Beiträge von poppko

    Selbst hochrangige "Cheffs" bekommen spezielle Führungsseminare um das Thema (besser) zu beherrschen.

    Natürlich spielt auch der Charakter eine gewisse Rolle. Aber der alleine macht dich nicht zum top Führungspersonal.


    Das erinnert mich an den ersten Satz den unser Dozent und damaliger Leiter der Schule in ZiB sagte:


    " Meine Herren, zum Thema Führungsqualität gilt Eh Arsch is un bliev a Arsch. (Aus dem Kölschen übersetzt: Ein Arsch ist und bleibt ein Arsch :) )

    Da kann man noch so viele Führungsseminare besuchen.... :thumbup:

    Ernsthaft?

    Der zweite Tag ist viel weniger schlimm als der erste.

    Als angehender Meister (später Vorbildfunktion) schon bei der ersten Prüfungssituation so zu schummeln und mit solchen Methoden Probleme anzugehen...starker Tobak.

    Aber das muss jeder selber wissen....


    Genau das schreiben viele die nicht die besten Noten haben.

    Sicherlich ist das Vorstellungsgespräch entscheidend, aber man muss erst mal eingeladen werden.

    Sorry da ist die erste Hürde schon das Zeugnis und da wird sehr wohl auf die Noten geschaut. Und ja, Prüfungen sind nur eine Momentaufnahme aber BQ und HQ sind schon 2 Momente.

    Ehrlich gesagt kann ein Unternehmen die Meister der "Männer wie wir reicht eine 4 " Fraktion nicht wirklich gebrauchen.

    Davon hatten wir einige in der Klasse und von denen hat keiner ne Stelle bekommen.

    Ich kann nur sagen das unsere Personalabteilung auf die Zeugnisse achtet. Schickt einer nur den Brief und lässt das Zeugnis weg hat dieser keine Chance.

    Dann fallen schon mal so Sprüche wie: Na das wird ja seine Gründe haben, ist bestimmt schlecht. Und auf wiedersehen...

    Ich zitiere einen Alten Schichtmeister der mal zu mir sagte:

    Als Geselle läufst du an einer Wand vorbei und siehst nur Wand. Mit einem Meisterbrief entstehen an der Wand plötzlich Türen. Da muss man nur die richtige Tür finden und durch gehen...

    Ich fand das gut beschrieben und es hat mich bestärkt den Meister zu machen...und meine Tür hab ich auch gefunden :)

    Du hast vollkommen Recht. Ich finde auch das ein Stück Papier mehr nichts über die Qualität und die Stärken des Meisters aussagt. Natürlich kann auch jemand der keine guten Noten im schriftlichen hat ein guter Meister sein. Prüfungsnoten sind auch immer nur eine Momentaufnahme. Allerdings muss man es erst mal zu Gespräch schaffen. Bei 2 Bewerbern läd man natürlich beide ein, aber bei vielen Bewerbern?

    Ich bekomme oft mit wie sich Personaler da verhalten. Da heist es ganz schnell: "der hat was zu verbergen" oder "bestimmt wieder so einer: Männer wie wir reicht eine 4 "

    Das ist sicherlich nicht Fair und auch nicht richtig vom Personaler, aber leider Realität.

    Vielleicht machst Du auch einfach zu viel? Wenn ich das richtig verstanden habe lernst du jeden Tag. Da macht doch der Kopf irgendwann zu und es geht nix mehr rein. Mann muss auch mal abschalten zwischendurch. Dein Einsatz in allen Ehren, aber zu vie Ehrgeiz kann auch kontraproduktiv sein.

    Das mit den Prüfungen von 2006 und 2016 hat man immer mal.

    Ich hatte überlegt zu verkürzen und mal ne HQ gerechnet und dachte, locker easy ich verkürze. Eine andere Prüfung später dachte ich, OMG ich bestehe nie und habe es gelassen mit den Verkürzen.(Hat mir aber nix gebracht da ich in dem halben Jahr in der Schule nichts neues mehr gelernt habe)

    Bei dem ganzen Stoff half mir der Mut zur Lücke ganz gut.

    Psalmira

    Nicht böse sein, aber wenn Du fürs Fachgespräch noch Bücher brauchst, dann hast Du vorher aber schon viel verkehrt gemacht.

    Ich weiß nicht wir viel Zeit man in Hannover zum Vorbereiten bekommt, aber in Köln waren es nach Austeilen der Aufgabe genau 20 min.

    Da bleibt gar keine Zeit zum nachschlagen.

    Wenn man das weiß, warum legt die IHK dann nicht die Termine für die Ausschüsse fest, vorallem warum wird wieder ein Unterschied gemacht, obwohl es die gleiche Prüfung ist?

    Noch mal, Prüfer sind Ehrenamtlich und keine Angestellten der IHK. Somit kann die IHK nicht über die Zeit bestimmen die die Prüfer (meist privat) dafür opfern. Jeder Prüfungsausschuss ist autark und macht seine Termine (für Auswertung , FG, Mep) eigenständig und somit unterschiedlich.

    Warten auf das Ergebnis ist nervig, kann ich verstehen, aber leider nicht vermeidbar.

    Bei den Gesellenbriefen dauert es auch unterschiedlich. So kann es sein das ein Azubi 2 Wochen früher Geselle ist als ein anderer und somit früher sein Gesellengehalt bekommt. Das ist viel schlimmer als ne Woche länger auf sein Ergebnis zu warten;) :)

    Bei uns gab es damals (2010) die Ergebnisse mit der Post. Wer in einem Fach durchgefallen waren, hat sein Ergebnis 2 Tage später bekommen.

    Was bei mir in der HQ zu ziemlicher Aufregung führte, denn der Postbote hat mein Ergebnis in den falschen Briefkasten geworfen. Als ich an dem Tag abends in die Schule ging und alle ihr Ergebnis schon hatten, dachte ich ich wäre durchgefallen.:S

    Dann hast Du Glück gehabt und vielleicht was außer Tarifliches bekommen. Die Leistungszulage wird in Punkten von 0 bis 32 unterteilt wobei jeder Punkt 0,625 % vom Entgelt entsprechen. Heist bei max 32 Punkten 20% vom Entgelt als Leistungszulage.

    Bei Neueinstellungen wird bis zur ersten Beurteilung Pauschal 10% Leistungszulage gewährt.

    Nachrichtlich 110% bedeutet, das darin 10% Leistungszulage enthalten sind. Je nach Punkten kann die Leistungszulage von 0 bis 20 % vom Grundgehalt gehen.

    Urlaubsgeld ist 70% vom Monatslohn und Weihnachtsgeld sind max 55% (gestaffelt nach Jahren Betriebszugehörigkeit)

    Natürlich hängt die ERA Einstufung vom Aufgabenbereich ab. Dafür gibt es ein Punktesystem. Mich wundert nur die Einstufung in Deinem Unternehmen. Bei uns bekommt ein Staplerfahrer/Lagerrist ERA 5/6 und ein Industriemechaniker/Mechatroniker/ Dreher fängt nach bestandener Ausbildung mit ERA 8 an... diese Unterschiede sind schon krass und verdammt unfair.

    Egons.reiter


    43 000 Brutto habe ich in der Chem. Industrie NRW als Facharbeiter (Mess und Regelmechaniker) ohne Schichtdienst verdient.

    Da lagen die Ingenieure weit weit drüber.

    Bei meinem jetzigen Arbeitgeber (Maschinenbau IGM) verdienen gerade ausgelernte Handwerker 35000 Jahresbrutto ohne Schicht. Ich als Meister liege über 70000 Jahresbrutto und das ist einfach Fakt.

    Warum soll das nicht realistisch sein? Tariftabelle bleibt Tariftabelle, ist kein Geheimnis und kann durch jeden nachvollzogen werden.

    Die Angaben von XOR sind richtig. Das hängt auch immer alles vom Markt / Verhandlungsgeschick ab.

    Meister in der IG Metall liegen in der ERA 11 bis 13 manchmal auch 14.

    Wir haben auch AT Ingenieure die sich auf einen Vertrag unter ERA 12 haben einstellen lassen. Da kann ich dann nur sagen: selbst Schuld.

    Ich geh mal davon aus, dass Du die Prüfung bestehen musst um die Meisterstelle zu behalten. Somit sollte die Motivation eigentlich kein Problem sein, denn das Ziel eine Stelle zu bekommen hast Du ja schon erreicht. Jetzt gild es nur das mit bestandener Prüfung fest zu halten.

    Ich habe mich mit alten Prüfungen vorbereitet. Des weiteren haben wir uns mit 4 Klassenkameraden zum lernen verabredet.

    Diese Lerngruppe war so zusammengesetzt, dass die Leute sich ergänzt haben. Sprich der eine konnte Technik gut und der andere war gut In Personalplanung usw.

    In dieser Konstellation haben wir dann jeweils eine alte Prüfungsaufgabe bearbeitet (jeder für sich) und dann zusammen besprochen.

    Hat ganz gut geklappt

    Bei mir müssen die Bewerber nach dem Eignungstest (schriftlich) noch mit 2 verschiedenen Schweißdrähten Figuren nachbiegen.

    Ein mal ein Gesicht im Profil mit der Rundzange und dann einen kleinen Kleiderbügel mit der Hand.

    Dabei geht es nicht nur die Geschicklichkeit zu beobachten, sondern auch das Verhalten im allgemeinen. Sprich wer verlässt seinen Arbeitsplatz aufgeräumt, oder benutzt er auch für den Bügel die Zange und betrügt so schon im Aufnahmeverfahren.

    Das ganze für alle Berufe gleich (Mechatroniker, Zerspaner und Schlosser)

    Bei der IHK Köln gab es eine Feierlichkeit, wo dann jeder der Teilnehmer nach vorne gerufen wurde und seinen Brief vom Vorsitzenden bekommen hat.

    Anschließend gab es noch Kölsch vom Fass und ein paar kleine Snacks....ist aber auch schon ein paar Jahre her.

    Ich hatte mich nach bestandener BQ auf eine Meisterstelle (Ausbilder) beworben und wurde dann auch eingestellt.

    Mit dem zusätzlichem Druck dann auch natürlich die HQ bestehen zu müssen.

    Also wenn es von Deiner Seite nicht drängt, dann würde ich die Woche noch warten. Aus eigener Erfahrung kann es auch sein, dass immer noch keine internen Gespräche erfolgt sind. Personaler sind da eher etwas langsamer:D

    Sollten die sich Mitte der nächsten Woche nicht melden würde ich tel. nett nachfragen.

    Am einfachsten wäre es den Brief neu ausdrucken zu lassen. Das sollte doch kein Problem für die IHK sein....Wenn man den Brief und das Zeugnis z.B. in einer anderen Sprache haben möchte geht das ja auch noch später.