BQ Prüfung Krank

  • Hallo,

    Mal ne frage in die Runde.

    Und zwar habe ich richtig bammel vor den 5 Prüfungen in BQ.

    Jetzt ist mir der gedanke gekommen, am ersten Prüfungstag 3 Fächer zu schreiben (RBH, MIKP, NTG) und den 2. Tag Krankmelden.

    Und somit die Prüfungen (BWH & ZIB) erst im Herbst zu schreiben.

    Ist das möglich oder müsste ich dann im Herbst nochmal alles schreiben?

    Was meint ihr?

    2 Mal editiert, zuletzt von JulianG ()

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  • Hallo,

    habe mal eine Frage in die Runde, habe erfahren, dass man die BQ-Prüfung wohl splitten kann, ist das Wahr?

    Und in welcher Reihenfolge werden denn die Fächer in den 2 Tagen abgeprüft? (IHK Heilbronn-Franken)

    Danke schon mal im Voraus.

    Naja Splitten kann man selber da nix. Außer du kommst mit dem gelben Zettel 😅


    Die IHK teilt die Prüfungen auf 2 Tage auf

    So wie Oben beschrieben.

    :ada:11/2017 :BQ: 08/2020 :HQ:11/2020 :IM: 01/2021

  • JulianG

    Hat den Titel des Themas von „BQ Prüfung“ zu „BQ Prüfung Krank“ geändert.
  • Naja Splitten kann man selber da nix. Außer du kommst mit dem gelben Zettel 😅


    Die IHK teilt die Prüfungen auf 2 Tage auf

    So wie Oben beschrieben.

    Meinst du es ist möglich, die Erste (Recht, MIKP und NTG) zu schreiben und den 2. Tag Krank zu sein und somit die Prüfungen (ZiB und RBW) erst im September zu schreiben oder muss man dann alles nochmal machen?

  • Sry das mit dem gelben Zettel war ein bisschen zu salop gesagt.


    Wen du vom Arzt eine Nachweis hast das du nicht an der Prüfung teilnehmen kannst ( eine einfache Krankmeldung reicht da nicht) und diesen bei der IHK einreichst Dan kannst du die Prüfung ein halbes Jahr später schreiben.


    Die Prüfungen sind in der Regel Mai/November.


    Wenn du 3 mal in einem Fach durchgefallen bist musst du den kompletten Meister ausser den ADA Schein nochmal neu machen.

    :ada:11/2017 :BQ: 08/2020 :HQ:11/2020 :IM: 01/2021

  • Viele haben vor den Prüfungen bammel, wieso planst du eine Krankschreibung ? Nachschreiben musst du die Prüfungen eh, wenn du dich krankmeldest oder sie beim 1. Mal nicht bestehst.


    In unserem Kurs sehen viele auch schwarz, durch den langen Online Unterricht gibt es doch einige Wissenslücken die so schnell nicht aufholbar sind.

    Versuche dich locker zu machen, wenn du 1 oder 2 Prüfungen komplett vergeigst, geht die Welt auch nicht unter - dann schreibst du sie halt im Herbst nach !

  • Zähne zusammen beißen und alles auf einmal schreiben.


    So wie du dir das vorstellst bringt es dir nichts weil du es nur aufschiebst.


    Ist doch einfacher wenn du alles abhacken kannst.

    :ada:11/2017 :BQ: 08/2020 :HQ:11/2020 :IM: 01/2021

  • Hallo Julian,


    kann es nachvollziehen, dass du Bammel vor den Prüfungen hast.

    Nur was würde dir das Aufschieben bringen? Du machst dir ein halbes Jahr länger einen Kopf und bist womöglich entsprechend eben so lange aus dem Stoff raus.


    Versuch es einfach, - mehr als schief gehen kann es nicht.


    Und selbst wenn, ist das auch noch kein Beinbruch.

    Januar 2018 :ada: - Mai 2019 :BQ: - November 2020 :HQ: - Januar 2021 :IM:

  • Ich vermute stark, dass du deinen ersten Versuch in Bwl +ZIB dennoch bekommst.

    Das bedeutet, dass du die beiden Fächer noch 2x nachschreiben kannst, ohne alle Fächer zu verlieren.


    Liebe Grüße

    :ada: MAI 2020 t3 :BQ: AUG 2020t2:HQ: NOV 2020 tz17:IM:JAN 2021 tz21

  • Du musst wissen was du tust. Ich bin ehrlich Vorteil bei deiner Taktik: Du sparst evtl. Prüfungsgebühren für die 2 Fächer anteilig (musst du fragen), lernst nur für 3 statt für 5 Prüfungen, hast evtl besserer Noten, weniger Stress. Nachteil : schiebst es vor dich hin, schlechtes Gewissen wegen lügereien, schlechten Ruf bei den Prüfern, jeder deiner Klasse, Kammer Prüfer wissen dass du lügst . Zum Schluss musst du es wissen. Cool ist das natürlich nicht und ich rate das auch keinem. Das ist einfach mal wertfrei von mir beurteilt.

  • Ernsthaft?

    Der zweite Tag ist viel weniger schlimm als der erste.

    Als angehender Meister (später Vorbildfunktion) schon bei der ersten Prüfungssituation so zu schummeln und mit solchen Methoden Probleme anzugehen...starker Tobak.

    Aber das muss jeder selber wissen....

    "All our dreams can come true, if we have the courage to pursue them"


    "The way to get started is to quit talking and begin doing"

    Walt Disney

    AEVO Juni 2009

    BQ Herbst 2010

    HQ MAi 2012


    :klatsch: Juli 12 :klatsch: :IM:

    ?file=ba1bc987d35ae1d2e98deb13a5464dc4.png

  • Zitat

    Der zweite Tag ist viel weniger schlimm als der erste

    Stimmt, weil NTG ja da schon abgeprüft ist :D


    Ich fand den zweiten Tag auch besser weil da gleich mein Lieblingsfach BWH dran kam.

    :ada::BQ::HQ::IM:12/2019 Industriemeister Elektrotechnik (AIT (T2) )

  • Warum nicht? Man muss kaum Formeln umstellen, keine Einheiten umrechnen, meist reicht Prozent und Dreisatz und der Rest steht 1 zu 1 im Tabellenbuch und ist wie malen nach zahlen. Und in der KLR gibt es meist mehrere Wege zur Lösung.


    Es ist bloß für viele ein Angstfach weil es entweder über oder unterschätzt wird, dabei ist das meiste einfach Schulstoff 8/9 Klassse Realschule (kaufmännisch) bzw. Wirtschaftsschule. Bereits Ende der 9. rechnet man Sachen die den Schwierigkeitsgrad von BWH bei weitem übersteigen.


    Aber BWH ist eben ein Fach das muss man verstanden haben und nicht nur stur mit alten Prüfungen lernen.

    :ada::BQ::HQ::IM:12/2019 Industriemeister Elektrotechnik (AIT (T2) )

  • Ich würde dir empfehlen alle Prüfungen zu schreiben. Das hat folgende Vorteile:

    1. Du siehst alle Prüfungen mal, und selbst wenn du durchfallen solltest, weisst du beim nächsten Mal was auf dich zukommt.

    2. Du hast ja immer die Chance zu bestehen. Also warum nicht versuchen?

    3. Solltest du nicht bestehen, kannst du Prüfungseinsicht nehmen und feststellen, woran genau du gescheitert bist. Das gibt dir die Möglichkeit dich auf den nächsten Versuch besser vorzubereiten.

    4. Mündliche Nachprüfung: Erfahrungsgemäß sind diese vergleichsweise einfach zu bestehen.

    5. Du sparst dir den Stress der IHK nachweisen zu müssen dass du wirklich krank warst.


    Eine gute Vorbereitung wird dir die Prüfungsangst nehmen. Also, ran an die Bücher und dann Prüfungen rocken! ;)

  • Also wenn es schon daran scheitern sollte, die Prüfungen, wie alle anderen auch, zu schreiben und du über eine Krankmeldung nachdenkst,

    solltest du dich selbst mal hinterfragen, ob die Fortbildung zum IM das richtige für dich ist...

    Natürlich kenne ich dich nicht, aber es scheint dir nicht nur an persönlicher Reife zu fehlen...

    :ada: 2019


    :BQ: 2020


    :HQ: 2021


    :IM: 2021

  • Also wenn es schon daran scheitern sollte, die Prüfungen, wie alle anderen auch, zu schreiben und du über eine Krankmeldung nachdenkst,

    solltest du dich selbst mal hinterfragen, ob die Fortbildung zum IM das richtige für dich ist...

    Natürlich kenne ich dich nicht, aber es scheint dir nicht nur an persönlicher Reife zu fehlen...

    Genau so isses.

    Entweder man will es so schnell wie möglich schaffen oder es soll zur Lebensaufgabe werden.

    Ich dachte auch ich bin in IKP und NTG haushoch durchgefallen ..... und am Ende waren es bei IKP 72 Punkte und NTG 48 Punkte. NTG hab ich dann in der mündlichen Prüfung gerockt.

    Hab nicht soviel Angst, es gibt mehr Punkte als man glaubt. Zum Schluß ist man froh alle 5 Fächer geschrieben zu haben. Und mit etwas Glück haste auch alle bestanden.

    Nur lernen sollte man doch schon vorher ;-)

    :ada: :BQ::HQ::IM:
    09/2018 -- 07/2019 -- 11/2020 -- 01/2021

  • Du verlängerst mit einer solchen Taktik deine Prüfung. Bekommst für die ersten drei Fächer kein Ergebnis, so lange du nicht alles geschrieben hast.


    Du bist dann längst aus dem Stoff der beiden übrigen Fächer raus nach einem halben Jahr!


    Die Taktik hat zudem überhaupt nichts mit Meisterlichkeit zu tun.


    Durchmogeln usw. ist aus meiner Sicht eine wirklich schlimme Taktik. Das Splitten fällt dir irgendwann auf die Füße.

  • ps: Durchmogeln klappt eh nicht mehr.

    Dafür ist das, meiner Meinung, zu schwer.

    Spätestens im Fachgespräch holt es dich ein ;-)



    Verstehe die ganze Angst um die Prüfungen nicht.

    Entweder man hat es drauf, oder man kann abtreten. Ganz einfach !

    Ich habe mit 44 Jahren die Sache begonnen und bestanden. Alles beim ersten Versuch, incl. der mündlichen NTG Prüfung ;-) Und war fast 30 Jahre aus der Schule raus.

    Wenn man was will, muß man lernen und Freizeit opfern, ganz einfach !

    Dann kommt der Erfolg.

    Wenn man gelernt hat, geht man viel sicherer in eine Prüfung.

    Dann schafft man das auch.

    :ada: :BQ::HQ::IM:
    09/2018 -- 07/2019 -- 11/2020 -- 01/2021

  • Also wenn es schon daran scheitern sollte, die Prüfungen, wie alle anderen auch, zu schreiben und du über eine Krankmeldung nachdenkst,

    solltest du dich selbst mal hinterfragen, ob die Fortbildung zum IM das richtige für dich ist...

    Natürlich kenne ich dich nicht, aber es scheint dir nicht nur an persönlicher Reife zu fehlen...


    Dem kann ich mich nur anschließen. Entweder man hat die nötige Reife und die nötige Motivation, oder man wird eben (zu Recht) nicht Industriemeister.

  • Warum nicht? Man muss kaum Formeln umstellen, keine Einheiten umrechnen, meist reicht Prozent und Dreisatz und der Rest steht 1 zu 1 im Tabellenbuch und ist wie malen nach zahlen. Und in der KLR gibt es meist mehrere Wege zur Lösung.


    Es ist bloß für viele ein Angstfach weil es entweder über oder unterschätzt wird, dabei ist das meiste einfach Schulstoff 8/9 Klassse Realschule (kaufmännisch) bzw. Wirtschaftsschule. Bereits Ende der 9. rechnet man Sachen die den Schwierigkeitsgrad von BWH bei weitem übersteigen.


    Aber BWH ist eben ein Fach das muss man verstanden haben und nicht nur stur mit alten Prüfungen lernen.

    Ich finde um, ehrlich zu sein, der komplette Meistertitel ist in etwa Realschule Niveau ...


    Wenn man vom zwischenmenschlichen Aspekt ( Führung , Personal etc) absieht , ist es eh schon ziemlich krass , dass der Meister mit DQR 6 auf der gleichen Stufe wie ein Bachelor ist...

    Wenn ich mir da vergleichsweise Prüfungen meiner Studierenden Kollegen anschaue... da liegen Welten (!) dazwischen ..




    Zurück zum Thema :


    Zähne zusammenbeißen & durch.

    Das haben 100.000 andere vor dir auch schon geschafft. Der Meister ist kein Hexenwerk.

    Hock dich auf deinen Hosenboden,lerne und tu was für deinen Erfolg !

  • Zitat

    Eben!

    Genau deswegen finde ich es ja ganz schön krass , dass der Meister im DQR genauso eingestuft wird wie der Bachelor

    Der DQR Rahmen interessiert sowieso kaum ein Unternehmen. Und der Meister ist gleichartig zum Bachelor aber nicht gleichwertig.


    Wer das zu "krass" findet kann ja studieren.

    :ada::BQ::HQ::IM:12/2019 Industriemeister Elektrotechnik (AIT (T2) )

  • Ich finde um, ehrlich zu sein, der komplette Meistertitel ist in etwa Realschule Niveau ...

    Das ist deine Meinung!


    Ich empfinde es etwa auf dem Niveau des allgemeinen Abiturs.

    Ich habe vor 11 Jahren mein Fachabitur neben der Ausbildung ohne Aufwand bestanden, das hätte ich beim Meister niemals geschafft, vorallem nicht mit einem 2er Notenschnitt!


    Außerdem wird das DQR ziemlich oft falsch verstanden. Es besagt nur, dass der Absolvent eventuell in der Lage ist auf dem Niveau eine Aufgabe erledigen zu können!

    :ada: MAI 2020 t3 :BQ: AUG 2020t2:HQ: NOV 2020 tz17:IM:JAN 2021 tz21

  • Zitat

    Ich empfinde es etwa auf dem Niveau des allgemeinen Abiturs.

    So schlimm ist es nun wieder auch nicht. NTG ist einfach Realschule Niveau und da sogar auch nur der "nicht mathematische" Zweig. Und BWH ist Wirtschafts/Realschule (kaufmännisch) 8 bis 9, Klasse.


    Aber spät. aber der HQ ändert sich das.


    Aber Abi ist eine andere Hausnummer. Ich musste zumindest keinen Limes oder Grenzwertberechnungen oder Stochastik und Algebra auf hohem Niveau im Meister berechnen.


    Aber das Niveau passt schon, da es zum einen für einige immer noch zu viel ist, und zum anderen die meisten ja Realschule/Hauptschule haben.


    Als Abiturient/Realschule mag man leichte Vorteile in NTG/BWH haben aber spät. in der HQ bringt einem das nix.

    :ada::BQ::HQ::IM:12/2019 Industriemeister Elektrotechnik (AIT (T2) )

  • Aber selbst wenn der Meister Abitur Niveau hätte wäre er ja trotzdem immer noch weitaus drunter angesiedelt als ein Bachelor Studium ( dass ja das Abi als Voraussetzung braucht )



    Ich finde eben , ein Bachelor hat wesentlich mehr Komplexität , Tiefgang und Fachverständnis als es ein Meister hat... diese sind aufgrund von Berufserfahrung oftmals praktisch im Vorteil.


    Aber rein vom Bildungsgrad würde ich den Bachelor höher als den Meister einordnen

  • Aber selbst wenn der Meister Abitur Niveau hätte wäre er ja trotzdem immer noch weitaus drunter angesiedelt als ein Bachelor Studium ( dass ja das Abi als Voraussetzung braucht )

    Ich finde eben , ein Bachelor hat wesentlich mehr Komplexität , Tiefgang und Fachverständnis als es ein Meister hat... diese sind aufgrund von Berufserfahrung oftmals praktisch im Vorteil.


    Aber rein vom Bildungsgrad würde ich den Bachelor höher als den Meister einordnen

    Ist das praktische nicht auch irgendwie Bildung und gehört mit zu einem jedem Menschen? Und deine Interpretation von Fach - Verständnis ist schon Frech.

    Ich habe schon Altgesellen gesehen, die hatten mehr (Fach- Verständnis) als einige Ingenieure.

    Wenn jemand zum Beispiel in seiner Freizeit im Modellbau tätig ist und sich in seiner Freizeit dauerhaft mit Problemen beschäftigt, dann stell den mal neben einen von der Uni.

    Ich will damit nur sagen, der Bachelor und der Meister bewegen sich in 2 Unterschiedlichen Welten. Deshalb sind sie ja auch gleichartig und nicht gleichwertig.

    Und im Fach Zusammenarbeit im Betrieb solltest du gelernt haben, dass auch praktisches wissen mit zum lernen gehört und da sehe ich den Meister Meilenweit im Vorteil.

  • Man wird einen Bachelor (oder Ing.) auch in der Regel nicht auf eine Meisterstelle als Gruppenleiter stellen, oder einen Meister nicht auf eine Ing. Stelle in der Entwicklung. Zumindest im Normalfall.



    Aber das Thema ist ewig alt. Die Bachelor regen sich auf weil der Meister nun "gleichartig" zu "Ihrem" Bachelor ist, und die Meister sehen den Lehrgang und die Prüfung als ähnlich zum Studium.


    Man muss beides für den jeweiligen Bereich betrachten wofür die gedacht sind. Spät. beim theoretsichen Wissen, schlägt der Bachelor den Meister, weil es beim Studium gerade in der ET massiv ins Detail geht, was der Meister nicht wissen kann oder muss. Dafür wird ein Bachelor sich im praktischen Teil eher schwer tun (es sei denn er hat vor dem Studium eine Ausbildung gemacht oder als Werkstudent gearbeitet), man muss sich nur anschauen was alleine in den ersten Semestern BWL vermittelt wird, da ist BWH meilenweit weg davon.


    Das sieht man alleine schon an der Dauer. Ein Studium dauert ein paar Semester ( in der Regel 3-4 Jahre), der Meister nur ca 900 bis 1200 Stunden und das auf alle Fächer verteilt. Hören wird das keiner gerne, aber von der Theorie und damit auch dem Fachwissen ist ein Bachelor dem einfach überlegen. Was ja auch nciht schlimm ist



    Aber "schwerer" ist ganz klar das Studium, weil es noch mehr häusliche Übung erfordert und die Unis einne oft "machen" lassen.

    :ada::BQ::HQ::IM:12/2019 Industriemeister Elektrotechnik (AIT (T2) )