Vorstellung ^

  • Hallo liebe Meister – Kollegen,
    auch hier möchte ich mich für eine gute Idee bei unserem neuen ADMIN ganz herzlich bedanken!


    Ich würde mich sehr freuen wenn in dem neuen Bereich die Möglichkeiten des Erfahrungsaustausch gegeben wird. Oft ist guter Rat im Alltag teuer!!
    Mit Sicherheit sind einige Probleme Branchenbezogen und ein guter Rat eines Kollegen aus der gleichen Branche einfach Gold Wert!


    Wenn sich hier die Meister kurz mit ihrer „Alltagstätigkeit“ und den damit erworbenen Erfahrungen vorstellen könnten würde das meiner Meinung nach Sinn machen.


    Ich habe als Maschinenschlosser langjährige Erfahrung (11 Jahre) als Monteur im asiatischen Raum machen dürfen. Inbetriebnahmen, Leistungstest fahren und Service gehörten zum Tagesgeschäft der ersten ca. 2 Jahre. Danach zählte auch die Ausbildung von Wartungsteams und Baustellenleitung in den verschiedensten Firmen in Asien zu meinen Aufgaben.


    Danach sammelte ich 3 Jahre Erfahrung bei einem Systemdienstleister als Servicemeister.
    Wartung und Instandhaltung sowie Maschinenservice und Verlagerungen mit mehreren Monteuren in NRW als Tagesgeschäft.
    Hierzu zählte es den Kunden zufrieden zu stellen; von der Angebotserstellung bis zur Faktura.


    Vor guten 2 Jahren wechselte ich zu meinem Lieblingskunden in die Automobilindustrie als Abteilungsleiter der Instandhaltung mit 8 Schlossern und 4 Elektrikern.
    Werksinstandhaltung eines Produktionsbetrieb mit 11 Stanzlinien und 4 Feinstanzlinien, einer Baugruppenmontage (Halbteil - / Vollautomaten), Fuhrpark etc.
    Nach kurzer Zeit im Unternehmen, begann ich die Sifa - Ausbildung (Sicherheitsfachkraft) und zurzeit ist SFP1 und SFP 2 mit Erfolg erledigt. Bestellt wurde ich als Sifa vor 8 Monaten. Das Umweltmanagement zählte (seit 4 Monaten nicht mehr) ebenfalls, bis ein Kollege diesen Aufgabenbereich übernommen hatte, zu meinen Aufgaben.


    Zertifizierungsstand und verantwortlich in den o.g. Bereichen: TS 16949


    Eine neue Tätigkeit als Niederlassungsleiter ab dem 15.Feb.2006 bei einer namhaften Maschinenservice GmbH ist meine neue Herausforderung.


    Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit!!



    Gruß
    Matahari



    PS: Selbstverständlich ist, das wir unsere Finger nicht auf zwei Tastaturen (Job / Forum) gleichzeitig haben können und der Tag auch keine 48 Std. hat.


    24.03.2006
    habe die Herausforderung angenommen und bin tatsächlich im Management tätig geworden. Der Tag hat leider keine 48 Stunden, die ich eigentlich noch bräuchte!!
    Mein Chef ist super und lässt mir frei Hand!
    Klar habe ich ein Mal im Monat die Zahlen vor zu legen und danach werde ich wohl letzt endlich beurteilt!!
    Wir haben Heute am Tag exakt 470 Monteure im Einsatz und das im Bereich: Instandhaltung, Service, Projekte, Automatisierung, Transportbänder und Software!! Das handhabe ich natürlich nicht alleine aber hänge voll mit drin.
    Ich habe eine Menge Spaß an der Sache und noch eine Menge dazu lernen!!
    Bis die Tage.




    08.06.2006
    Moin Moin,
    immer positiv denken bringt es, glaube ich!
    Mal eben geht gar nichts. Das ist auch klar! Die Ausdauer bringt uns an das Ziel! Mut zu konkreten ambitionierten Zielvereinbarungen und Prognosen haben. Auch mal von eigenen Visionen sprechen und anderer Meinungen dazu hören. Gut sind die Visionen die durch Hilfe und in Zusammenarbeit mit Familie, Freunden oder Kollegen Realität werden.


    ...aber es gibt immer wieder Aktionen, die sind schon heftig und lassen mich dann sehr nachdenklich werden. Wenn es ja nun so einfach währe Erfolg zu haben, ...die Meister fallen nicht vom Himmel



    aber wem erzähle ich ich das!! :D :D


    -------------------------------------------


    02.03.09 :sonne:


    Hallo zusammen,


    wenn ich nach langer Zeit mal wieder im Forum stöbere und lese, welche Glanzleistungen vom Onlineteam; Administrator und Moderatoren erbracht worden sind und werden….Hut ab!!!!! Das gleiche gilt für die fleißigen User!

    Arzi, bei Dir möchte ich mich nochmals besonders für die gute Zusammenarbeit bedanken und ein fettes Lob aussprechen, wenn ich so sehe, was ihr aus dem Forum gemacht habt!

    Super Leistung, welche sich durch die vielen Interessenten und Mitglieder / User in diesem Forum widerspiegelt. Es war damals der richtige Schritt, mit Euch gemeinsam den Weg zum Industriemeister zu gehen und immer wieder, habe ich die Gelegenheit den einen oder anderen meiner Mitarbeiter oder Bekannten zu motivieren sich zum Industriemeister weiterzubilden und doch mal bei www.industriemeister-2000.de reinzuschauen.

    Bin immer noch in dem gleichen Aufgabengebiet des Maschinenservice und der Prozessoptimierung tätig und fühle mich wirklich sehr wohl. Die Projekte werden mit der Zeit größer und vieles wird mit der gesammelten Erfahrung dann auch einfacher. Wir wachsen mit den Herausforderungen.


    Als ausgebildeter Industriemeister braucht man sich nirgends zu verstecken und wenn wir Meister weiterhin im Berufsleben wachsam sind, der Innovation bei Pflege unsere Traditionen, Qualitäten mit gelernter Zuverlässigkeit die Türen aufhalten, unsere Arbeit meisterlich durchführen, geht es auch in Zeiten einer Wirtschaftskrise für uns nicht bergab.

    Wir „meistern“ das!





    Gruß
    Matahari

    Master 2005

    6 Mal editiert, zuletzt von matahari ()

  • Hi Arzi!! :))


    Vorbildlich!!


    Hallo Master zusammen !!


    Kommt!! nicht so schüchtern :D


    Freue mich auch darauf noch andere hier lesen zu können!


    Danke Dir Arzi!



    Gruß
    Matahari

    Master 2005

  • Selam.....
    Also ich bin der volkan und habe mit 15 mal die Zentral u. Heizungsbauer lehre angefangen. natürlich auch beendet mit erfolg... :D :D
    Aber trotzdem war das nicht meins, naja dann habe ich eine umschulung zum mechaniker gemacht...auch mit erfolg bestanden... :D :D
    danach dachte ich mir jetzt machste den Meister... der klappte auch sehr gut....natürlich mit Hilfe diesen forums..... :D :D
    danach dachte ich mensch versuchste es mal mit dem Techn. betriebswirt habe im sep. 2005 angefangen in NBG.......
    Arbeiten tu ich als einrichter ..... :D ...NOCH..... :D an einer 800 tonnen presse ganz interessant........
    ja das war es mit meiner geschichte...
    und wenn ich den tbw hintermir hab hoffe ich....
    dann schau ma ma weiter.... :D :D


    bin ich schon SÜCHTIG.............:wand: :wand: :wand: :wand:


    mfg..
    volkan

  • Hi volkan!


    Respekt!!


    Hätte ich mich nicht gewagt den TBW!!
    Der Meister hat mich schon mitgenommen.


    Was ist das für eine 800 to Presse? Würde mich nur mal so interessieren, da ich mit Stanzautomaten, Exenterpessen und Schmiedepressen einiges um die Ohren hatte. Die 400 to Raster und 630 to Kaiser meines letzten Arbeitgebers sind bei der BG bekannt :D


    "Die schei.... Dinger würde ich am liebsten ausschalten, meine unsere Aufsichtsperson der BG. :D 95 db 8o


    Du bist also auf alle Fälle als Einrichter, Meister und bald TBW gut drauf!!


    Da muss dann aber auch was gehen!!...solange die Scheine heiß sind! ;)


    Schön das Du Dich vorgestellt hast! Klasse!


    Wart mal ab in ein paar Jahren, was noch so abgeht!
    Da können wir unsere Qualifizierungen gut gebrauchen!!



    Gruß
    Matahari

    Master 2005

  • Das hoffe ich doch das da was geht... :D
    das ist eine 800 tonnen graebener presse aus der schweiz....
    mit Styner & Bienz transfersystemen....
    wenn ich eine firma hätte würde ich nicht so eine presse kaufen...
    zu teuer im einkauf , und nur probleme mit der presse...


    a jetzt haben wir eine von italien gekauft eine Manzoni soll nächste woche anlaufen, bin gespannt ob die besser sind :D :D
    werde dich ma auf dem laufenden halten....


    mfg..
    volkan

  • Moin moin, All !


    Ich halte es für eine gute Idee, daß man sich mal kurz vorstellt, damit alle einen Eindruck bekommen können, wen man denn da so vor sich hat.
    Und so will ich mich den Beispielen von matahari, arzi und volkan anschließen und einen kurzen Abriss meines beruflichen Werdeganges geben:


    Ich arbeite (incl. Lehre zum Industriemechaniker /FR Betriebstechnik) seit 16 Jahren in einem metallerzeugenden Betrieb als Anlageninstanthalter (Schlosser). Davon etwa 10 Jahre als Vorarbeiter und nun, seit 2004, als Meister.
    Mein Aufgabengebiet umfasst u.a. die Reparatur- und Projektplanung/ -leitung, überwachungspflichtige Anlagen, Mitarbeitereinführung, Arbeitssicherheit und „Mädchen für alles“.
    Nun hadere ich mit mir, ob ich den TBW auch noch machen soll, obwohl mir das kaufmännische gar nicht so liegt. Wir werden sehen…


    Hmmm, sogesehen habe ich gerade eine ganze Generation mit zwei Sätzen beschrieben, aber das soll für’s erste reichen. Später mehr.


    Und nun hoffe ich, daß sich der Eine oder Andere hier auch noch vorstellt.
    Nur Mut, tut gar nicht weh ;)


    Gruß
    wracker

    Wenn einer in einer Sache Meister geworden ist, soll er in einer anderen Sache Schüler werden!

  • Hallo Zusammen!!!


    Ja, wenn es ums Vorstellen geht, gibt es bei mir noch nicht allzu viel zu sagen.
    Nach einer Lehre zum KFZ-Elektriker die schon einige Jahre zurückliegt absolvierte ich verschiedene Mechanische und Elektrische Tätigkeiten in der Fertigung bis hin zur Standnacharbeit.


    Nach einiger Zeit wechselte ich dann in die Entwicklung wo ich bereits seit 7 Jahren im Bereich der Fahrzeugphysik als Testfahrer tätig bin. D.h. ich fahre sämtliche Fahrzeuge (Audi, BMW, Mercedes, Porsche, Lamborghini, Lexus, Ferrari, Renault, VW, Opel, Rover und und und ) auf diversen Teststrecken der Welt und den dazugehörigen öffentlichen Straßen bis ans Limit. Auch die Reproduzierbarkeit wird bei uns auf diversen Prüfständen nachempfunden die ebenfalls von uns bedient werden. Da rückt schon das ein oder andere mal die Feuerwehr in unsere Richtung aus 8) :D 8)


    Sehr interresant ist das arbeiten mit Prototypen aller Art und aller Entwicklungsstufen. Mann sieht und bewegt Fahrzeuge unter strengsten Sicherheitsvorschriften die erst in einigen Jahren auf den Markt kommen und das da allerhand Arbeit auf einen anfällt kann sich ja jeder vorstellen.


    Das mag sich alles vielleicht auf den ersten Blick recht „Geil“ anhören aber die Gefahr und das Risiko fahren da ständig mit. Besonders ab 300km/h aufwärts macht es langsam keinen rechten Spaß mehr. :(


    Weiterhin bin ich in meiner Abteilung für die gewerkschaftlichen Aktivitäten zuständig und verantwortlich. Wem also auch immer und wo auch immer der Schuh drückt, der kommt zu mir und ich darf es dann ausbaden was mir wiederum viel Spaß macht. :P


    Seit meiner Meisterprüfung die sehr gut ausgefallen ist, bin ich nebenbei noch mit sämtlichen PC-Aktivitäten beschäftigt die mein Vorgesetzter nicht auf die Reihe bekommt so schlau er auch tut. :D :D Auch bei der Ablaufplanung und der Personaleinsatzplanung wird gern meine Meinung eingeholt. :]


    Derzeit bereite ich mich auf das AC vor das ich evtl. bald machen darf. Denn soviel Spaß mein Job mir auch macht…..
    Ich will mehr… 8)


    ...Verantwortung
    ...Kompetenz
    ...Entgelt
    ...Flexibilität


    Und wenn ich sehe was meine Vorgesetzten so alles machen und was sie alles delegieren, bin ich mir sicher das ich das spielend Meistern kann, ich warte nur auf meine Chance!!!
    :wand: :wand: :wand:

  • Hallo Zusammen!!


    Jetzt mal zu mir. Ich habe eine Lehre als Modelltischler gemacht (Holzberuf).
    Durch meine Ausbildung hatte ich das Glück gleich in die technische Entwicklung meiner Firma zu kommen.
    Dort arbeitete ich im Modell- und Ziehanlagenaufbau, in der Gießerei, im Werkzeugbau und im Presswerk für Prototypenteile.


    Während dieser Zeit habe ich in Teilzeit meinen Industriemeister Metall gemacht.
    Die Umstellung von Holz auf Metall war nicht ganz so leicht wie ich mir das vorgestellt hatte, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte ich die Sache im Griff.


    Seit April 2005 arbeite ich nun im "Doppelmodus" d.h. eine Woche in der alten oben genannten Umgebung und die andere Woche im Team der optischen Datenerfassung.


    Dort erfassen wir Werkzeuge,Aufnahmen und Blechteile berührungslos mit einem Laserscanner. Die so generierten Daten werden dann mit CAD- Daten, mit der Hilfe einer Software, verglichen und ausgewertet. Daraus werden Protokolle erstellt die an die zuständigen Stellen weitergegeben werden.


    Wer noch etwas über mich wissen will - einfach anschreiben -


    LG euer Master11

    [schild]Der Einzelne ist gut, die Gruppe ist stark, die Gemeinschaft siegt!!![/schild]

  • Hallo Männer!!!


    das sind wir!! Aber hallo!!


    Ist doch jeder ein Unikat!! Hey wolfman, das kann sicher aber sehen lassen!! Respekt!!
    Hast du mal gesehen, welche Hobbys ich habe?!..und dann bist Du mit solchen Geschossen unterwegs. Ich bin voll neidisch!!
    Master 11, Volkan und Wracker !! Hut ab!! Wenn man mal so lesen kann, was hier bereits für ein Potential vorhanden ist!!!!!


    Hallo Wracker, wir sind wohl im gleichen Namen unterwegs!!


    Meisterlich!!! alle zusammen ein geballtes Potential für die Zukunft!!


    Das ist doch eine äußerst erfreuliche Entwicklung!!!


    Freue mich sehr darüber und hoffe auf weitere Vorstellungen!!


    Gruß
    Matahari

    Master 2005

  • :D Selam.....
    Du hast recht mit dem Unikat.. :D
    Mensch Wolfmann da kann ma richtig neidisch werden be deinem job
    die geilsten autos voooollll ausfahren... man das würde ich auch machen..


    Naja jedem das seine.....
    mfg..
    volkan

  • Ja das sagen viele leute....
    Einige Leute zahlen viel viel Geld bei Fahrzeugverleihern um mal mit solchen Autos auch nur eine Stunde fahren zu können und ich mache das regelmäßig!!!


    Obwohl ich auf Lambos verzichten kann....die sind mir zu eng die Kisten!!!


    Volkan wieso fragst du nicht mal nach ob Unternehmen wie
    ADAC, Auto Bild, Auto Motor Sport usw... solche Stellen frei haben. Die suchen doch gerne Testfahrer die langfristig interessiert und flexibel sind. Die Fahrzeuge werden schließlich auf der ganzen Welt bei diversen Klimaverhältnissen getestet. Und da du anscheinend interesse hast, frag doch einfach mal an!!!

  • Hallo allerseits,


    nachdem sich hier schon einige vorgestellt haben möchte ich in nichts nachstehen!:)
    Ich habe eine Ausbildung zum Industriemechaniker FR Betriebstechnik bei dem
    größten Nutzfahrzeughersteller Norddeutschlands gemacht.
    Durfte während dieser Ausbildung viele interessante Arbeiten durchführen!
    Darunter waren z.B. entwickeln & bauen von Greifwerkzeugen zum Bestücken von
    Großpressen. Die ich auch auf einer Simulationsanlage selbstständig einfahren durfte.
    Instandsetzen von Kokillengußmaschinen, CNC- Fräsen & Drehen, programmieren
    von Produktionsrobotern und natürlich die üblichen manuellen Verfahren.
    Nach Abschluss meiner Ausbildung kam ich in die Produktion! :(
    Dort habe ich als Fertigsteller & Nach- arbeiter/lackierer für die Lackiererei gearbeitet.
    Nach 6 Jahren in dieser Tätigkeit, hatte ich das Glück, durch ein neues Projekt, in die
    Entwicklung zu kommen. Dieser Job war leider nur temporär, aber in der Zeit die ich
    dort verbracht habe durfte ich einige interessante Arbeiten durchführen.
    So zählten der Durchlauf von Prototypen durch die Produktion (unter Geheimhaltung),
    genauso dazu wie festlegen von Abdichtumfängen, Durchführung von Material-
    versuchsreihen und Know How-Transfer an die Mitarbeiter in der Produktion im
    In- & Ausland zu meinem Aufgabenbereich.
    Ab und zu, bei Abwesenheit meines Teamleiters, durfte ich das Team dann leiten.
    Um meinen Arbeitsplatz zu sichern, habe ich die Weiterbildung zum Industrie-
    meister begonnen. Nach Abschluss des Projektes wurde der Großteil der Abteilung
    aufgelöst. Ich war einer der Leidtragenden und musste wieder in die Produktion.
    Dort bin ich nun, nach über vier Jahren Entwicklungsarbeit, wieder in der Lackiererei
    und lackiere Fahrzeuge nach.
    Habe inzwischen meinen Meisterbrief in der Tasche sowie die Ausbildung zum
    REFA Prozessorganisator abgeschlossen.
    Zurzeit bin ich dabei den Technischen Betriebswirt zu machen.
    Parallel dazu soll dann auch noch der REFA Controller abgeschlossen werden.


    So 5 Jahre und einen Monat nach meiner Vorstellung in diesem Bereich denke ich
    wird es mal wieder Zeit ein Update zu veröffentlichen! ;-)


    Was ist passiert? Nun ja, der REFA Controller und Technische Betriebswirt wurde von
    mir auf Anhieb bestanden! Mann war ich froh, als das vorbei war!!! :klatsch:


    Beruflich sollte sich erst einmal nicht so viel verändern. Ich bin noch einmal für knapp
    2 Jahre in die Entwicklung zurückgekehrt, aber wieder nur temporär. So das ich auch
    nach dem 2. Aufenthalt wieder zurück in die Produktion musste! :nee:


    Dort habe ich mich dann versucht in den Dienst meines Teams zu stellen und hab im
    Team die ein oder andere Aufgabe übernommen. Im letzten Winter (2010) wurde der
    Bereich dann runtergefahren und ersteinmal geschlossen! Für mich persönlich war das
    ein Glücksfall! Bis fast zum Schluß war ich Teamsprecher und Vertrauensmann. Einen
    Monat vor der Schließung habe ich einen Projektvertrag unterschreiben dürfen, der
    ersteinmal über ein Jahr geht. Er wird aber wahrscheinlich noch 2 Mal für jeweils ein
    Jahr verlängert. So das ich im ganzen 3 Jahre an einem Projekt arbeiten darf!
    Dieses Projekt heißt Teamarbeit! Ich bin dafür zuständig die Teamsprecher in meinem
    Bereich zu betreuen und zu unterstützen! Im Moment habe ich 24 Teams in 2 Schichten!
    Dazu kommen noch verschiedenste Sonderaufgaben vom CostCenter-Leiter und den
    Abteilungsverantwortlichen.
    So bin ich, zumindest im Moment, sehr zufrieden die Weiterbildungen durchgezogen zu
    haben!


    Soweit zu meinem beruflichen & schulischen Werdegang! :)


    Ich würde mich freuen, wenn sich noch mehr Meisterkollegen hier vorstellen würden!
    Es ist wirklich interessant diese Berichte zu lesen und wir lernen uns ein wenig besser
    kennen!


    Gruß &

    bis denne, Rümpli



    __________________________________
    REFA-Prozessorganisator Oktober 2005
    Meister Dezember 2005
    REFA-Controller Mai 2007
    TBW Juni 2007
    Ex-Moderator Industriemeister-2000.de

    Einmal editiert, zuletzt von Rümpli ()

  • Hallo Masters.


    also ich habe nach meiner Lehre als Konstruktionsmechaniker und nach einigen Jahren als Vorarbeiter im Industriehallenbau, 1994 den Sprung in die Industrie gemacht.
    1999 und 2001 an der Volkskrankheit Bandscheibe operiert,kam dann die Absage einer Umschulung von der LVA.
    Heute bin ich froh über die Absage, kann ich doch mit Stolz behaupten, nach über 20 Jahren ohne Schulbank den Meistertitel errungen zu haben und als Schichtführer in einem krisensicheren :D :D :D :D :D Betrieb zu arbeiten.
    (bestes Fach=Fachgespräch 95Punkte).
    Eines habe ich als Lebenserfahrung auch noch gelernt.


    Wenn Du in einer Sache Meister bist,sollst Du in anderer Sache Schüler sein.
    :wand: :wand:
    MFG
    Blaubaluu


    Industriemeister Metall 2006(nebenberuflich 3 Jahre IHK Freiburg)
    TBW geplant 11/2006 (aber nicht mehr Bildungszentrum Freiburg).......die Zeit brauch ich jetzt einfach :wand: :wand: :wand: :wand: :wand: :wand: :wand: :wand:

  • Hallo Kollegen!!


    Ich finde es spitze, dass das Thema Wichtig geworden ist.
    Wolfman, danke Dir!


    Super Beiträge von echten Experten finden sich im Bereich der Vorstellung zusammen!!!


    So war es gedacht und somit ensteht ein Werk mit Historie, was sich immer gerne wieder lesen lässt.


    Danke an die Kollegen die sich hier bereits vorgestellt haben und hoffentlich werden es noch viele Experten die folgen!!!



    Gruß
    Matahari

    Master 2005

  • Hallo zusammen,


    gibt es Neuigkeiten? Ein Update der eigenen Vorstellung oder neue Meister?


    Ein paar kenne ich ja.. ;) :]


    Gruß
    Matahari
    lebt noch :D

    Master 2005

  • Hallo zusammen,


    freut mich das sich noch so viele Kollegen diesem Forum verbunden fühlen.
    Ich möchte mich auch mal kurz vorstellen.


    Ich habe nach der Lehre zum Werkzeugmechaniker noch kurz im Werkzeugbau gearbeitet, bis ich im selben Unternehmen als Einrichter in die Poliererei gewechselt, und nach einem Jahr zum Vorarbeiter ernannt wurde.
    Irgendwann habe ich "Blut" geleckt und wollte mehr als Vorarbeiter sein.
    Also habe ich mich zur Meisterschule angemeldet und habe nach bestandener Prüfung noch eine weile im selben Unternehmen weitergearbeitet. Seit anfang des Jahres bin ich zur Konkurenz gewechselt und wieder in der Poliererei gelandet. Dort bin ich als Meister für 120 Mitarbeiter zuständig.
    Unter Poliererei versteht sich das Polieren von Zierleisten aus Aluminium für die verschiedensten Automarken.
    Würde mich freuen wenn jemand auch Erfahrung mit Polieren hat.



    MfG


    Ben

  • Hi Ben, schön das Du dabei bist!!


    Poliere zwar regelmäßig meinen Klassiker und ich könnte auch ein paar neue Zierleisten gebrauchen, habe aber leider sonst (Spass bei Seite ;))keine Erfahrungen im Polieren.


    Da hast Du ja auch schon einen Weg hinter Dir, der bestimmt richtig gewählt war. 120 Mitarbeiter ist natürlich auch schon eine Nummer!


    Ich finde speziell den Wechsel zur Konkurenz sehr mutig!


    Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und hoffe Du findest hier Kollegen mit denen Du Fachgespräche führen kannst.


    Gruß
    Matahari

    Master 2005

  • Servus alle Zusammen!!
    Hoffe das hier noch viele mitmachen, es ist absolut interessant zu lesen was hier im Forum für ein Potenzial ist.So nun zu meiner Person: Habe bei einer großen Firma eine Lehre gemacht zum Industriemechaniker. Danach habe ich mich spezialisiert auf die CNC-Technik und die Firma gewechselt. Es folgte eine 1- jährige Ausbildung per Fernkurs zur CNC Fachkraft. In den letzten 10 Jahren habe ich dann hauptsächlich Drehteile auf Langdrehmaschinen für die Automobilbranche und Medizintechnik programmiert, aber auch einige Frästeile, hauptsächlich für Sport und Jagdwaffen. Bin mit meinem Meister zwar noch nicht ganz fertig, habe mich aber trotzdem auf eine Meisterstelle beworben und prompt eine Zusage bekommen. Seit Juli bin ich nun Technischer Leiter und Qualitätsmanagementleiter in einer Firma. So das war’s. Gruß Oceanpik

    GRUß OCEANPIC ALLES WIRD GUT

    Einmal editiert, zuletzt von Oceanpic ()

  • Moin moin Oceanpik, hallo zusammen!!


    Hut ab schöne Geschichte!!


    Wünsche Dir viel Erfolg weiterhin. Bist Du noch in der automotiv Branchè? Ist ein hartes Pflaster!!! Heute Held :Dund Morgen Verlierer ?(! Das Rad dreht sich in der Branche super schnell und speziell für die Zulieferindustrie weht eine steife Briese. TS 16949 währe dann für Dich als QSL und technischer Leiter bestimmt auch ein Thema, wenn Du noch in der Branche bist. Obwohl es eigentlich egal ist wo Du diesen Doppeljob machst. Das ist schon mächtig!!


    Gruß


    Matahari

    Master 2005

  • Wir liefern hauptsächlich in die Automobilbranche.


    Du hast recht Matahari es kommt immer mehr.


    Die TS 16949 ist nur ein Teil aber z.B. müssen alle Autoteile demnächst Crom 6 frei sein und man muß die RoHs Konformitäten einhalten.
    Auch die Bemusterung nach PPAP kommt immer mehr.


    Man weiß wirklich manchmal nicht wo einem der Kopf steht.


    Aber das bekommen wir schon hin.



    Gruß Ocean

    GRUß OCEANPIC ALLES WIRD GUT

    Einmal editiert, zuletzt von Oceanpic ()

  • Hallo @ all,
    Ich will mich natürlich auch mal kurz vorstellen.


    Ich haben nach der allgemein bildenden Schule eine Lehre als Werkzeugmechaniker der Fachrichtung Stanz- und Umformtechnik abgeschlossen.
    Nach der Lehre spezialisierte ich mich in dem Bereich der Maschinenprogrammierung. Und war dann zuständig, für die Programmerstellung der CNC-Fräsmaschinen. Parallel war ich auch noch mit den Wartungen der Werkzeuge vertraut.
    Irgendwann (aus einer Bierlaune heraus) hab ich mich dann entschieden, den Lehrgang zum Industriemeister Metall auf der Abendschule zu besuchen.
    Nach erfolgreichen Abschluß im Dezember 2006, habe ich seit Anfang 2007, die Abteilungsleitung der Endmontage übernommen.


    So das soll es fürs erste gewesen sein.

    Gruß AE  

  • Hallo Alle zusammen,


    Ich finde dises Forum wirklich sehr gut und ich denke ich werde mal meinen kleinen Werdegang hier niederschreiben.


    Nachdem ich meine Ausbildung zum Chirurgiemechaniker (heute nennt sich das Werkzeugmechaniker fachrichtung Instrumententechnik) abgeschlossen hatte, arbeitete ich in verschiedenen bereichen der Fertigung von Chirurgischen Instrumenten aller Art.


    Da die Fertigung von Standardinstrumenten auch heute noch ueberwiegend Handarbeit ist (ca. 80%) ist der Beruf sehr abwechslunsreich und Interesant.
    Selbstverstaendlich wird auch in unserem Arbeitsbereich modernste Technik angewandt.


    Meine Firma ist der Weltgroesste hersteller Chirurgischer Instrumente und in unserem gesammten Konzern arbeiten Weltweit ca. 33000 Mitarbeiter an ueber 60 Standorten.


    Nachdem ich mich dann irgendwann mal entschlossen habe den Industrimeister zu machen und diesen dann auch erfolgreich bestanden habe, bemuehte ich mich um eine neue Herausvorderung in unserem Unternehmen, was mich dann letztendlich hier her brachte wo ich jetzt immer noch bin, nach China.
    Wir haben hier eine Fertigung aus dem nichts aufgebaut und ich hatte das Glueck von Anfang an dabei sein zu duerfen.


    Meine erste Aufgabe war die Ausbildung der Arbeiter hier, was sich zum Teil als ueberaus schwierig erwiesen hat und was man meiner Meinung nach in keinem Weiterbildungskurs erlernen kann, sondern nur durch erfahrung.
    Als die einzelnen Fertigungslienien einigermassen gefestigt waren wurde ich zum Ausbilder fuer unsere zukuenftigen Lokalen Gruppenleiter.


    Ich bekam noch weitere Unterstuetzung von drei Kollegen aus unserer Fertigung in Malaysia die hier als Trainer eingesetzt wurden um die Arbeiter weiterhin auszubilden und die Qualitaetsansprueche an unsere Produkte sicherzustellen.


    Nachdem in der Handarbeit die Prozesse soweit gefestigt waren, wurde ich frei fuer eine weitere Aufgabe.
    Den aufbau der Maschinenabteilung.


    Da wir anfangs alle Fraesteile aus unserem Unternehmen in Malaysia bezogen haben wurde ein Plan erstellt der festlegte wann wir wieviele Teile selbst Fraesen und spaeter dann keine gefraesten teile mehr beziehen.Dies war ebenso mit sehr vielen Herausvorderungen verbunden die mir dann doch einige graue Haare haben wachsen lassen.


    Inzwischen habe ich mit der eigentlichen Produktion nicht mehr so viel zu tun.
    Ich bin jetzt mit der Organisation der Produktion zustaendig und arbeite eng mit unserem Lokalen Production Manager zusammen.


    Wir haben im Moment 135 Mitarbeiter im produktionsbereich und werden ende dieses jahres ca 180 bis 190 Mitarbeiter haben.
    Um euch noch einen kleinen Einblick zu geben dies hat sich alles in 20 Monaten abgespielt.


    So ich hoffe es hat euch nicht gelangweilt meinen kleinen Bericht zu lesen und sollte jemand an mehr Infos interesiert sein einfach melden.


    Gruesse aus China,


    Paulaner81

    Bevor sich irgend jemand ändert, müssen Führungskräfte ihre eigenen kulturbedingten Annahmen überwinden, Ängste erkennen und bereit sein zu lernen und neue Wege zu gehen! :D?(8)8o:wand: :lost:

  • Paulaner ich bin faszieniert.


    Wirklich eine tolle Geschichte die du da erzählt hast.


    Man sieht mal wieder deutlich was man als Industriemeister alles ereichen kann.:sieger:



    RESPECT:respekt:

    GRUß OCEANPIC ALLES WIRD GUT

  • Hallo Oceanpik,


    Ja so kann einen ganz unverhofft das Ganze doch weiter bringen.
    Ich bin froh das ich die Weiterbildung zum Industriemeister gemacht habe. Ansonsten haette ich keine moeglichkeit gehabt von meiner Firma nach China Entsandt zu werden.


    Ich koennte nur jedem raten wenn er die Moeglichkeit hat, einmal im Ausland zu arbeiten dies auch zu tun da diese Erfahrung im Rahmen der Globalisierung unbezalbar ist.


    Was ich noch vergessen habe zu erwaehnen, ist das unser Konzern so ziemlich alles herstellt was irgendwie mit Krankenhaeusern und Arztpraxen zu tun hat. Also auch Infusionsloesungen, Blutwaschgeraete usw.


    Also bis die Tage.


    Gruss
    Paulaner81 :fahrrad:

    Bevor sich irgend jemand ändert, müssen Führungskräfte ihre eigenen kulturbedingten Annahmen überwinden, Ängste erkennen und bereit sein zu lernen und neue Wege zu gehen! :D?(8)8o:wand: :lost:

    Einmal editiert, zuletzt von paulaner81 ()

  • Hallol alle zusammen !!


    Als ein wenig aus meinem sehr kleinen Werdegang !!


    Als ich meine Ausbildung als Maschinenbaumechankier bei der Firma Wahl
    abgschlossen habe, wechselte ich zur Firma Apelt in die Dreherei wo ich auch heute nocht tätig bin.
    Vor so ca. 4 jahren bin ich dort aufgestiegen zum Schichtführer und eines tages kamm dann der Chef an und fragte mich ob ich nicht den Meister machen möchte. Und jetzt habe ich es endlich geschaft und bin seit 1.6.2007 Meister in der Dreherei!!
    Dort Programiere ich hauptsächlich Gildemeister(Mehrspindler).- Spinner. Traubdrehmaschinen, usw...! Mache natürlich auch alle möglichen Reperaturen an den Kisten, Problemlösngen bei komplizierten Dreh.- Frästeilen, usw..!!



    So das wars so im großen und ganzen !!


    Gruß Holehonig

    AEVO Dezember 2004
    BQ November 2005
    Und wenn alles gut geht dann HQ im Mai 2007
    Es ist alles bestens gelaufen !! Bin jetzt Industriemeister

  • Hallo Zusammen,
    wie ich sehe sind in diesem Bereich hauptsächlich IM Metall unterwegs. Nun werde ich als IM Elektro FR Automatisierungs und Informationstechnik auch mal meinen Werdegang kurz schildern.


    Ich habe vor nunmehr 13 Jahren in dem Unternehmen in dem ich noch immer bin meine Ausbildung zum Energieelektroniker FR Anlagentechnik gemacht.
    Nach der Ausbildung war ich in der Zentralen Betriebswerkstatt eingesetzt. Dort habe ich im Team mit 8 weiteren Elektrikern Lackierautomaten, Spritzgiesmaschinen und Roboterlinien betreut.


    Eines Tages wurde ich an die Betriebswerkstatt der Faservliesproduktion am selben Standort ausgeliehen, weil dort ein Elektriker kekündigt hat.


    Da es mir dort sehr gut gefallen hat und ich offenbar euch keinen schlechten Eindruck hinterlassen habe wechselte ich ganz in diesen Bereich. Das war 1999.
    Zwischenzeitlich haben sich die ´Herren vom Bundesverteidigungsministerium noch an mich erinnert und ich musste im Januar 2001 zur Bundeswehr.
    Als ich von dort wieder zurückkam überschlugen sich die Ereignisse.
    Mein alter Meister wollte in Altersteilzeit gehen und der Nachfolger der dafür eingestellt wurde erwies sich nicht als geeignet.


    Somit ist man auf mich zugekommen ob ich nicht die Leitung der Betriebswerkstatt übernehmen wolle. Das war meine Chance ich hatte zwar eigentlich vor mal den Techniker zu machen, aber heutzutage muiss man flexibel sein. Und wenn jemandem in einem global operierenden Konzern eine Meisterstelle angeboten wird obwohl man "nur" Facharbeiter ist dann sollte man nicht lange überlegen.


    Bis sich die IHK Freiburg entschließen konnte einen Meisterkurs zu starten gingen dann nochmal über 1 1/2 Jahre ins Land in denen ich meine 2 Elektriker und zwei Industriemechaniker im Blindflug geführt habe.


    Doch jetzt als ausgebildeter Meister kann ich sagen, so verkehrt lag ich mit meinen Methoden nicht.


    Zu meinem momentanen Tätigkeitsfeld:
    Ich führe eine Betriebswerkstatt mit 2 Industriemechanikern und zwei Elektrikern. Und wir betreuen eine Vliesstoffproduktionsanlage mit allen nachgelagerten Veredelungs und Konfektionieranlagen.
    Unsere Hauptaufgabe besteht in der vorbeugenden und kurativen Instandhaltung der Anlagen.
    Meine größten Bedenken hatte ich Anfangs da ich ja vom Kollegen zum Vorgesetzten wurde, außerdem hatte ich keine tieferen Kenntnisse im mechanischen Bereich.
    Dank der kollegialen unterstützung von meinem Team bin ich jetzt zwar Vorgesetzter aber immer noch Kollege. Und im mechanischen Bereich tappe ich auch nicht mehr im Dunkeln.


    So, ich hoffe ich habe euch nicht gelangweilt mit meiner Ausführung und wünsche noch einen schönen Tag.


    Wäre schön noch ein par Instandhalter kennen zu lernen.

    Badner kann man nicht werden, Badner ist man!!

  • Na dann muss ich mich auch mal vorstellen. :hihi:



    Ich habe 1995 die lehre als Kfz-Mechaniker begonnen und 1999 erfolgreich beendet. Nach einen Jahr als Geselle habe ich in die Industrie gewechselt (LKW Bereich).


    Dort war ich für ca. 2 Jahre in der Endmontage bzw. Nachreperatur beschäftigt. Da unsere Fahrzeuge aber immer besser wurden und dadurch eine Überdeckung an Personal vorhanden war, wurde ich per Sozialplan an das Montageband versetzt.


    Dort wurde ich nach 1 Jahr Springer (schon mal eine Verbesserung :klatsch: ) und nach nochmal einen Jahr Gruppenfachkraft.


    Als ich dan schließlich mit meiner Meisterschule begonnen habe, wurde ich zum Meisterstellvertreter befördert.


    Das mach ich bis heute noch. Mir wurde mehrmals eine Meisterstelle in Aussicht gestellt, leider funkte mir die Wirtschaftskrise dazwischen. Ich bin aber guter Dinge das das jetz auch noch klappt.



    So das wars fürs erste.

    :ada: 2007


    :BQ: BQ 2007/08


    :HQ:HQ Mai 2009

  • Ich bin wieder mal begeistert von diesem Forum! Hier gibt es quasi immer wieder etwas Neues zu entdecken... :thumbsup:


    Dann werde ich mich mal in diesem Bereich vorstellen:


    Ich bin gelernter KFZ- Mechaniker aus dem Nutzfahrzeugbereich. Nach meiner Lehre habe ich fünf Jahre erfolgreich als KFZetti in meinem Ausbildungsbetrieb weitergearbeitet. Nach einigen Fortbildungen war ich dann Spezialist für hydro-pneumatische Bremsanlagen, Servicespezialist für elektronische Anlagen und Steuerungen und Beauftragter für Sonderprüfungen im Rahmen der StVZO.


    Nun bin ich mittlerweile seit acht Jahren in der Automobilindustrie in der Montage tätig. Dort ging es für mich mehrfach auf und nieder. Nachdem in unserem Bereich mit gewisser regelmäßigkeit Personal in großen Maßen verschoben wird ist es kaum mehr möglich, den Weg nach oben zu finden, da man sich immer wieder neu einfinden muss. In der aktuellen Situation ist es ohnehin unmöglich in die nächste Ebene zu kommen, da nach einem nicht geringen Stellenabbau eine Unmenge an Leuten auf den Planstellen hocken.


    Ich habe meine Weiterbildung zum Industriemeister begonnen, um der Situation eines betriebsblinden Montagearbeiters mit einem Vorwärtsschub zu entkommen. Nachdem ich ohnehin den Plan hatte dort aufzuhören, kommt es mir gerade recht, dass mein bisheriger Arbeitgeber jetzt, wo ich mit meiner Weiterbildung fertig bin, nicht wenig für meine Entscheidung bei ihm aufzuhören löhnt.


    Mir steht eine verantwortungsvolle Aufgabe im Bereich Qualitätsicherung eines familiären Industriebetriebes in Aussicht. Geanauer möchte ich da noch nicht drauf eingehen, weil das noch ein ungelegtes Ei ist. Bisher besteht die Vereinbarung, dass ich vorbei kommen soll, wenn ich den Schein in der Tasche habe. - Das war auch der Grund für meine vorgezogene Prüfung -


    Entsprechend dieses Angebotes kann es gut sein, dass ich noch den Qualitätsmanager / IHK oder wenns mich richtig reißt beim TÜV mache. Als zweite Alternative habe ich mich für ne Vollzeitausbildung zum TBW angemeldet.


    Wie es nun genau weitergeht, entscheidet sich eben nach diesem Treffen.


    Soweit


    :pfeifen:

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  • Hallo liebe Meisterkollegen,


    wie ich sehe hat sich hier schon lange nichts mehr getan. Aus diesem Grund werde ich mich auch mal kurz vorstellen.


    Gelernt habe ich einmal Energieelektroniker Anlagentechnik und komme urspruenglich aus der Entwicklung. Meine Ausbildungsfirma hat u.a. Prüfstände für die Automobilindustrie entwickelt. Habe Zusammen mit meinem Meister und einigen anderen Kollegen die Prüfstände gebaut, in Betrieb genommen und alte Bestandsanlagen modernisiert.


    Nachdem meine Ausbildung zuende war, und mich meine Firma nicht übernehmen konnte, bin ich bei einer Produktionsfirma unter gekommen habe dort knapp 1,5 Jahre als Instandhalter und Betriebselektriker gearbeitet. Zum Teil habe ich auch Anlagen umgebaut und modernisiert.


    Da auch diese Stelle zeitliche begrenzt war, habe ich mich vorsichtshalber nach etwas neuem umgesehen. So bin ich als Elektroniker für Energie- und Gebaeudetechnik in einem Pharmaunternehmen unter gekommen und habe hauptsächlich elektronische Sicherheitseinrichtungen instandbesetzt, wie z.B. Feststellanlagen.


    Als mir das auf Dauer zu langweilig geworden ist :schlummer: ,habe ich mich bei einem großen Shoppingcenterbetreiber als Haustechniker beworben, welcher für ein neu übernommenes Objekt aus meiner Nähe Leute gesucht hat. Muss sagen, das diese Stelle bisher die interessanteste war, konnte mich echt an den technischen Anlagen austoben und habe sehr viel gelernt. Somal man sich dann auch mit Gewerken wie Lüftung, BHKW, Sicherheitsbeleuchtung, Brandmeldezentralen, EIB und und und auseinandersetzen muss. Habe mich damals hochgearbeitet bis zum stv. Technischen Leiter und habe dann auch viele organisatorische Aufgaben erledigt. War ein echt toller Job und ich Trauer ihm auch noch ein bisschen nach, aber als ich mitbekommen habe, das ich aufgrund meiner Meisterausbildung versetzt werden sollte, habe ich leider meine Konsequenzen daraus ziehen müssen, somal meine Familie das nicht mitgemacht hätte, da wir hätten umziehen müssen. :keineanhnung:


    Habe mich dann gleich auf einer Meisterstelle beworben und arbeite heute als Technischer Projektleiter im Gewerbe- und Sonderbau, bei einem Bauverein. Auch ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Job. Auch wenn ich meinen alten Job ein bisschen vermisse, es war jedenfalls die richtige Entscheidung. :thumbsup:

    MfG


    Hardy :klatsch:



    Energieelektroniker Anlagentechnik (01|2005)


    Industriemeister Elektrotechnik IHK mit AEVO (05|2012)