Erfahrung NTG Schwierigkeitsgrad ?

  • Hallo zusammen :)


    mal wieder mein Lieblingsthema NTG =O (Besonders Fahrichtung Metall)


    Ich habe vor 4 Jahren meine Ausbildung zum Industriemechaniker abgeschlossen und war was techn. Mathe/Physik angeht nie der Überflieger würde mich selber mal bei ner mittelmäßigen 3 sehen (Notensystem 1-6).

    Jetz habe ich zur Vorbereitung auf den Kurs mir Vorbereitungsmaterial besorgt sowie auch das alte Rechenbuch Mteall ausgepackt und einfach mal bisschen was durchgegangen und musste feststellen dass (obwohl es noch nicht sooo lange her ist) ich schon einiges vergessen habe und mich zumindest vom Gefühl her noch schwerer tue als damals ?


    Was sind eure Erfahrungen damit ? :/

    Besonders bei denen die gerade an NTG dran sind oder es schon hinter sich haben, wie schwer im Gegensatz zum Ausbildungsniveau/Stoff fandet ihr NTG ?


    Über eine rege Teilnahme würde ich mich sehr freuen ! :):)

  • NTG ist halt recht allgemein gehalten und nicht fachbezogen


    Daher ist es auch für alle IM Bereiche (welche NTG haben) gleich


    daher kann man nicht sagen schwerer oder leichter sondern eher "unbekannter"


    schau dir mal ein paar Videos auf YT an dann siehst du was ich meine


    Sehr hilfreich ist sich vorher die Formelsammlung zu holen da diese echt mies ist (alles drin aber SEHR kompakt und von daher schnell unübersichtlich da man blättern muss um sich seine Formel zusammen zu stellen

    :ada::BQ:

  • Für die IM Logistik die NTG haben ist es NICHT gleich.



    Ich fand jetzt NTG nicht vom Schwierigkeitsgrad schwer, sondern von den Aufgabenstellungen, weil es eben breit gefächert und manchmal "komisch" ist.


    Aber die Prüfungen folgen eigentlich immer der gleichen Struktur

    Chemie, Wärme, Kräfte, Bewegung,Statistik, Elektro ist fast immer dabei.


    Wenn man Chemie, Elektro und Statistik beherrscht hat man meist schon an die 30 Punkte, wenn man dann beim Rest ein bisschen was umrechnet kommt man leicht auf die 50.


    Und auch der Elektroteil ist für Metaller lösbar mit der Formelsammlung (auch wenn jetzt gleich wieder einige mit der ollen Schutzklassen BQ um die Ecke kommen)


    Wichtig ist das man folgendes beherrscht:


    -Chemie

    -Statistik

    -Einheiten umrechnen/umwandeln

    -Formeln umstellen bzw. eigene erstellen oder in bestehende Einsetzen

    - Formeln gleichsetzen


    Dann ist das alles gut machbar. Allerdings ist regelmäßig immer eine etwas schwere Aufgabe dabei (Paket, Auto mit der Kurve) die angelich soo schwer und soo unlösbar ist (bis zur nächsten BQ). In der Realtität sind diese Aufgaben eigentlich sehr einfach, aber man kommt eben in der Prüfung oft nicht auf das naheliegende wie die fehlende Masse rauskürzen..

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • Danke das beruhigt einen... also lernen und üben bis der Arzt kommt ??️‍♂️ viel Glück alle angehenden Meister

  • Sehr schöne Zusammenfassung, als Ergänzung zu deinen Punkten laut unserem Dozent wird auf Elektro immer mehr wert gelegt geht wohl tendenziell immer mehr auf die 25 Punkte zu, in wie weit das wirklich stimmt keine Ahnung, da mir NTG aber auch nicht ganz so liegt werde ich schauen das Elektro, Statistik sowie Chemie soweit sitzt und dann versuchen mit Wärmelehre und Kräften soweit noch aufzufüllen, bzw schon über 50 Punkte zu kommen.

  • Moin

    Ich war in Mathe usw nie wirklich gut, hatte meistens in der Schule 3er und 4er Noten, was sich dann auch in NTG gezeigt hat.


    NTG ist halt wie der eine Kollege schon sagte "breiter gefächert" was eben den Schwirigkeitsgrad erhöht.


    Mit viel Lernen hats dann aber auch bei mir geklappt :)


    Viel Erfolg!

  • Ich stecke gerade mitten in der Prüfungsvorbereitung für die BQ im November und finde das schwerste bei NTG, gerade was die Prüfungen betrifft, zu wissen was mit den Fragen gemeint bzw. gesucht wird bzw. erstmal einen Lösungsansatz finden. Wenn man das Verstanden hat und dann weiß was zu tun ist, ist der Rest relativ gut machbar.


    In der Formelsammlung steht viel drin aber eben nicht alles und das muß man dann aus dem Kopf raus können. Formelumstellen und gemeinsame Einheiten bei unterschiedlichen Ausgangsstoffen finden ist das A&O. Wenn das sitzt ist das meiner Meinung nach schon die halbe Miete.

  • Ich fange jetzt mit meiner Gruppe an uns auf die Frühlingsprüfung vorzubereiten und finde NTG recht umfangreich weil es eben sehr breit gefächert ist. Wir lernen auch alte Prüfungen die sind schon nicht ohne

  • Elektro sollte man auch als Nicht Elektriker mit der Formelsammlung lösen können. Reihen und Paralellschaltungen hatte ich auch in der Realschule und in meiner ersten Ausbildung und die war eher chemisch geprägt.


    Man sollte auch nicht alles in NTG investieren, gerade BWH ist für manch einen nicht zu unterschätzen, und auch MIK kann mal gemein sein, und RBH ist oft mehr als "nur im Gesetzbuch blättern" (denkt dran ihr habt nicht viel zeit)

    :ada:03/18, :BQ:11/18

  • Danke für deine umfangreiche Einschätzung :):thumbup:


    Darf ich fragen wie du in der BQ abgeschnitten hast ?

  • NTG ist schon anspruchsvoll, ich kan Kronos nur beipflichten, wenn man Chemie, Elektro, und Statistik schafft dann ist das eine solide Basis.

    Was mir hilft ist z.B. der Übungsband in dem wird jedes Themengebiet erklärt und die Beispielaufgaben gehen vom leichten zum schweren.

    Sie sind im allgemeinen schwieriger als die Prüfungsaufgaben.

    Das A und O ist,

    1. ruhig bleiben

    2. alle Aufgaben sichten

    3. Aufgaben die einem persönlich liegen als erstes beginnen

    4. erst die Fragen lesen (da steht drin was wird gesucht welche Einheit)


    Ich wünsche allen viel Erfolg für Ihre bevorstehende Prüfung...

    :ada:2019, :BQ:,

  • Hallo, also ich hatte 2004 eine Ausbildung als Drucker abgeschlossen und da war nichts mit Metall... Jetzt arbeite ich seit 12 Jahren als Maschinenbediener und hatte theoretisch auch keine Einsicht in das Thema "Metall" vermittelt bekommen. Somit ist eigetnlich NTG für mich komlett ein Neuland. Hatte ich schon erwähnt, dass bei mir die Schulzeit so ewig her ist, dass ich nicht einmal mehr wusste, wie man die Fläche vom Dreieck berechnet^^


    Also war beim Start, bei mir die Angst auch groß, ob ich es überhaupt packen kann - besonders NTG. Doch nach ein Paar Unterrichtseinheiten konnte ich beruhigt aufatmen, da alle Themen nur "angestriffen" werden. Für ganze Elektrotechnik zB. um die 12 Stunden in der Schule. Mehr kann es auch nicht werden, man sieht es in der Formelsammlung. Was man üben sollte - sind die klassischen Umrechnungen, auf die kommt viel an: Stunden in Minuten, m² ind dm² usw. NAtürlich sind auch komplizierte Umrechnnungen dabei, aber wenn man die draufhat, gewinnt man sehr viel Zeit und man meidet viele Fehler in der Prüfung. Dann noch die Formelumstellungen üben - der Rest ist logisches Denken. Nur Mut! ;)

  • NTG hat mt Metall nicht wirklich was zu tun.


    Im Grunde ist es eigentlich alles Physik, Chemie und Formeln umstellen. Eigentlich alles was man schon in der Haupt/Mittelschule oder in der Berufsschule mehr oder weniger hatte.

    Nur Statstik ist "Neuland". Selbst die Elektrotechnik hatte man oft schon vorher, es ist ja nur Reihen und Paralellschaltung.


    Leider sind die Aufgaben halt manchmal "anders" als man es gewohnt ist und das macht den Schwierigkeitsgrad aus. Im Grunde sind das alles lächerlich einfache Rechnungen, aber das sieht immer anders aus wenn man davor sitzt. Aber dann ist trotzdem die IHK/Bildungsträger/Verkehr/Wetter/usw. schuld!

    :ada:03/18, :BQ:11/18