Vorbereitung für die BQ Prüfung

  • Hallo zusammen,

    ich habe mal eine Frage an alle Industriemeister bzw. die grade vor der BQ Prüfung stehen.

    Ich mache mein IHK Industrie Meister Elektro in Teilzeit, sprich am Montag, Mittwoch und Freitag ist von 18 bis 21 Uhr Unterricht.

    Ich bin zum Teil immer noch auf der Suche nach der perfekten Struktur, um perfekt vorbereitet zu sein für die BQ Prüfung, bzw. möchte alte Strukturen ablegen und durch effektivere zu ersetzten.

    Ich bzw. meine Lerngruppe haben sehr früh angefangen sich zu treffen (Dezember 2018), täglich zu wöchentlichen Terminen in unsere Bildungsstätte. Da sind wir dann die verschiedenen Fächer durchgegangen.

    Dann haben wir gemerkt, dass wir in manchen Fächern nicht so richtig weiterkommen. Damit wir nicht untereinander uns halb Wissen beibringen, haben wir uns in NTG ein Nachhilfe Dozenten gebucht. Diesen treffen wir jetzt jeden Dienstag für 2 Stunden. Der hat uns richtig nach vorne gebracht. Der kann es perfekt rüberbringen und vermeidlich schwere Aufgaben in NTG, sind dann nicht mehr unlösbar.

    Wie der Stoff in BWL immer mehr wurde (besonders im Rechnen), haben wir uns da auch ein Nachhilfe Dozenten gebucht. Diesen treffen wir donnerstags oder samstags Nachmittag. Da gehen wir zum Beispiel Kalkulation usw. durch.

    Alles eigentlich eine perfekte Vorbereitung, um zuhause Gas zugeben. Was ich auch tue!

    Ich arbeite/lerne mit den Unterlagen aus dem Unterricht. Ich habe mir die Bücher und Lernkarten von Dickemann-Weber gekauft und IHK Unterlagen zu diesen Themen.

    Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Berg, den ich lernen muss, nicht kleiner wird.

    Ich habe mir angewöhnt, erstmal die ganzen Themen in z.B. ZIP usw. zu können, bevor ich Prüfungen zum Üben benutze. Und dann komme immer das gleiche Phänomen. Ich habe zu Teil das wissen im Kopf, sitze dann vor einer IKP Prüfungsaufgabe und verstehe zum Teil nicht, was die von mir wollen und wenn ich etwas schreibe und es mit den Lösungen vergleiche, kommt es nie so hin, wie in der Lösung.

    Die Dozenten geben immer nur den Tipp. Einfach immer nur mit alten Prüfungen üben in solchen Fächern wie ZIP, IKP und Recht.

    In NTG und BWL hilft nur Prüfungen bzw. Gleichwertige Aufgaben rechnen. Eine andere Möglichkeit zur Verbesserung sehe ich da nicht.

    Recht bin ich ganz fit. ZIP und IKP gehe ich nach dem Rahmenplan der IHK und gucke, welches wissen ich wissen, verstehen oder anwenden muss. Das wissen in NTG ist auch schon in Ordnung. In BWL habe ich noch sehr hohen Nachholbedarf, da sehe ich mich bis jetzt sehr schlecht. Aber in BWL aufs rechnen bezogen.

    Ich stecke momentan sehr viel Zeit und Geld in den Meister, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich noch zu wenig mache. Ich sitze z.B. vor einer Prüfung in NTG von 2006 und bekomme die perfekt hin und dann rechne ich eine Prüfung von z.B. 2016 und denke, was hast du überhaupt gelernt bei manchen Aufgaben?

    Ich habe auch eine Familie bzw. Kinder, da kümmert sich aber meine Frau zu 90% während der Meisterschule drum. Sie hält mir in der Zeit den Rücken frei, damit ich mich nur um den Meister kümmern kann.

    Was kann ich noch verbessern? Könnt ihr mir einen Tipp geben?


    Gruß

    Christian

  • Vielleicht machst Du auch einfach zu viel? Wenn ich das richtig verstanden habe lernst du jeden Tag. Da macht doch der Kopf irgendwann zu und es geht nix mehr rein. Mann muss auch mal abschalten zwischendurch. Dein Einsatz in allen Ehren, aber zu vie Ehrgeiz kann auch kontraproduktiv sein.

    Das mit den Prüfungen von 2006 und 2016 hat man immer mal.

    Ich hatte überlegt zu verkürzen und mal ne HQ gerechnet und dachte, locker easy ich verkürze. Eine andere Prüfung später dachte ich, OMG ich bestehe nie und habe es gelassen mit den Verkürzen.(Hat mir aber nix gebracht da ich in dem halben Jahr in der Schule nichts neues mehr gelernt habe)

    Bei dem ganzen Stoff half mir der Mut zur Lücke ganz gut.

    "All our dreams can come true, if we have the courage to pursue them"


    "The way to get started is to quit talking and begin doing"

    Walt Disney

    AEVO Juni 2009

    BQ Herbst 2010

    HQ MAi 2012


    :klatsch: Juli 12 :klatsch: :IM:

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  • Vielleicht machst Du auch einfach zu viel? Wenn ich das richtig verstanden habe lernst du jeden Tag. Da macht doch der Kopf irgendwann zu und es geht nix mehr rein. Mann muss auch mal abschalten zwischendurch. Dein Einsatz in allen Ehren, aber zu vie Ehrgeiz kann auch kontraproduktiv sein.

    Das mit den Prüfungen von 2006 und 2016 hat man immer mal.

    Ich hatte überlegt zu verkürzen und mal ne HQ gerechnet und dachte, locker easy ich verkürze. Eine andere Prüfung später dachte ich, OMG ich bestehe nie und habe es gelassen mit den Verkürzen.(Hat mir aber nix gebracht da ich in dem halben Jahr in der Schule nichts neues mehr gelernt habe)

    Bei dem ganzen Stoff half mir der Mut zur Lücke ganz gut.

    Ja, ich mache jeden Tag etwas. Ich achte aber auch da drauf, dass es effektiv ist und das Gehirn es aufnehmen kann. Damit keine Überforderung auftritt. Soviel Zeit zum lernen bleibt mir auch leider nicht. Arbeiten, Meisterschule, Lerngruppe und dann bleibt mir vielleicht ein Tag in der Woche und dann nur das Wochenende. Die Zeit ist knapp und kostbar.

    Mir fehlt sozusagen ein Endpunkt. Damit ich sagen kann, mit dem Fach bin ich durch und kann es anwenden. Aber es sind gefühlte Millionen von Dinge, die man wissen muss. Ich möchte keine in der Prüfung schreiben, ich möchte einfach bestehen und nicht groß in der Prüfung ins schwitzen kommen.

  • Dieses Gefühl, welches du beschreibst, wird nie vergehen...

    ...und das ist auch gut so!

    Eure Einstellung passt, euer Lernaufwand passt, nur und davon habe ich leider noch nichts gelesen, ihr habt leider noch keinen definierten Lernplan.

    Also Rahmenlehrplan aus der Schublade ziehen und Lernplan bis zur Prüfung aufstellen, habt ihr in der AdA- Ausbildung gelernt, nutzt dieses erlernte Wissen erst einmal bei euch selbst ;).

    Erarbeitet jeder für sich ein Themengebiet für die Lerngruppe und präsentiert dies innerhalb eurer Lerngruppe inclusive Nachbesprechungsrunde (warum, wie, wo, wann... jetzt kommen die ganzen W-Fragen zum Einsatz), dies baut die Hemmungen ab, im FG vor dem Prüfungsausschuß zu reden, wichtig hier immer Zeiten festlegen. Kleiner Hinweis, dies ist steuerlich relevant, die Lerngruppen dokumentiert ihr schriftlich mit abgearbeitete Themen, Datum, von ... bis, Adresse, Unterschriften, weiterer Hinweis: an Wochenenden trefft ihr euch immer mindestens 8 Stunden ;)(wenn nebenher der Grill läuft, wen interessiert denn das, ihr müsst ja auch was Essen, ihr seid ja vom Haushalt "getrennt").

    Also nochmal von Anfang an:

    Rahmenlehrplan raus, Lernplan erstellen, Termine festlegen, Buchabschnitte aus den Lernscripten dazu schreiben und dann strikt an den Lernplan halten, Wiederholung der Themen immer zur nächsten Lerngruppe in Kurzform, Lerngruppe protokollieren. Wenn ihr bei den Themen gut durchkommt, Lernplan aktualisieren! Tip erstellt euch einen gemeinsamen Kalender, wo ihr Woche um Woche, die geplanten Themen einschreibt. Das solltet ihr in ca. 2 Wochen schaffen!

    Wenn ihr den Lernplan fertig habt, 1 Woche Auszeit!!! In dieser Woche plant ihr eure Freizeit mit der Familie/ eure Hobbys über den ganzen Zeitraum bis zur Prüfung um eure Lernzeiten herum, gebt sie auch innerhalb der Familie/ dem Freundeskreis/ der Hobbygemeinschaft bekannt, es ist besser mal einen Termin abzusagen, als die Angehörigen im Unwissen zu lassen. Diese "Auszeiten" sind extrem wichtig, damit ihr nicht vergesst, wofür ihr lernt.

    Alle Termine in euren Freizeit- bzw. gemeinsamen Lernkalender eintragen, mit Erinnerungszeit, damit ihr keinen dieser Termine verpasst und dann eurem Kalender vertrauen, IHR HABT ES JA GEPLANT!

    Viel Erfolg weiterhin!

    :IM: Juli 2018

  • Ja, ich mache jeden Tag etwas. Ich achte aber auch da drauf, dass es effektiv ist und das Gehirn es aufnehmen kann. Damit keine Überforderung auftritt. Soviel Zeit zum lernen bleibt mir auch leider nicht. Arbeiten, Meisterschule, Lerngruppe und dann bleibt mir vielleicht ein Tag in der Woche und dann nur das Wochenende. Die Zeit ist knapp und kostbar.

    Mir fehlt sozusagen ein Endpunkt. Damit ich sagen kann, mit dem Fach bin ich durch und kann es anwenden. Aber es sind gefühlte Millionen von Dinge, die man wissen muss. Ich möchte keine in der Prüfung schreiben, ich möchte einfach bestehen und nicht groß in der Prüfung ins schwitzen kommen.

  • Hallo ,

    ich habe am Donnerstag den Industriemeister erfolgreich bestanden .

    Auch ich habe diesen in Teilzeit gemacht , also nebenbei noch Familie und Arbeit .

    Ich bin der Meinung , du machst dir zuviel Stress, Lerngruppen , Schule und Eigeninitiative sind sehr vorbildlich , aber man sollte nebenbei schon mal den Kopf freikriegen, also auch Sport und Freunde sind in der Zeit wichtig !

    Klar man sollte was tun , aber es ist kein Hexenwerk dort mit Fleiß durchzukommen .

    Es wird in jeder Prüfung etwas geben , was du nicht weißt , das ist bewusst so gemacht , aber für 50% sollte es in jedem Fall reichen !

    Also mach dir nicht solchen Stress , bleibe mit gesundem Ehrgeiz dabei , dann schaffst du es .

    Als kleiner Tip: Mir haben bei Verständnisfragen Videos sehr gut geholfen , und davon gibt es ne Menge einfach und verständlich erklärt bei YouTube.

    ADA März 2018

    BQ Mai 2018

    HQ Mai 2019

    Präsi und Fachgespräch August 2019 und somit Meister/in 😬

  • Habe den Meister auch in Teilzeit gemacht und muss sagen das wichtigste ist regelmäßige Teilnahme. Habe auch während der Schule auf Wechselschicht gearbeitet und bin regelmäßig in Urlaub geflogen während der Schule. Habe mich dann vor den Prüfungen hin gesetzt und gelernt wo ich wusste da gibt es Defizite. Was soll ich sagen alles im ersten Rutsch solide bestanden :IMM:


    Was ich damit sagen möchte. Nicht zu sehr verrückt machen alles machbar.

  • Habe den Meister auch in Teilzeit gemacht und muss sagen das wichtigste ist regelmäßige Teilnahme. Habe auch während der Schule auf Wechselschicht gearbeitet und bin regelmäßig in Urlaub geflogen während der Schule. Habe mich dann vor den Prüfungen hin gesetzt und gelernt wo ich wusste da gibt es Defizite. Was soll ich sagen alles im ersten Rutsch solide bestanden :IMM:


    Was ich damit sagen möchte. Nicht zu sehr verrückt machen alles machbar.

    Glückwunsch erstmal!


    An christiantesch1 bitte pass auf bei dem was du alles machst dass du nicht im Bornout landest wenn du dich selbst unter druck setzt und nur noch lernst!

    Manchmal ist weniger eben doch mehr!