Beiträge von checksum

    Verstehe die Diskussion nicht. Man sagt was man möchte. Man bekommt es nicht = Aufstehen und gehen.


    Es dreht sich alles nur um die Kohle. Damit steht und fällt es. Wenn man vorher 20% aufschlägt und sich dann runterhandeln lässt ist es doch okay. Aber man muss sich vorher klar sein was man min. haben will/muss. Passt es nicht dann hat es sich doch erledigt

    Naja, es gibt schon noch andere Benefits als nur Geld. Aber du hast völlig Recht mit der Aussage, dass die minimale Vorstellung an Entgeld nicht unterschritten werden sollte.

    Also war der IM für dich nur der "Darf-Schein"? Da hatten wir auch ein paar Kommilitonen - arbeiteten schon als Leiter etc, mussten aber dann im Zuge von Umstrukturierung auch die Qualifikation nachweisen. Das finde ich ehrlich gesagt auch den richtigen Weg.

    Ganz schön große Töne - hast du denn schon Bewerbungen geschrieben und Vorstellungsgespräche absolviert? Warte mal ab was die Unternehmen dir überhaupt anbieten, das erdet dich nämlich ganz schnell. 8o

    Ich kann nur aus meiner Region Erfahrungen berichten: mir wurden Stellen als Arbeitsvorbereiter, Ausbilder, Operativer Einkauf und Musterbauer angeboten. Habe mich am Ende für die Stelle als Technologe/Arbeitsvorbereiter entschieden. Perspektivisch gesehen orientiere ich mich mittlerweile in Richtung Planung/Disponent/Strategischer Einkauf. Allerdings warte ich damit noch ein wenig - vielleicht ergibt sich im Unternehmen dann etwas.


    Kann sein das du der Überflieger bist, im Gespräch überzeugst, und dann eine Ingenieurstelle bekommst - das sind nämlich die richtig gutbezahlten Jobs mit viel Verantwortung. Drück dir die Daumen.

    Man darf auch nicht die Verantwortung die man auf sich nimmt vergessen.

    Welche da wäre? Wenn ich als IM keine Leitungsstelle mit Personalverantwortung antrete, kann ich auch nicht dementsprechend entlohnt werden - ich weiß nicht was manche da für Vorstellungen nach der Schule haben. Gerade als Jung-Meister sollte man seine Ansprüche etwas tiefer ansetzen und sich mit ehrlichem Interesse und Ehrgeiz seine Lorbeeren verdienen. Meiner Meinung nach überschätzen hier viele die Wertigkeit des IM - ich bin aktuell in einem mittelgroßen Unternehmen und staune jeden Tag wieviel Wissen und Potential in meinen Kollegen mit Hochschulabschluss steckt, da muss ich mich noch viele Jahre mit der Materie beschäftigen...


    Ich bin einfach nur froh und stolz eine Stelle direkt nach dem IM-Abschluss bekommen zu haben, Lohn ist für mich zweitrangig - zum einen weil das Unternehmen toll ist, ich gute Kollegen habe, und mein altes Brutto zum Netto gemacht habe. Die ganzen Zusatzleistungen aus dem Tarifmantel werden immer mehr, das hatte ich zu Beginn garnicht auf dem Schirm... einfach mal dankbar sein.

    Als frischer Meister hast du auch deinen Wert noch nicht bewiesen, sorry aber das Unternehmen kauft nicht die Katze im Sack. ;)


    Wirst lachen, viele Bachelor Studenten werden genauso eingestuft. Über die Jahre steigt das dann. Man kann auch mit Zielvereinbarungen jonglieren, dafür aber vorher die Probezeit überstehen. Apropo... Meine ist bald rum... ^^:evil:

    Hallo,

    da gibt es keine Pauschalantwort. Eine Schulung macht Sinn um neues Wissen zu erlangen, oder auf bestehendes aufzubauen. Je nach Aufgabengebiet ergeben sich hier sehr individuelle Anforderungen und Wünsche.


    Möglich wäre z.B.


    - auf einer technischen Stelle: Schulung/Vertiefung bei speziellen Anlagen/Maschinen/Programmen

    - bei Personalverantwortung: Kommunikations-, Vorgesetzten-, oder Methodentraining

    - in der Arbeitsvorbereitung: Vertiefung von Softwareanwendungen (Sap, Word, Excel ... ), Refa


    ...


    Alles was deine Arbeitsaufgabe erleichtert kann geschult werden. Hast du ein offenes Unternehmen welches auch an Personalentwicklung interessiert ist, gibt es sicherlich Informationen beim Vorgesetzten was du machen kannst.

    Und wo ist das Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld aufgeführt.

    Betriebsvereinbarung. Bei uns ist das zb in den 10% erhalten, weil es immerwieder Probleme gab bei der fairen Beurteilung der MA.


    Mir war auch neu, dass ein Tarifmantelvertrag nicht zu 100% übernommen werden muss, man kann den quasi wie einen Baukasten verwenden, und Dinge welche nicht nützlich sind rauswerfen.

    Ich habe eben nachgesehen: man kann die ERA nicht mit IGM vergleichen. Bei uns ist EG6-IGM (Thüringen) so hoch wie EG9-ERA in NRW. Dazu kommen dann noch 10% Leistungsprämie nach der Probezeit. Deswegen beschwere ich mich auch nicht, finde es nur interessant das es in NRW noch soviele Gruppen unter dem Facharbeiter gibt. Ungelernte Kräfte werden mit EG1 eingestuft, das ist mit 10% Zulage mehr, wie ich in meiner alten Firma nach 10 Jahren als Facharbeiter bekommen habe. :D

    Hier zum Verständnis die ERA Tabelle der IG Metall für NRW :


    https://metall.nrw/fileadmin/s…ttabellen_2018___2020.pdf


    Meister bewegt sich zwischen ERA 11 und 14 und hat eine Spanne der Leistungszulage von 0 bis 20 % vom Grundgehalt.

    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass ich nicht zwischen 11-14 eingestuft bin. :-)

    Es kommt sehr stark auf den Aufgabenbereich und -Umfang an. Bei uns sind Meister und Techniker mit ERA6/7 angesiedelt, alles darüber verlangt mindestens einen Ingenieur. Meister machen bei uns auch keine Leitungsaufgaben, wodurch eine höhere Era gerechtfertigt ist. Viele Techniker bei uns sind Abteilungs-/Linienleiter - eigentlich "nur" Teamleiter.

    Du kannst dir das nur bedingt aussuchen, je nach Vor-Ausbildung (Mechaniker, Mechatroniker, Chemielaborant...) solltest/musst du den passenden IM wählen, es kann nämlich sonst sein, dass dich die IHK mangels Vorbildung nicht zulässt. Du benötigst fünf Jahre Berufserfahrung im jeweiligen Bereich für die Zulassung. Es gibt aber imho die Möglichkeit auch eine andere Fachrichtung zu bestreiten, dafür muss du nachweisen, dass du z.B. In der Chemiebranche tätig bist, und das Basiswissen dafür hast. Wie das genau funktioniert wissen andere besser als ich. Mein Weg war vom Industriemechaniker zum Meister Metall sehr eindeutig.


    Die ersten fünf Prüfungen, die Basisqualifikation, ist für alle Meister gleich, danach geht's in den Fachrichtungen unterschiedlich weiter.

    Mit Verlaub Natriumsulfat , aber das war jetzt ein wenig Quatsch. Ich bin der Meinung das beide Richtungen vom Niveau gleich sind, der Techniker aber spezialisierter ist. Das ist Fluch und Segen. Einfach ist der Meister keinesfalls, ich brauche nur in die Diskussionen schauen, wieviele Leute durch die Prüfungen rasseln und Rat suchen - oder willst du unterstellen sie seien alle zu blöd? Es kommt am Ende wirklich auf die zukünftige Richtung an- soll die Reise in die Entwicklung (und einhergehend mit vielen Berechnungen), oder in die Organisation/Personal (Meister) gehen, danach muss imho im Vorfeld entschieden werden. Was mein Techniker-Freundeskreis an BWL und Personalstoff hatte, war beiweitem nicht das Pensum vom Meister. Dafür hatten wir deutlich(!) weniger komplexe Rechnungen und Vertiefung in die Technik.


    pauschalisieren bringt an der Stelle wirklich rein garnichts. Und auch der Meister dauert 3,5 jahre in Teilzeit...

    Hallo SiFa,


    danke für die ausführliche Information. Ich glaube das Hauptanliegen von Jani liegt in der willkürlichen Annahme des AG, dass der AN einfach mal so "befördert" wird, jedoch ohne das irgendwo schriftlich festzuhalten. Und da bin ich der Meinung das dies rein vertraglich nicht geht, bzw. es nicht einfach als Weisung angeordnet werden darf.


    Der betroffene AN kann sich theoretisch zurücklehnen und weiter seiner Arbeitspflicht lt. seinem gültigen Arbeitsvertrag nachgehen, oder er geht in die Offensive und stellt Forderungen beim AG.

    Fangen wir mal an... es gibt §611 BGB - Vertragstypische Pflichten beim Dienstvertrag, bedeutet das derjenige welcher Dienste anbietet (Arbeitnehmer) diese auch erbringen muss. Dienste jeglicher Art werden in einem (Arbeits-)Vertrag festgelegt.


    Der Arbeitgeber kann nach §106 GewO auch Arbeiten anweisen, allerdings müssen diese den beschriebenen Tätigkeiten im Arbeitsvertrag entsprechen. Mit von mir oben erwähnten Zusätzen "...MA kann auch andere Tätigkeiten im Rahmen seiner Möglichkeiten..." wird zwar das Weisungsrecht etwas aufgeweicht, im großen und ganzen haben die Dienste aber Bestand.


    Also bleibt, es dabei, verbessert mich wenn ich mich irre: will der AG vom AN das er andere Aufgaben übernimmt, z.B. eine Bereichsleitung oder Personalverantwortung, dann muss dieser "Dienst" in den Arbeitsvertrag, weil man sonst den MA auch dafür nicht nach §611a BGB haftbar machen kann. Meist reicht eine Ergänzung mit Details im Arbeitsvertrag, das unterschreiben beide Parteien und fertig.

    Hallo Jani,


    der Vertrag sieht sicherlich vor, dass dem MA auch andere Tätigkeiten, welche seiner Fähig- und Fertigkeiten angemessen sind, aufgetragen werden können. Das würde bedeuten, er könnte als Fachlagerist auch z.B. in der Montage aushelfen, oder sich um andere Aufgaben in seiner Ebene kümmern.


    Führungsaufgaben gehören aber nicht dazu, denn diese müssen explizit auch im Arbeitsvertrag und vorallem in seiner Stellenbeschreibung definiert werden. Führungsaufgaben fallen unter Job Enrichment, es geht bildlich gesprochen für ihn eine Ebene nach oben. Das muss sauber dokumentiert werden, zumindest um klare Haftung und Aufgaben zu definieren. Auch möchte der MA für den Mehraufwand anders entlohnt werden - er tut dies nicht aus Nächstenliebe. 8o


    Habt ihr einen Betriebsrat?

    Die anderen Mitarbeiter machen halt eben nur ihre Arbeit, nicht mehr und nicht weniger. Die beschweren sich dann aber auch meistens darüber, dass andere mehr verdienen...

    Es kann nicht immer nur die Überflieger geben, denn die muss ich mit immer neuen höherqualifizierten Aufgaben versorgen, sonst wenden sie sich ab und verlassen das Unternehmen. (persönlicher Weg von mir)

    Man muss auch an seine "normale" Belegschaft denken, sie pflegen und immerwieder (durch Geld) motivieren - (salopp gesagt)dann halten sie den Mund und machen ihr Zeug weiterhin. Wie sagt man so schön: wenn gemault wird ist alles in Ordnung, erst wenn Schweigen eintritt sollte man auf der Hut sein und Fragen stellen.


    Finde das Modell von Frank88 auch passend. Arbeitsplätze klassifizieren, und eine Art "Haustarif" erstellen. Es ist natürlich schwierig den MA nicht vor den Kopf zu stoßen - a la "deine Arbeit ist jetzt nichts mehr wert"... goldene Mitte suchen. Besonders schwierige Handarbeitsplätze benötigen vielleicht mehr Konzentrationsvermögen als stumpfes Maschinefüttern, sowas sollte man honorieren. Wenn man das Ganze noch mit Rotationsprinzip versieht, kann es eine gewisse Ausgeglichenheit geben. Erfordert aber viel Verhandlungsgeschick, Menschenkenntnis, und jede Menge Mut.

    Kommt aufs Bundesland an, und ob man tariflich eingestuft ist. Mein Unternehmen orientiert sich am Tarifvertrag IGM Ost, und ich bin in EG6 eingetaktet, nach der Probezeit gibts nochmal 10% Bonus aufs Brutto. Gibt dann auch etwa 2,2 auf die Hand.


    Du kannst auch Schicht (und deren Zuschläge) nicht mit Normal vergleichen, da bleibt logischweise etwas weniger hängen. Warte auch mal die Jahre ab, wenn du dich auf deiner Meisterstelle bewährst, kann du immernoch in die jährliche Gehaltsverhandlung treten. Oder du suchst dir eine andere Stelle, bewirbst deine Erfahrungen, und setzt generell höher an. :-)

    Also ist das eine freiwillige Prämie? Sowas haben wir auch, es wird auf eine Gewinnbeteiligung verzichtet, und dafür gibt's pauschal 10% Prämie aufs Brutto jeden Monat.


    Das wurde früher mal über Jahresendgespräche und eine Bewertung ermittelt, jedoch aufgrund von zuviel Bürokratie vereinfacht.


    Bewertung muss mit dem Betriebsrat besprochen werden. Ihr müsst Kriterien festlegen, und diese dann mit einem Schlüssel versehen, dann bleibt es auch fair und transparent bei den Prämien.

    Es gibt da bestimmt einige Vorlagen im Netz, auf denen ihr euch orientieren könnt.

    Moment mal! Der Titel besagt "übertariflich", in der Frage lese ich nichts von Tarifvertrag. Was liegt denn nun vor?


    Im Tarifmantel kann man nicht frei nach Gusto mit den Löhnen spielen. Da gibt es Entgeltgruppen, normal und mit zusatz.


    Wie ist es bei euch geregelt?

    Habt ihr einen Betriebsrat?

    Wieviele Mitarbeiter?

    Welches Bundesland?

    Trotzdem wäre es gut mal in der Lösung ein ausformuliertes Beispiel zu lesen.

    das ist eben das "Problem" - es gibt kein schwarz oder weiß bei Situatiosabhängigen Lösungen im Betriebsalltag. Man muss abwägen welchen Lösungsweg man persönlich vertreten kann. In den Augen von anderen kann das völlig falsch sein, für einen selbst richtig. Aber ich verstehe was du meinst, eine Beispiellösungsstruktur wäre wünschenswert - oft steht da nur: vom Prüfling wird erwartet das er ausführlich... Blabla

    Die Lösungen der ihk sind auch "nur" Lösungsvorschläge, wenn du etwas anderes weißt, und es schlüssig erklären kannst, kann das auch richtig sein.


    Zib ist imho mit gesundem Menschenverstand verständlich, lernen muss man dennoch ein wenig. ;) mich haben dort immer die theoretischen Modelle ala Maszlow und Co irritiert. Aber einmal gemerkt und kapiert, kann man seinen Alltag damit besser verstehen. Beobachtet man aufmerksam sein Kollegium, stellt man fest das es viele Parallelen zu den Theorien im Lehrbuch gibt. Gerade ältere Kollegen passen da gern ins Muster, denen kann man im Dialog passend entgegentreten und Verhaltensweisen nachhaltig ändern. Deswegen finde ich das Fach auch wichtig, gerade wenn man wirklich Personalverantwortung nach dem Meister avanciert.


    Ich bin dafür zu aufbrausend und vergreife mich zu schnell im Ton. :thumbdown:Gibt's da Tipps von euch?

    So als Tipp an alle täglichen Ergebnisklicker: zu meiner HQ stand ein Datum mit auf der Einladung. Vorher konnte ich mich einloggen, aber die Sichtbarkeit der Ergebnisse wurde erst 00:01 zum Stichtag aktiviert. Und ich Trottel habe jeden Tag sechs Wochen lang mehrmals aktualisiert... erspart euch das.

    Guten Tag,


    ich habe den IMM jetzt seit genau einem Jahr abgeschlossen, arbeite seit ein paar Monaten als Technologe und unterstütze die hiesige Fertigung in vielerlei Hinsicht. Ich erstelle Arbeitsbeschreibungen, schreibe Bedarfsanforderungen, kümmere mich um Wartungen, kleine Wehwehchen der Fertigungslinien, werde in Beratungen nach meiner Expertise gefragt. Den Großteil meiner Arbeit kann ich selbst organisieren, die fristgerechten Ergebnisse zählen.


    Finanziell läuft alles in geordneten Bahnen, meine Gehaltswunschvorstellung ist mehr als erreicht.


    Nun habe ich jedoch immer mehr den Eindruck bekommen, dass ich in solch einem großen Unternehmen (>250 MA) meine IMM-Fähigkeiten nicht anwenden kann. Schade ums Wissen. Ich habe mich in den letzten Wochen immerwieder dabei erwischt, dass ich bei anderen Unternehmen in die Stellenangebote geschaut habe - eigentlich nur aus Interessensgründen, aber neugierig bin ich schon geworden wie das so wäre wenn...


    Weil irgendwie fühle ich mich Tätigkeitsmäßig unterfordert, klar gibts schlimmeres sein Geld zu verdienen, aber so richtig ausfüllen tut mich das nicht.

    Auch erinnere ich mich an die Worte zu Beginn des IMM: es hieß, man erhält mit diesem Abschluss das Handwerkszeug um einen kleinen Betrieb leiten zu können, jegliche wirtschaftlichen, personellen, und unternehmerischen Werkzeuge, um sich nicht gleich ins wirtschaftliche Aus zu katapultieren. Das macht mich schon neugierig - kann ich sowas, ja trau ich mir sowas überhaupt zu? Selbst gründen ist wohl zuviel des Guten, aber an übernehmen (inkl. Kundenstamm, Personal etc.) ist durchaus vorstellbar. Zum einen rettet man einen Betrieb vor dem Aus, zum anderen erhält man Arbeitsplätze. Man ist dann auf einen Schlag Arbeitgeber statt Arbeitnehmer. Es ändert sich irgendwie alles.


    Hat jemand solch einen Weg eingeschlagen, gern mit Erfahrungsberichten (postiv, sowie negativ)? Gibt es wirklich "Listen" mit Unternehmen, welche einen Nachfolger suchen (so wurde es uns einst kommuniziert, vorstellen kann ich mir das nicht)? Gibt es bei einer Übernahme eine Art Starthilfe (IHK, Mentor?) für die Übergangszeit?


    Bin gespannt ob darauf jemand antwortet.


    Gruß Checksum

    wenn ÖD, dann versuche in eine gute Tarifgruppe zu kommen. Sicher steigt man über die Jahre etwas, bleibt nach fünf Jahren jedoch auf der Stufe hängen, das kann frustrierend sein. In der Industrie gibt's mehr zu holen, natürlich mit mehr Risiko und Aufwand. Ich sehe es aber ähnlich wie Kronoks : Freizeit > Geld (sofern man seine Fixkosten im Griff hat). Gerade mit Famile möchte man auch daheim sein wenn der Nachwuchs aufwächst, oder mal krank ist. Jeden Tag eine Stunde Fahrtweg wäre mir im Auto zuviel, auf dem Fahrrad aber völlig in Ordnung. ;-)


    Kurzum: überdenke deine Prioritäten, rechne und plane, und finde deinen Kompromiss aus Glück und Geld.

    Ich habe auch verkürzt, es gab eine Feier, an welcher ich aber nicht teilgenommen habe. Bin kein Freund von solchen Veranstaltungen.


    Wir überlegen unregelmäßige Treffen mit den Kommilitonen privat zu organisieren, um sich mal wieder zu treffen.

    Danke Kronoks, du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich lese hier oft Meinungen heraus, dass man mit dem Meister führen muss, alles andere wäre doch Quatsch bla bla...


    Fakt ist das der Titel Türen öffnet, man vielleicht offener und selbstsicherer in ein Bewerbungsgespräch geht, und sich ein wenig die Stellen "aussuchen" kann aufgrund von umfangreichem Wissen.


    Was gebe ich Roland mit auf den Weg?

    Schau dich um, gibt es akuten Fachkräftemangel in deiner Region? Aber selbstverständlich.

    Willst du dich beruflich verbessern? Klingt stark danach, nur jammerst du rum und weißt nicht was du willst.

    Was kannst du dagegen tun?

    Nimm dir ein paar Tage Zeit, mach einen Spaziergang, trink ein Bier mit Freunden und laber über die Arbeit.

    Melde dich bei Xing an, dort erstellst du dir ein Profil und trägst deine Ausbildungen ein. Es dauert meist nicht lange und du wirst von Headhuntern angeschrieben, neun von zehn sind oft Käse, aber es geht um das Gefühl gesucht zu werden, ich glaube das brauchst du.

    Nächster Schritt.

    Bewerbungsunterlagen frisch machen!

    Setz dich hin und aktualisiere Lebenslauf, Zeugnisse und alle möglichen Nachweise. Digitalisiere alles als Pdf damit du sie schnell findest. Heutzutage werden Bewerbungen digital verschickt, spart Zeit und Geld, merken!

    Wenn du weißt wohin du willst, befasse dich mit dem Anschreiben. Gibt es deine Wunschstelle nicht: erschaffe sie! Bewirb dich initiativ bei für dich interessante Unternehmen, trau dich und warte was passiert. Im schlimmsten Fall gibt's eine Absage. Nutze die Menge der Absagen um doppelt soviele Bewerbungen rauszuschicken, du hast sie nämlich digital.

    Du musst raus aus deiner Mitleidstour, du bist jetzt Meister und kein Würstchen. Also benimm dich so und nutze dein neu gewonnenes Wissen und Selbstvertrauen. Wenn dein aktuelles Unternehmen nicht in der Lage ist fähige Leute an passende Positionen zu setzen, dann ist doch schon etwas faul. Und du willst in diesem Laden abwarten und hoffen dass sie dir eine Stelle anbieten, lächerlich.


    Also Zähne zusammenbeißen und dem Plan folgen. Du hast nichts zu verlieren, bewirbst dich aus einer festen Stelle heraus, besser geht's nicht! Ich erlebe täglich das Leute unzufrieden sind, aber wirklich garnichts dafür tun um das zu ändern. Es kotzt mich nur noch an, elende Meckerei. Also tu was für dein Glück!

    Hallo Dougy,

    Dankeschön! das mit den Einheiten ist ein guter Tipp. :thumbup:

    was mir sehr geholfen hat: schau dir die Einheiten der Ergebnisse an: m/s, mbar...


    Damit bekommst du eine Information was du an Variablen brauchst. Ist dein Ausgangswert in mm, dann rechne ihn gleich in Meter um. Stunden in Sekunden usw. Die meisten Formeln sind einfach, kompliziert wird es durch Umrechnung und Vereinfachung (mehrere Formeln in eine...). Da schusselt man aber ganz schnell und vertippt sich. Also Obacht. Wenn du Drehzahl oder Materialrechnungen hast, immer schauen wie die angegeben sind. Im Europa Tabellenbuch gibt es am Anfang auch eine Übersicht von wichtigen Einheiten. Dort gibt es eine Beschreibung und meist wird die Einheit aufgeschlüsselt und schon beispielhaft umgerechnet. Super Hilfe!