Beiträge von duaniel

    Habe vor kurzem in die Logistik gewechselt und komme auf 3,8 Brutto. Hab da aber auch die Position als stellv. Warehouse Manager. Die normalen Teamleiter gehen mit 2,8 Brutto nach Hause. Die Branche macht eben einen gewaltigen Unterschied. Dafür macht Betrieb und Job echt Spaß und laut Tarif muss es nach spätestens 5 Jahren mit dem Gehalt ordentlich nach Oben gehen.

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    Ich wüsste nicht, was ich nachbereiten sollte oder hätte müssen. Ich konnte damit effektiv lernen. Habe mit Ipad und Apple Pencil handschriftlich mitgeschrieben, nur eben digital, und habe nur Vorteile erkennen können gegenüber meinen Mitschülern.

    Das ist auch nochmal was Anderes. Habe halt von paar Leuten gehört, dass sie einfach Ende der Stunde die Tafel abfotografiert haben und dann hat man halt nichts gewonnen, da abschreiben, ob digital oder analog oder sonst wie, eben das Wissen festigt und nicht das bloße Abfotografieren. Das meinte ich mit dem höheren Aufwand der Nachbearbeitung zuhause.

    Stimme ich dir zu PharmaMaster Habe auch mit Block und Stift gelernt und kann mir zwar vorstellen, dass ein Tablet viel Zeit im Unterricht spart, aber nachher mehr Nachbearbeitung notwendig ist, um den Stoff zu verinnerlichen.

    Bei meinem nächsten Abschluss will ich es aber auch mal mit Tablet probieren. Man soll ja nicht alles schlecht machen, ohne es mal selbst getestet zu haben.

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    Es ist üblich, dass in Führungspositionen nur über Jahresgehalt verhandelt wird.

    Genauso ist es. Und Personaler, die Führungspositionen vergeben, schließen gerne mal aus der Art, wie übers Gehalt verhandelt wird, wie erfahren der Bewerber ist. Und dieses Jahresgehalt, mit dem man ins Rennen geht, gibt man ohne Sonderzahlungen an. Fängt der Personaler dann an mit "ja mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld bekommen wir das vlt. hin", geht ihr schlicht und einfach bei euren Gehlatsvorstellungen nicht konform. Wenn man Sonderzahlungen mitzählen muss, um auf sein Wunschgehalt zu kommen, ist es einfach zu niedrig.

    Als ich den Meister gemacht habe, hatte ich eine Führungsfunktion im Schichtbetrieb. War also Schicht schaffen und hatte Führungsverantwortung, welche sich 24/7 darstellte und mir auch Wochenends und Nachts viele "schöne Momente" am Telefon oder gar im Betrieb beschert hat.
    Kurz nach der BQ und Kurz vor Ada und nicht ganz so kurz vor der HQ kam mein erster Sohn zur Welt und ein paar zeitraubende Hobbys hab ich auch (siehe Profilbild :D). Da die Tage gefühlt 6 Stunden zu kurz waren, bin ich wie folgt vorgegangen:


    JEDEN TAG (Außnahmen mussten wirklich schon so Dinge wie Urlaub oder die Geburt von einem Kind sein :D) habe ich mir einen Timer von 45 Minuten gestellt und gelernt. Normal halt Stoff durchgenommen oder Youtube-Videos geschaut und mitgerechnet oder was auch immer.

    Vor den Prüfungen habe ich ca 3 Monate vorher mit dem Lernen aufgehört und nach dem selben Schema (Timer 45 Minuten) Prüfungen durchgeackert. Wenn die Muße und die Zeit es zuließen, hab ich danach weitergemacht aber nie hab ich weniger als 45 Minuten gelernt.


    Außerdem hab ich mich viel mit ehem. Schülern ausgetauscht und zwar nicht die, die direkt bestanden haben, sondern die, die 1-2 Anläufe gebraucht haben und ich hatte immer nur eine Frage "Woran lag es, dass ihr durchgerasselt seid?" um aus den Fehlern zu lernen.


    Schlüsselwort ist hier aber definitiv die Disziplin. War halt manchmal schwierig und bei mir und meiner Frau hat es öfter mal gekracht. Aber das geht vorbei und das Ergebnis lohnt sich.

    Kommt drauf an. Hier muss immer gut in der Aufgabe gelesen werden, ob man nennen und beschreiben unterschieden wird. Soll man etwas nennen, ist die IHK-Lösung ausreichend. Soll die Lösung beschrieben werden, muss in mehreren Sätzen ein Sachverhalt erklärt werden.

    Ist richtig aber ist mir die Zeit nicht wert. Wenn es hier bessere Anbindung an die Öffentlichen gäbe, damit ich auf dem Weg was arbeiten oder so könnte, wäre es was anderes. So, wie es jetzt aussieht, hab ich lieber paar Euro weniger die Stunde und bin dafür nach 10 Minuten zuhause.

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    Was sehr auffällig ist, ist das kurz vor und kurz nach den Prüfungen die aktivitäten hier im Forum deutlich stärker sind. Scheint aber normal zu sein.

    Das sollte eigentlich keine Überaschung sein. Bin auf dieses Forum auch nur per Zufall gestoßen, als ich nach meiner HQ nach Gleichgesinnten auf der Suche nach Lösungen war. Denke, dass es da vielen genauso geht.


    Kann mich dem Threadersteller nicht unbedingt anschließen. Mir wurde hier immer gut geholfen und genauso versuche ich auch gut zu helfen, wenn ich es kann.

    Und das der ein oder andere bei manchen Antworten mal die Moralkeule schwingt, ist mMn voll in Ordnung, da die meisten hier Meister werden wollen oder schon sind und man immer im Hinterkopf haben sollte, dass man hier über Führungskraft und Vorbildfunktion spricht. *dieMoralkeulewiederwegpack*

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    Als Anfänger in Führungspositionen will man sich oft schnell beweisen

    Hier muss ein gesunder Mittelweg eingeschlagen werden. Weil die Führungskräfte, die zu langsam starten und sich überall kleindiskutieren lassen, haben sich dann auch mal ganz schnell innerbetrieblich untergeordnet und dann nimmt einen keiner mehr ernst.

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    Meine Angst ist aber, wie verhalte ich mich jetzt gegenüber meinen Kollegen?.

    Soll ich ne Ansprache halten oder iwie sowas ? ich hab gar kein Plan was das angeht... oder einfach auf mich zukommen lassen alles....

    Ist ein schmaler Grat, der da vereint werden muss. Zum Einen darfst du nicht zu sehr auf die Kacke hauen, aber wenn du jetzt weiterhin auf Kollege machst, ordnest du dich automatisch unter und wirst von Anfang an nicht ernst genommen.
    Wenn der Fertigungsleiter dich als Führungspersönlichkeit sieht, solltest du authentisch bleiben, da offenbar ein Teil deines Verhalten und von deinem Auftreten dich so darstellt, dass man dich ernst nehmen könnte - Also bleib einfach du selbst.

    Man darf auch nicht vergessen, dass Authorität ja aus 3 "Säulen" besteht und du alleine durch das Amt und deine persönliche Erfahrung schon automatisch 2 dieser Säulen erfüllst.

    Hab es da bei meinem Einstieg relativ leicht gehabt, da ich in meiner vorigen Position auch schon als Vorarbeiter tätig war und die Leute mich quasi schon als Führungskraft wahrgenommen haben.

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    Und das ist nicht in Ordnung! Die Prüfung muss mindesten 45 Minuten dauern! In dieser Prüfungszeitspanne ist keine Vorbereitungszeit inbegriffen!

    War bei mir aber auch nicht so. Gut, bei der Präsentation war ich weil nervös einfach viel zu schnell und schon nach 9 Minuten durch. Das Gespräch danach ging auch nicht wirklich viel länger.

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    bei speziellen fällen ist aber kein zustimmung vom br nötig...Wir leben ja nicht in einer bananen repuplik

    Bei einer individuellen Kündigung muss der Betriebsrat nur informiert werden. Mitspracherecht hat er nur bei besonderem Kündigungsschutz (Betriebsratsangehörigkeit o.Ä.) oder bei Massenentlassungen (über 5 Personen aus betr. Gründen).

    Arbeite selbst seit Jahren in einer Meisterstelle und hatte das Problem auch. Zusätzlich kam zwischen BQ und HQ auch noch mein erstes Kind auf die Welt. Mein Tipp: trotz allem eine ausgeglichene Work/Life-Balance halten.

    Ich hab mir eine Stunde Zeit pro Woche genommen, in der ich einfach mich verzogen hab und Musik gemacht hab um den Kopf frei zu bekommen. Nur als Beispiel. Oder halt alle paar Wochen trotz dem Zeitdruck mal mit Freunden einen kippen. Positive Erfahrungen zahlen sich immer doppelt und dreifach zurück und reduzieren den Stress mMn enorm.


    Außerdem hatte ich super Rückhalt von meiner Frau. Die hat mir Lunchpakete für die Prüfungen gemacht und lauter kleine Aufmerksamkeiten um mir zu zeigen, dass sie hinter mir steht.


    Man verschwendet niemals Zeit, wenn man sie für was positives nutzt.

    Emagel Würde dir folgende Seite empfehlen: http://ta-bendig.de/


    Das war mein Dozent an der ILS und der hat mir als ehem. Bäcker NTG sehr gut nahebringen können, da er hier in YT-Videos alte Prüfungsaufgaben nachstellt (natürlich ohne Copyright zu verletzen, da keine alten Prüfungen per se gezeigt werden). Er erklät super gut und man hat die Chance mit Aufgaben zu lernen, die auch tatsächlich so drankommen könnten.

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    Wie habt ihr so gedacht zu anfangs?

    Ich bin da sehr risikofreudig rangegangen und habe einfach immer von mir selbst erwartet, dass ich es bis zu meinen Prüfungsterminen auch drauf habe. Habe dafür dann aber auch geackert wie ein Irrer. Bei dem Fachgespräch war es am schlimmsten, weil ich mit der Aufgabenstellung (eine BWL-Aufgabe) voll überrumpelt worden bin. Nach 2 Minuten Panik habe ich mich gesammelt und mir gesagt "Ich will nicht in einem halben Jahr wiederkommen, BESTEH DAS JETZT" und das ganze mit einer Selbstsicherheit präsentiert, dass ich bis heute nicht weiß, ob ich überhaupt richtig gerechnet habe, aber jeder im Raum es zumindest mir geglaubt hat :D

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    Verstehen ist besser als auswendig zu lernen!

    Sollte (hoffentlich) jedem klar sein, der hier eine Aufstiegsfortbildung anstrebt. Bei manchen Dingen wie dem notwendigen Startkapital oder Ähnlichem hilft aber nichts, außer sturem Auswendiglernen, da nicht alles Erlernbare auf einer verknüpfbaren Logik fußt - besonders bei solchen Zahlen.

    Ntg lass ich weg hau gelben rein

    Krasse Einstellung. Bist du sicher, dass du Meister werden willst?


    Sorry, finde eine solche Aussage schon heftig, wenn sie von einem Mitarbeiter kommt, aber von jmd. der eine Aufstiegsfortbildung anstrebt, finde ich es einfach nur unter aller Sau.


    Hast die erste Prüfung versemmelt... und weiter? Das schlimmste, was passieren kann, ist dass du in der Nachprüfung nochmal durchfällst und im besten Fall?.... bestehst du vlt sogar...

    Huhu,


    so: ich habe mit 75 Punkten heute enldich mein Fachgespräch bestanden. Als Aufgabe musste ich einen Deckungsbeitrag ausrechnen und das Ergebnis in einem Diagramm darstellen und interpretieren.


    Hab Flipcharts erstellt, da ich für die Rechnung alleine schon 15 Minuten gebraucht habe (30 Minuten zur Vorbereitung hate ich) und habe auf einem Flipchart den Inhalt, auf einem den Rechenweg und auf einem das Diagramm und die Deutung aufgeschrieben. Mehrfarbig natürlich.


    Ich war nach 10 Minuten schon durch. Daher nur 75 Punkte auf die Präsentation selbst. Danach ging es mit der Fragerei los. Es kamen themenbezogene Fragen:


    - Was sind fixe und variable Kosten?

    - Was sind gemeine Kosten?

    - Wie kann ich Kosten einsparen (das Ergebnis war negativ)?

    - Wie kann ich die Taktzeit bei der mech. Bearbeitung reduzieren?

    - Was ist KVP?

    - Wer ist bei KVP beteiligit?

    - Wan endet KVP?


    Hab bei 1-2 Fragen etwas auf dem Schlauch gestanden, aber ging noch gut.


    Hatte nicht mit einer Rechenaufgabe gerechnet und war daher erst mal geschockt. Aber egal. Habs hinter mir. Vielen Dank an das tolle Forum hier!

    Naja beim Thema ZIB muss ich aber wirklich sagen, dass eigentlich alles, was man dort lernt, schon vom gesunden Menschenverstand aus kommen sollte. Aber als Auffrischung nach einer langen Zeit in der Industrie kann es nicht schaden :D


    MIK fand ich sehr hilfreich. Wenn man selbst mal paar große Projekte organisiert hat, merkt man, wie wichtig dieses Fach ist.

    Ich kann hier ehrlich gesagt beide Ansätze "verstehen" und finde, dass es für einen persönlich wichtig ist. Einen Mittelweg daraus zu bilden.


    Sicher gibt es Dinge, die in der Fortbildung an der Praxis vorbei gehen, allerdings lernt man auch sehr viel für sich selbst. Als Quereinsteiger kamen für mich viele technische Basics, die ich nicht hatte und besonders Dinge wie Selbstmanagement oder auch Personalführung lernt man vlt praxisfern aber auch nur deswegen, weil es in der Praxis einfach nicht richtig gemacht wird.


    Seit ich gelernt habe, wie ich mit Mitarbeitern laut Buch "umgehen" kann, ist mein Umgang doch nochmal besser geworden.


    Anders rum gibt es tatsächlich Punkte, an denen ich auch nur Stoff reingeprügelt und auswendig gelernt hab. Die Mischung macht es nachher aus denke ich...

    Also ich bin trotz des Grundsatzes, dass der Sicherheitsbeauftragte keine Führungskraft sein sollte, selbst zum Sicherheitsbeauftragten ernannt worden. Mein Sicherheitsbeauftragter ist also voll mit einbezogen :D

    Ich leite zusammen mit 2 Kollegen im Schichtbetrieb eine 100 Mann starke Abteilung in der Produktion. Von Personalbeschaffung bis Überwachung von Durchführung der Instandhaltungs- und Einrichtarbeiten machen wir so ziemlich alles. In der Abteilung werden auf den meisten Anlagen über Jahre hinweg nur 1 oder bis zu 4 Aufträge im Wechsel gefertigt und daher ist die Fertigungsplanung per se recht überschaubar. Schwieriger ist der Schichtplan bei so vielen Leuten, da Fluktuation und Krankenstand sehr hoch ist und die Anlagen auch Wochenends durchlaufen.


    Mein Tagesgeschäft besteht aus Rundgängen in den Punkten SOS, Produktivität und Qualität, Mitarbeitergesprächen und viel viel Telefonieren und Ärgern. Auch am Wochenende hat man nie wirklich Ruhe, da immer irgend etwas passiert, was schnell entschieden werden muss und so kommt es, dass selbst Wochenende mein privates Handy ca 20-60 mal klingelt.


    Dafür ist der Job krisensicher, die Auftragslage ist in den nächsten 10-15 Jahren gesichert und die Tage sind höchst abwechslungsreich. Selbst im Vergnügunspark vergeht die Zeit nicht so schnell :D

    Also ich betrachte meinen Meisterbrief - wenn ich ihn denn dann in 2 Wochen bekommen sollte - als enorme Leistung, da ich eben nebenher noch beruflich aufgestiegen bin, es zuhause im Fernstudium gemacht habe, nebenher mit meiner Frau das erste Kind bekommen hab usw.... als enorme Leistung, auf die ich stolz bin. Natürlich werde ich mir den Brief zuhause aufhängen, um mir selbst auch zu zeigen, was man alles erreichen kann, wenn man nur genug will.


    Es ist schon richtig: Man bekommt heut zu Tage für jeden Müll ein Lob oder eine Urkunde. Das heißt aber für mich nicht, dass wenn ich wirklich mal was großes erreiche, ich nicht stolz darauf sein darf.


    Im Büro würde ich mir das Ding aber niemals aufhängen. Meine Mitarbeiter sollen mich wegen mir als Person respektieren und ein Meisterbrief an der Wand würde da nicht viel zu beitragen - auch wenn es sicher ein Schlag ins Gesicht für die Leute wäre, die mir immer gesagt haben, dass harte Arbeit sich nicht lohnt und ich es eh nicht schaffen werde.

    Nutze seit langem nur Apple. Hatte mir von diversen Herstellern auch mal Android geholt aber spätestens nach einem halben Jahr sind die Dinger so unerträglich langsam geworden, dass man es nicht mehr aushalten konnte. Mir gefallen die Kleinigkeiten bei Apple, wie das Aufleuchten des Displays, wenn man das Handy anhebt und so weiter.


    Der Preis ist heute auch kein Diksussionspunkt mehr: die teuren Apples sind genauso teuer wie die Flagschiffe von Samsung etc. und was man mehr bezahlt, bekommt man beim Wiederverkauf auch wieder raus. Außerdem kann man Handys bis 700€ bei Nachweis von beruflicher Nutzung von der Steuer absetzen ;)