Prüfungen keinen Sinn.