Vollzeitkurs

  • Hallo zusammen,

    ich beginne voraussichtlich nächstes Jahr den Netzmeister in Vollzeit in Kerpen. Hat hierzu jemand Erfahrungen? Oder generell zu Vollzeitkursen? Wie lange ist die tägliche Schulzeit und werden Ferien berücksichtigt?

    Vielen Dank im Voraus und schöne Ostern.

  • Vollzeitkurse haben halt den Nachteil, das man danach erst "arbeitslos" ist wenn man nichts findet, bzw. man Zeit für die Stellensuche aufwenden muss.


    Die Schulzeiten sind je nach Träger unterschiedlich und ob es so ein "Turbo" Kurs ist oder ein "normaler".



    Ferien werden nicht immer berücksichtigt, bzw. nur zum Teil. Kommt aber auch auf den Träger an.


    Persönlich würde ich nie einen Vollzeitkurs machen, aber das ist ja jedem selbst überlassen.

    :ada::BQ::HQ::IM:12/2019 Industriemeister Elektrotechnik (AIT (T2) )

  • Mache einen 16 Wochen Kurs. Geht täglich von 08.30 bis 15.30 mit rund 1. Stunde Pause über den Tag verteilt. Bei uns war vom 23.12 bis zum 11.01 unterrichtsfrei, davor 2 Wochen AEVO - ansonsten werden keine Ferien berücksichtigt.


    Zitat

    >Vollzeitkurse haben halt den Nachteil, das man danach erst "arbeitslos" ist wenn man nichts findet, bzw. man Zeit für die Stellensuche aufwenden muss

    Also bei uns im Vollzeitkurs sind von ~40 Teilnehmern rund 30 einfach beurlaubt - sind ja nur 4 Monate, null Problemo in den meisten Unternehmen, ist so absolut die Regel.

  • Servus,


    im Vollzeitkurs heißt es leider noch lang nicht, dass man den gewünschten Abschluss in der Tasche hat. die IHK Prüfungstermine sind fix und bis die Korrektur, (evtl Nachprüfung) Benotung und Fachgespräch rum sind geht ein halbes Jahr zusätzlich zum Kurszeitraum rum.

    wenn man sich dafür entscheidet, seinen Job aufzugeben ist man 1 Jahr arbeitslos und es nicht garantiert einen Meisterjob zu bekommen.


    ich selber (meine persönliche Situation und Meinung) würde aber nie wieder einen Teilzeitkurs(nebenberuflich) machen.

    Da geht viel zu viel Freizeit drauf, mann kann nicht an allen Unterrihctseinheiten teilnehmen wegen Arbeit etc und hat trotzdem 2 3 Wochen vor der Prüfung übelst den Stress mit wiederholen und alten Prüfungen.


    Sollte ich auf die Idee kommen den TBW zu machen, wird das geplant, gespart, sodass man finaziell unabhängig ist und in VZ durchgezogen.


    Viele Firmen bieten zurzeit auch an, jemanden Freizustellen für den Zeitraum der Weiterbildung, und dann im alten Job wieder einzusteigen, also erstmal mit der HR abteilung quatschen.

    :ada: Juli 2019 :BQ: März 2020 :HQ:Okt 2020 :IM:Feb 2021

  • Zitat

    Persönlich würde ich nie einen Vollzeitkurs machen, aber das ist ja jedem selbst überlassen.

    Darüber kann man lange philosophieren. Als Vorteil vom Vollzeitkurs sehe ich, das man ständig im Stoff drin steckt, der Lernaufwand in der Regel in der Freizeit dadurch geringer ist und man dann nach 6 Monaten fertig ist, wenn alles optimal läuft ! Der große Nachteil ist aber das nur wenige Firmen ihre MA dieses "Sabbatjahr" gönnen ... .

  • Zitat

    sind ja nur 4 Monate, null Problemo in den meisten Unternehmen, ist so absolut die Regel.


    Die Regel ist das bei weitem nicht. Das wird sich vermutlich in Zeiten von KA und Corona mehr ins negative ändern.





    Naja auch bei Teilzeit (egal ob 1 oder mehrmals pro WocheI bin ich im Stoff. Und der Lernaufwand ist eh überall gleich.

    :ada::BQ::HQ::IM:12/2019 Industriemeister Elektrotechnik (AIT (T2) )

  • Zitat

    Naja auch bei Teilzeit (egal ob 1 oder mehrmals pro WocheI bin ich im Stoff. Und der Lernaufwand ist eh überall gleich

    Ich finde es macht schon einen Unterscheid wenn man in der Woche immer wieder die gleichen Fächer hat und Themen wiederholt, als in Teilzeit wo wir z.B. den letzten NTG Unterricht 7 Wochen vor der Prüfung hatten oder andere Fächer auch 2 Monate zwischendrin gar nicht. Da fällt irgendwie immer wieder viel Stoff hinten runter nach der Zeit.

  • Ich weiß ja nicht was für Kurse du hattest, bei uns war es genau das Gegenteil. IN Vollzeit hatten die 1 Woche lang nur NTG z.b. und wir hatten pr Woche mind. 2 Fächer.


    Wenn andere Fächer 2 Monate nicht hatte dann ist das einfach nur eine mangelhafte Orga seitens des Trägers.

    :ada::BQ::HQ::IM:12/2019 Industriemeister Elektrotechnik (AIT (T2) )

  • Ich weiß ja nicht was für Kurse du hattest, bei uns war es genau das Gegenteil. IN Vollzeit hatten die 1 Woche lang nur NTG z.b. und wir hatten pr Woche mind. 2 Fächer.


    Wenn andere Fächer 2 Monate nicht hatte dann ist das einfach nur eine mangelhafte Orga seitens des Trägers.

    Das mit der mangelnden Organisation das stimmt. Also die Kollegen der Vollzeitwoche haben das gut aufgesplittet und von MO-FR die selben Fächer im BQ Teil zumindest. z.B. jeden Mo BWH, Di RBH usw. finde da bleibt man besser im Stoff drin.

  • ich kann nur generell was sagen, nicht zum Netzmeister.

    Wir hatten immer Unterricht von 8 bis 13 Uhr.

    Ab und an mal bis 15:30 Uhr. Und alle 90min eine Pause.

    Ferien hatten wir 3 Wochen im Sommer , zwischen den Jahren also grob 22.12. bis 2.1. und 1 Tag vor Ostern (den Donnerstag).

    Sonst das ganze Jahr über immer Schule.


    Vollzeit hat den Vorteil, man ist immer im Lernen drin und muss/darf nicht nebenbei arbeiten. Auch in der Freizeit hat man seine Mitschüler um sich. Wir hatten eh keine Alternative, es gab keinen Teilzeitkurs.

    Nachteile sind natürlich: die ganze Woche von daheim weg (Frau/Kinder) und die nervige Fahrerei am Freitag und Sonntag. Die wenigsten haben in der Nähe gewohnt. Und alle Nachteile , die man hat, wenn daheim was ist , aber man weit weg ist.

    Nachteil kann auch sein, wenn der AG das ganze nicht gescheit bezahlt und fördert, kam aber bei den wenigsten vor.


    Alles in allem eine coole Zeit , aber auch eine anstrengende.

    ada.gif bq.gif  hq.gif  im.gif