Techniker oder Meister machen?

  • Wenn ich mir die Techniker Stellen so anschaue dann wird doch oft CAD/Technisch Zeichnen gefordert. Nur war Technisch Zeichnen mein Hassfach in der Berufsschule und in der Prüfung.

    Meine Lieblinsbereiche waren Qualitätssicherung(Produktionssteuerung)/Fertigungstechnik. Würde daher eher zum Industriemeister+Tüv qmf qmb qualitätsmanager/Auditor tendieren.

    Liege ich damit richtig das der Techniker größtenteils nur sinnvoll ist wenn man in Richtung Konstruktion will? Nur sind z.b Abteilungsleiter(EG9 o 10) bei mir in der Firma nur noch Techniker oder Studierte.(Wobei hier auch eine Zeitlang IM(EG8) eingesetzt waren zur Überbrückung(aber diese hatten außer ein paar Refa Scheinen auch nicht mehr weiter investiert in den TBW z.b)

    Würde eine Tätigkeit im Lieferantenmanagement/entwicklung anstreben. Was würdet ihr mir Empfehlen? Mittlerweile haben auch viele Facharbeiter/Anlagenführer den Industriemeister bei uns die nicht die Firma wechseln da man selbst mit dieser Tätigkeit seine +-52.000 Brutto+Steuerfreie Zulagen hat. Und in jeder kleineren Firma genausoviel als Meister verdienen würde.

  • Was für eine Tätigkeit führst du derzeit aus ? Bzw was hast du gelernt?


    Wenn du Lieferantenmanagement anstreben willst wäre der Logistikmeister für dich ideal!

    Gießereimechaniker/Anlagenführer. Bei den Stellenausschreibungen steht meistens als voraussetzung dort Bachelor/IM Metall/Technischer Fachwirt. Also mit Logistik hat das wenig zu tun.

  • Meister geht m.M.n. Mehr Richtung Personalführung/-entwicklung, QM und mehr Grundlagen Recht, BWL wohingegen der Techniker wie der Name schon sagt Fachspezifischer für Technik verantwortlich ist und viel intensiver in seinem Fachgebiet geschult wird. Bei mir auf Arbeit sind Techniker auch als Ingenieure angestellt. Das wird bei IMeistern nicht passieren.


    Mich hat der Meister mehr interessiert, weil ich ein bisschen von der Technik weg wollte oder besser gesagt nicht so Tief rein wollte sondern mehr administrative Tätigkeiten übernehmen wollte.

  • Die Techniker denken sich (komische) Sachen aus; die Meister sorgen dafür das es von irgendwem (fachlich richtig) gemacht wird.


    Für mich ist das ne Symbiose, leider ist das Standing der Techniker oft größer.


    Ich persönlich will nicht noch mehr Programmieren sondern lieber mit Menschen arbeiten (Elektrotechnik, T2 Automatisierungstechnik)

  • Zitat

    Ein Dozent sagte mal zum Techniker „Was nix kostet taugt auch nichts“

    Nur an staatlichen Schulen ist der "kostenlos" und dort auch nicht alles. Zudem können es sich diese Schulen leisten auszusieben, sodaß man im letzten Semester meist den rechten und linken Nachbarn vom 1. nicht mehr kennt.


    Viel Ahnung der "Dozent".

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • Bei uns in der Gegend werden auch oft Techniker gesucht, um Ingenieurstellen zu besetzten. Da muss ja dann nicht so viel bezahlt werden....


    Der Ausbildungsablauf ist auch ganz anders, da gibt es dann auch Leistungskontrollen usw (wie damals in der Schule halt). Wie schon geschrieben wurde, kann dadurch auch viel mehr ausgesiebt werden. Ich bin der Meinung der Techniker ist deshalb auch einiges anspruchsvoller (auch wenn er auf der selben Stufe steht) und "lieber gesehen" als der Meister. Der Rest wurde ja schon alles erörtert.

  • Die privaten Schulen sieben oft nicht so aus und wenn die das Prüfungsrecht haben ist das oft kein Problem durchzukommen.


    Viele dieser Schulen haben oft den Ruf eines gekauften Technikers.


    Hier hat der Meister zumindest einen Vorteil da jeder die gleiche Prüfung schreibt egal welcher Träger

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • Du glaubst auch alles was geschrieben steht.^^Ein Studium mit einem Meister zu vergleichen ist lächerlich u. selbst der Techniker hat wesentlich mehr u. komplexeren Stoff.Diese Einstufung sehe ich als Marketingsschachzug der IHK , geht aber an der Realtität vorbei.

    Heutzutage kann jeder Schwachkopf den Meister machen, die IHK siebt aus, dementsprechend auch das Niveau.

    In Technikerschulen u. Studium sieht es anders aus...dort werden Klassenarbeiten/Klausuren geschrieben, Vorlesungen gehalten,Versetzungen sind gefährdet zzgl Leistungskontrolle/druck. somit in der Regel ein anderes Niveau.

  • Du glaubst auch alles was geschrieben steht.^^Ein Studium mit einem Meister zu vergleichen ist lächerlich u. selbst der Techniker hat wesentlich mehr u. komplexeren Stoff.Diese Einstufung sehe ich als Marketingsschachzug der IHK , geht aber an der Realtität vorbei.

    Heutzutage kann jeder Schwachkopf den Meister machen, die IHK siebt aus, dementsprechend auch das Niveau.

    In Technikerschulen u. Studium sieht es anders aus...dort werden Klassenarbeiten/Klausuren geschrieben, Vorlesungen gehalten,Versetzungen sind gefährdet zzgl Leistungskontrolle/druck. somit in der Regel ein anderes Niveau.

    Hm, also ich weis nicht ob man einen Meisteranwärter als Schwachkopf betiteln sollte...

    Richtig ist das die Eingangsvoraussetzungen für den Einstieg in die Meisterausbildung in den letzten Jahren stark herabgesetzt wurden. Dies bemängele ich auch.

    Aber spätestens bei den Prüfungen trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Nicht jeder besteht die Prüfungen und hat das Zeug zum Meister.


    VG

    Industriemeister Metall

    Fachkraft für Arbeitssicherheit BGRCI, BGHW, BGN, BG Verkehr

  • Find diese Fragen immer sehr schwierig zu beantworten, am Ende sollte man selber abwägen wo man irgendwann hin will, gibt ja einen Grund warum es eben mehrere Qualifikationen gibt und nicht nur eine, man sollte auch grob wissen wo man hin will sonst wird man einer von vielen Meistern die mit dem Schein das gleiche machen wie vorher und ich denke das will niemand, außer man besetzt schon eine Stelle die eigl. nen Meister oder Techniker benötigt.

  • Also FÜR MICH ist der beste Indikator den Beliebtheitsgrad im Beruf festzustellen StepStone o. ä. Also grob zusammengefasst: Gebe doch einfach mal Techniker ein und dann Meister. Diese Zahl der offenen Vakanzen, spricht für den Beliebtheitsgrad des Berufes.
    was du machen willst/ sollst, musst du selbst wissen. Logistikmeister passt zu deiner Beschreibung eigentlich ganz gut. Ob diese Fortbildung beliebt ist, musst du selber rausfinden. ggf. mit kleinen tipps wie oben ☝🏼festzustellen. Grüße Na

  • Je nach Studium muss man muss man sich auch nicht zu jeder Vorlesung begeben. Aber es stimmt schon "Nichtstun" wird im Studium sehr hart bestraft.


    Ich finde eher das die Prüfungen leichter werden so ab 2014.

    Ob die Prüfungen leichter werden oder nicht ist eh ein subjektives Gefühl. Ich denke da gehen die Meinungen der Prüflinge auseinander.

    Industriemeister Metall

    Fachkraft für Arbeitssicherheit BGRCI, BGHW, BGN, BG Verkehr

  • Bei der Wahl zwischen Techniker und Bachelor würde ich schon eher zum Bachelor tendieren. Die Frage ist aber auch immer welchen Weg man danach gehen möchte.

    :ada: Juli 2014 :BQ: November 2017 :HQ: Mai 2018



    :IM: Juli 2018