Beiträge von Knabro

    Bei den BQ- Prüfungen geht es ja darum, die Prüflinge auf das Grundwissen zu prüfen. Es hilft ja nichts, wenn man bei der HQ durchfällt und auf die Frage "Warum?" keine Antwort findet. Eine durchgefallene BQ- Prüfung ist für den Prüfling der Weckruf: "Wach auf du tust zu wenig" ;)

    Das ganze wird beschrieben mit dem Fachbegriff Fixkosten- Degression.

    Deine Fixkosten werden auf die Anzahl der Gussteile verteilt , somit sinkt der Fixkostenanteil pro Stück, sind aber jeden Monat gleich, deine gesamten variablen Kosten steigen aufgrund der Mehrproduktion, da sich diese auf das einzelne Gußteil beziehen. Bezogen auf ein Gußteil sind die variablen Kosten konstant.

    Zuerst einmal herzlich Willkommen hier im Forum!

    ...ich war in der Schule bzw. Ausbildung 2er Schüler und habe 2018 den Vollzeit- Kurs gemacht.

    Die Bandbreite meiner Berufserfahrung war im Kurs unglaublich hilfreich, aber nur weil ich viele Bereiche aus MIK und ZIB bereits abdecken konnte. Geschafft hätte ich die Prüfungen nicht ohne die Unterstützung meiner Familie. Die haben mich weitestgehend in Ruhe gelassen.

    Aber in knapp 5 Monaten und NTG- Vorbereitungskurs - das hätte ich nicht geschafft mit meinen damals 45 Jahren.

    Gelernt habe ich eigentlich rund um die Uhr, Schule von 8-16 Uhr, 19-24 Uhr Aufbereitung der Schulsachen. Samstags Lerngemeinschaften ca 6 Stunden und 4 Stunden Aufbereitung. Sonntags 8 Stunden andere Fachbücher durcharbeiten. Nebenbei hier noch Inspirationen holen.

    Prüfungen BQ im Herbst und HQ im Frühjahr und durchgefallen bei einer BQ und einer HQ, die ich aber dannn doch im der Mündlichen bestanden habe.

    FAZIT: Es war eine heftige Zeit, aber es hat sich gelohnt.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben, aber überlege dir, ob du nicht vielleicht doch 3 Monate mehr investieren möchtest und lass dich dabei bitte nicht von deinen jungen Kollegen blenden. Das, was du lernen wirst, wird für dich sehr oft Neuland sein, bei unseren Kollegen wurde dies teilweise in der Berufsausbildung abgehandelt. Es geht um Deine Zukunft...

    Ihr vergesst die ganze Logistik dahinter.

    Die Prüfer/ Korrektoren sind ehrenamtlich aktiv und beruflich aktiv, da gilt es die Firmen am Laufen zu halten.

    Unsere Auszubildenden müssen auch geprüft werden.

    Wir stehen erst am Anfang des ganzen Dilemmas.

    Die IHK ist nicht nur für Ausbildung zuständig.

    Auch unsere Ehrenamtlichen können sich infizieren.

    Ich male ungern den Teufel an die Wand, nur macht euch mit dem Gedanken vertraut, dass keine Ausweichtermine stattfinden werden und wenn, dass sich die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse extrem verzögern wird.

    Es gibt mehr als genug Betriebe wo ohne Ada ausgebildet wird und das läuft nicht besser oder schlechter als mit dem 1 Wochen Lehrgang.

    Und du magst behaupten, daß du das beurteilen kannst?

    Zur Ausbildung ist die fachliche und persönliche Eignung des Ausbilders erforderlich, zur Einstellung eines Auszubildenden ist die persönliche Eignung des Einstellenden erforderlich.

    Die Prüfung der Ausbildungsbetriebe auf die Eignung nehmen die Kammern vor. Die deutschen Unternehmungen wollen derzeit ihre Titelsucht befriedigt sehen, da die Eignung sonst tiefgründiger geprüft werden muss, dafür bleibt den Kammern aber selten die Zeit, da sie doch eher von Besserwissern von ihrer eigentlichen Arbeit abgehalten werden.

    Wie hoch ist denn dann die Wahrscheinlichkeit eine Eintragung als Ausbildungsbetrieb zu bekommen bei einem derzeitig nachgewiesenen Ausbildungsstellen- Überschuß in der deutschen Wirtschaft, wenn man als Ausbilder nicht die nötigen Nachweise erbringen kann?

    Wem werden die Eltern eher ihre meist 15- jährigen Kinder zur Ausbildung überlassen?

    Also bitte Vorsicht mit solchen unqualifizierten Aussagen!

    Mit Sicherheit fahrt ihr auch regelmäßig zur Lerngemeinschaft, Protokoll erstellen, Thema festlegen, Ort, Datum, Unterschrift desjenigen, wo die Lerngemeinschaft stattfindet. Lerngemeinschaften sind auch länger als 8 Stunden ;)

    Leute was nehmt ihr denn, gebt mir bitte die Hälfte davon!:D:D:D

    Hätte ich die Liste gehabt, dann wäre ich bestimmt nicht Industriemeister geworden, dann würde ich wahrscheinlich heute noch in der Schule sitzen.

    Meint ihr denn nicht, daß sich die Führungsebenen in den Unternehmen Gedanken über solche Sachen machen und dementsprechend Präventionsmaßnahmen intern sowie Empfehlungen für das Privatleben geben?

    Bitte kommt runter! Ja die Situation ist ernst, aber ...

    (an dieser Stelle würde ich jetzt mal Vollgas mit sachlichen Betrachtungen geben!)

    ...Panik und Massen- Hysterie ist das Falscheste, was ihr als (zukünftige) Führungskräfte verbreiten könnt!

    Und Informationen über Hamsterkäufe... sehr bedenklich! Wie wollt ihr als Führungskräfte die nötige Ruhe und Gelassenheit wiederspiegeln, wenn ihr das hier nicht einmal könnt!

    Habe fertig!!!


    Und jetzt meine persönliche Meinung "ES NERVT!!!"

    erste Ursache: MEDIENÜBERPRÄSENZ! und dadurch keine eindeutigen Rückmeldungen mehr

    zweite Ursache: viele erbärmliche Typen, und da rede ich nicht von ausgebildeten Leuten aus Presse, Funk und Fernsehen sind der Meinung, zu dieser Medienüberpräsenz in sozialen Netzwerken beizutragen, als das sie den in Not Geratenen helfen.

    Wer sich durch die zweite Ursache verurteilt fühlt, wird mich jetzt angreifen, tobt euch aus, ich verkrafte das. Aber vielleicht denkt doch von genau diesen Verurteilten der Eine oder Andere um und bildet beim nächsten Stau eine Rettungsgasse bzw. untersagt seinen Mitreisenden das Filmen eines Unfallortes bzw. versucht mit gesunden Menschenverstand seine Nächsten von eventuellen Hamsterkäufen und ähnlichem abzuhalten. Es gibt da noch viel mehr Beispiele...

    ...mir liegt leider die Aussage "...oder gibt es eine Zusammenfassung..." etwas schwer im Magen. Aber soll jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt viele Kollegen mit dem Titel "Industriemeister", vor dieser Situation wurde ich gewarnt mit der Aussage "Es gibt bei uns so viele IM, die sind bis heute noch am Band...". Ein Alleinstellungsmerkmal entsteht nur durch spezifiziertes Fachwissen und globales Background- Wissen, und ich bin mir sicher, daß eine Zusammenfassung dies nicht bietet, schon rein aus eigener Erfahrung! Darum nimm dir soviel Zeit, wie du brauchst und vor allem verfestige dein erarbeites Wissen. Ich könnte noch soviele Worte darüber verlieren, nur nicht heute, aber ich schließe an dieser Stelle mit einer Frage: Welcher IM hat die besseren Chancen am Markt, einer mit soliden Zeugnis- Ergebnissen und Grundwissen oder ein "Ich habe mal schnell gelernt"- Industriemeister?

    Cool 5 Jahre China, da hast du mit Sicherheit einiges an Stories im Gepäck...

    ...mach dich nicht verrückt, sei dir einfach nur der Tatsache bewusst, dass du der Renter in deiner Klasse sein wirst, ansonsten ganz alleine bist du trotzdem nicht. Vom ersten Tag an fleißig lernen und viel schreiben, vor allem mit dem Stift auf Papier (habe ich am meisten verlernt ;) ), etwas steinzeitlich aber he so ist es halt.

    Herzlich Willkommen und Viel Erfolg...

    Das kannst du dir eigentlich aussuchen. Entscheidend ist die A4- Größe sollte im Ganzen sein, damit du das kompakte Format am Ende auf deine Größe ausschneiden kannst.

    Avery und Herma sind halt die großen und zuverlässigsten Hersteller. Bei "Noname" habe ich halt Zweifel an der Qualität wegen Abriebfestigkeit usw.

    Dein Gerät darf nicht mehr als 800 plus Steuer kosten, ansonsten zählt es als abschreibungspflichtiges Gerät nach AfA und in dieser Tabelle ist festgelegt zu wieviel Teilen du das Gerät jährlich abschreiben kannst. Zum Beispiel ein HomeOffice üblicherweise 12 Jahre also anteilig ein Zwölftel pro Jahr. In diesem Fall muß aber was schriftliches vom AG vorliegen.

    Ok also kann ich für die Weiterbildung Maßnahme 800€ + MwSt geltend machen

    Ich habe zB dieses Jahr einen Teilbetrag von 900€ an die Ihk überwiesen und wenn ich jetzt noch einen Tab für 500€ kaufe und noch andere Schreibmaterialien, Bücher etc für die Meisterschule?

    kannst du alles absetzen...

    ...und Fahrtkosten und ein Bücherregal (mein Bücherregal war ein großer Schrank 2500X2000 ;) ) und eine Schultasche und eine Schreibtischlampe und ein Schreibtisch und ein Schreibtischstuhl und Trennung länger als 8 Stunden vom Haushalt und und und...

    Besorg dir ein Programm zur Steuererklärung und du wirst erschrecken, was da alles geht. :)

    Könnte ich mir ein Tab anschaffen und komplett absetzen?? Kostet ca. 250€

    Wenn der Komplettpreis für dein Arbeitsmittel sprich dein Tablet nicht 800€ netto plus 152€ Märchensteuer nicht überschreitet, kannst du diesen sofort im laufenden Jahr abschreiben und bist da nicht mehr an die AfA gebunden, so der Gesetzesstand seit 2018. Daher überlege dir vielleicht noch einmal, ob du nicht etwas mehr Geld in die Hand nehmen möchtest ;). Beim aktuellen Niedrigzins lohnt sich auch eine Finanzierung, da du in diesem Falle zwei Verträge schließt: einen Kauf- und einen Kreditvertrag.

    Kleiner Tipp, wenn man den Beschwerden nachgeht dann kann man solchen Eskalationen entgegenwirken... Die Leute sind einfach nur genervt...

    ...Verblüffend, daß du nach einer Moderation schreist, und damit versuchst deine eigenen Post´s zu rechtfertigen. Moderation beginnt bei den eigenen Aussagen, welche von Anstand und Respekt gegenüber seinem Gesprächspartner geprägt sein müssen. Und in solche Kommunikationen gehören Worte wie "Spacko", "Vollpfosten", "unadequate Fresse" und "...den Lappen..." definitiv nicht rein. Und behaupte nitte nicht, du hättest so etwas nicht geäußert...

    ...über so etwas kann man nur den Kopf schütteln und solche Worte im Arbeitsleben ausgesprochen kosten dich deinen Job! und gib nicht den Mod´s die Schuld für dein Verhalten! Der Verhaltenskodex wurde durch die Mods mit Sicherheit per PN von den Usern eingefordert, aber mit deinem Verhalten riskierst DU eine Sperre!!!

    ...hoffentlich war das jetzt deutlich genug...

    ...ohne Kommentar. Werdet ihr ernsthaft die Fachkräfte von morgen:?: Geht doch mal bitte alle in euch und schaut euch an was ihr da gerade schreibt:!: Seht ihr da die Niederschrift einer zukünftigen Führungskraft:?: Ich bin bitterlichst enttäuscht:!:

    Grundsätzlich erlaubt ja. Willkommen in der modernen Welt der Personal- Beurteilung.

    Die Personen mit Zugang nutzen diese Datenerfassung zur Personalentwickung und Leistungsbeurteilung.

    Bei passender Gewichtung ist man dadurch in der Lage zu ermitteln, wie wertvoll ein Mitarbeiter dem Unternehmen ist.

    Damit bist du keine Personalnummer mehr, sondern eine Prozentzahl.

    Aber du hast Recht diese Bewertungen sollte nur einem kleinen Kreis zugängig sein. Die entsprechenden Mitarbeiter werden für solche Dokumente eine Verschwiegenheitsklausel nach DSGVO/ BDSG unterschrieben haben.

    Und wenn man es realistisch sieht: Man kann jeden Arbeitsprozess kostentechnisch auf den Cent genau ausrechnen, blauäugig ist, wer glaubt, daß das bei einer Arbeitskraft nicht funktioniert. Oder was meinst du wofür der Planungsfaktor bei der Plankostenrechnung steht? Nur das dieser in der Strategieplanung deutlich umfangreicher errechnet wird, nicht nur mit Krank- und Urlaubszeiten usw.

    Aber genau dadurch wird es unübersichtlich.

    Sorry Kollege du magst dich vielleicht im Recht fühlen, aber ist dir vielleicht schonmal aufgefallen, das das Forum genau durch solche Post´s wie diese hier unübersichtlich wird???!!!

    Likes sammeln ist dank Youtube und wie sie alle heißen leider zum Sport geworden. Ich habe mich jetzt durch eine halbe Seite "Uiiiih der hat mir weh getan"- Post´s durchgeackert und leider nichts konstruktives gelesen!

    Das Einzige, was ich immer wieder lese:

    "Wie kann ich die Regeln umgehen?"

    Regeln von einem Macher, der frühzeitig erkannt hat, dass alleine die Ausbildung zum IM nicht reicht! UND DAS KOSTENLOS! Ein Server auf dem man ein Forum dieser Größenordnung betreibt, kostet in der Regel ca. 60 bis 80 € im Jahr. Und da sind noch nicht die Kosten für die Freizeit berechnet, die der Betreiber in das Leben des Servers investiert! Und da wären noch die ganzen User von denen dieses Forum lebt. Ich verstehe es nicht, warum ein User, der noch nicht allzuviel zur community beigetragen hat, sich aufführt, als hätte er das Wissen mit Löffeln gefressen und da rede ich nicht nur von dir "excelcutor" (Du darfst meinen Post jetzt gerne disliken, weil ich dich direkt angesprochen habe).

    "Die Prüfungen waren zu schwer! Bekomme ich sie doch nicht geschenkt?"

    ...ohne Kommentar...

    Hier werden Mitglieder persönlich angegriffen...

    ...Leute schämt ihr euch nicht? (Hierzu habe ich schon ein paarmal etwas geschrieben)

    Und für unseren Nachwuchs: Nehmt euch die Zeit einmal die Suchfunktion zu bemühen und erwartet nicht, alles auf dem Silbertablett präsentiert zu bekommen! Für diese Einstellung zahlt ihr teures Geld in der Schule! Hier sind zum Teil langjährige gestandene Profis unterwegs, die euch helfen wollen! Und das für wertvolle Freizeit!

    Und jetzt...

    ...greift mich gerne an, dafür dass ich meine Meinung gesagt habe, aber vielleicht kommt der Eine oder Andere von seinem hohen Roß der Selbstgefälligkeit herunter und versucht dem Einen oder Anderen bei Fragen zu helfen!

    Wenn ich das mit meinem Post erreicht habe, dann habt ihr alle etwas gewonnen und zwar eine Menge mehr konstruktiv gestaltete Freizeit!!!

    Leider entstehen die meisten Diskussionen bzgl. des DQR immer wieder aus der Situation heraus, dass nicht genau gelesen wird. Ich zitiere hier einmal einen Auszug aus dem DQR:

    "Bei der Anwendung der DQR-Matrix ist zu beachten, dass verschiedene Qualifikationen auf einem Niveau gleichwertig sind, nicht jedoch gleichartig. So hat ein „Meister“ nicht automatisch den akademischen Grad „Bachelor“ inne oder umgekehrt. Ein akademischer Grad kann nur an einer Hochschule erworben werden.…"

    Damit erübrigt sich in meinen Augen diese Vergleichsdiskussion! Weiter:

    "...Zuordnung von Qualifikationen ist nicht verbunden mit einer Neuregelung von Zugangsberechtigungen..."

    Damit werden alle bereits bekannten Zugangsbedingungen als weiterhin bestehend definiert.


    Jedoch sollte man den Sinn des DQR etwas hinterleuchten:

    "Der DQR hat, wie der EQR, acht Niveaustufen. Während beim EQR zwischen „Kenntnissen“, „Fertigkeiten“ und „Kompetenzen“ unterschieden wird, unterscheidet der DQR „Fachkompetenz“, unterteilt in „Wissen“ und „Fertigkeiten“, und „personale Kompetenz“, unterteilt in „Sozialkompetenz“ und „Selbstständigkeit“. Gemeinsam mit einem „Niveauindikator“, der die für ein Niveau charakteristische Anforderungsstruktur zusammenfassend darstellt, bilden diese Komponenten eine Niveaubeschreibung…"

    sprich es geht hier "nur" um eine grobe Klassifizierung, bei der man versucht, die einzelnen Berufsgruppen nach Bildungsniveau zu differenzieren, um etwas mehr Transparenz zu schaffen.

    Womit wir beim Beispiel des Industriemeisters vs. Elektrotechnikers schon wieder in eine kontroverse Diskussion abdriften können und da sehe ich das Thema "Äpfel mit Birnen vergleichen".

    Der IM wird grundsätzlich im 2. Bildungsweg eingruppiert, der Techniker jedoch im 1. Bildungsweg (Apfel - Birne).

    Der IM wird überwiegend bundeseinheitlich geprüft, die Zuständigkeit bei den Techniker- Berufen ist Sache der Länder, aber alleine an dieser Stelle könnte man die nächste Diskussion aufwerfen: "Ist ein Maschinenbautechniker, der seine Ausbildung in einem Land mit Tourismus- oder Landwirtschaftsausprägung ausgebildet wurde genauso gut aufgestellt, wie ein Techniker aus einem Maschinenbau- Land?"

    Beim IM ist es bundeseinheitlich geregelt, aber...

    ...die Erwartungshaltung an den IM ist in einem stark industrialisierten Land höher, als in einem Agrarland.


    Und nun zum Thema "Ausbildung ausweiten um Personalentwicklung usw.": Diese Ausbildungserweiterung wird als informelle Ausbildung wahrgenommen und wird/ kann vom DQR nicht bewertet werden, da der individuelle Bildungsweg nicht berücksichtigt werden kann/ wird.


    Sprich in meinen Augen sollte man die Techniker nicht mit den IM vergleichen, genauso steht aber auch keiner der beiden Sparten das Recht zu, herablassend über den anderen zu urteilen, nur weil diese vom Bildungsniveau als GLEICHARTIG eingestuft werden!


    Ansonsten können wir weiter planlos differenzieren und zuschauen, wie noch mehr andere Nationen an uns vorbei rennen!

    Sehr schön gestaltet, nur schwarz?

    bring bitte etwas Farbe ins Spiel, das impliziert Vielfalt - die Vielfalt der unterschiedlichen IM- Sparten, die mittlerweile hier verkehren. Vielleicht in klein noch die unterschiedlichen Logos der unterschiedlichen Sparten als Schatten- Silhouetten.

    Leute könnt ihr euch bitte mal zusamenreißen? Foren dienen auch der offenen Diskussion und Meinungsäußerung, aber bitte mit Anstand und Respekt, so wie es die Netikette vorschreibt!!! Und die gibt es schon seit 50 Jahren, seit Beginn des Internets.

    Stellt euch bitte mal vor, der Kollege sitzt gerade vor euch. Würdet ihr ihn auch so anquatschen? Und seid ihr der Meinung, das ist fair unter dem Deckmantel der Anonymität solche Texte zu schreiben? Wollte ihr als Führungskraft in Zukunft immer wieder an Meinungsverschiedenheiten erinnert werden?

    Seid fair belasst es beim Unentschieden und beweist in Zukunft weiterhin auch Loyalität! Der Weg zum Meister ist ein Entwicklungsprozess und wird nicht mit einer Prüfung beendet!!! (Nachzulesen in Fachbüchern für erfolgreiche Führungskräfte - Dazu gehört übrigens auch ZIB)

    Ihr könnt mich für meine Meinung verurteilen, aber ich sehe hier nur leere Wahlversprechen in Vorbereitung auf den kommenden Wahlkampf...

    ...aber GsD haben wir unsere Automobil(zulieferer)industrie soweit kaputt geredet, damit wir erst einmal den Fachkräftebedarf in den anderen Branchen decken können. Jetzt werden ja "Fachkräfte" freigesetzt, die für die Nicht- Automobilbranchen immer noch "genügen". Daher schnüren wir schon einmal für den nächsten Wahlkampf ein Päckchen (widerrufen können wir es allemal, haben wir bei einem unrealistischen Umweltpaket gerade erst demonstriert), um dem vorzubeugen, was da kommt, wenn unsere Kollegen und Kolleginnen in Arbeitsverhältnissen unterkommen sind und dann wieder keine Fachkräfte mehr vorhanden sind. Parallel öffnen wir die Schleusen für jährlich 400000 neue "Import- Fachkräften", sprich wir nehmen den Rest vom Rest und finanzieren deren Ausbildung und Unterhalt zu 100% im Gegensatz zum vorgeschlagenen Paket. Und unsereins darf zum Beispiel bei der Förderung der Aubildereignung einen garantierten Arbeitsvertrag vom zukünftigen Arbeitgeber beim AA vorweisen (so habe ich das live erlebt).

    Darum mein Tip: Wartet nicht, bis es eine bessere Förderung für eure Ausbildung gibt! Es gibt nur einen einzigen Faktor in dieser nicht aufgehenden Gleichung der gegen jeden Einzelnen von euch spielt - die ZEIT.

    Je früher ihr euch für eure Aufstiegsweiterbildung entscheidet umso früher habt ihr die Chance, euch in einer besseren Anstellung wiederzufinden, auch wenn ihr dafür den AG wechseln müsst. Wenn ihr es nicht tut, Andere werden es tun...

    Ich sehe hier eine verallgemeinerte Darstellung deiner Meinung zum Berufsbild des Meisters. Ja ich gebe dir Recht, der Techniker wird als Bindeglied zwischen hochstudierten Ingeneurieren und den Meistern an der Front gesehen, so wurde dies jedenfalls bereits in den 90er Jahren gelehrt und ich denke mal die Einleitungsstunden zum Techniker haben heutzutage immer noch dasselbe Fazit. Vielleicht sollte auch da nochmal nachgedacht werden, jeder weiß, daß man in 2 Jahren mehr lernen kann, als in 8 Monaten, nur nicht jeder hat die Wahl und muß sich für die kürzere Ausbildungszeit entscheiden.

    Nur ist es nicht hilfreich in Zeiten von flachen Hierarchien, auf einen Meister herabzuschauen und dies unterbindet zum Glück der DQR, nur daß das leider noch nicht in allen Reihen ankommt. Bitte beachte auch die Wortwahl innerhalb des DQR: die Unterschiede werden immer wieder mit den beiden Worten "gleichartig" und "nicht gleichwertig" definiert. Sprich man hat die Kompetenz mitzureden und da spielt auch die Berufserfahrung eine Rolle. Ein Techniker wird sich mit Aufgaben eines Ingeneurs leichter tun als ein Meister, nur bleibt der Meister aufgrund seiner Praxisnähe unersetzlich an der Front und wird sich zum Beispiel mit "make or buy" - Umsetzungen leichter tun. Und nicht vergessen, nicht der Vertrieb oder die Entwicklung sorgt für den Umsatz eines Unternehmens sondern die Kollegen an der Front.

    Wie du vielleicht an meinen Ausführungen erkennst, ist der Focus eines Meisters ganz anders ausgerichtet.

    Und da möchte ich gerne noch mal auf deine Anstellung im Sondermaschinenbau eingehen. Sondermaschinenbau ist nicht die breite Sparte der deutschen Wirtschaft und fordert ein sehr hohes Fachwissen, womit kaum Bedarf für meine bereits erwähnten 90% Fachkräfte besteht, die nicht Meister werden wollen und in Massen-/ Serienfertigung zu finden sind. Du hast mit deiner Anstellung mit Sicherheit deinen persönlichen Jackpot gemacht.

    Ich persönlich kenne aber auch Industriemeister und nicht wenige, die mittlerweile für einen Mitarbeiterstand von durchschnittlich etwa 250 Mann von der Putzfrau bis hin zum angegliederten Ingeneur die Verantwortung tragen.

    Ich bin jetzt mal ernsthaft verblüfft und bestätigt ein Techniker bekommt doch das fachliche Rüstzeug um die Technik weiterzuentwickeln, aber doch bitteschön nicht um jeden PREIS. Und da kommt der Meister ins Spiel, einmal in Sachen Kostenkontrolle, einmal in Sachen Personalführung und einmal als Moderator. Kronoks: Ich finde es schön, daß ihr das bei euch im Sondermaschinenbau, wie du das immer so schön betonst, so gut geregelt habt.

    Es gibt jedoch einen klitzekleinen Fehler in deiner Denkweise und da machen wir doch mal einen kleinen Ausflug in wissenschaftliche Studien des höchsten Managements und da beachte man Punkt 1.

    1. Ein Mensch ist nicht in der Lage, mehr als 7 Personen lückenlos zu führen. (mehrfach bestätigt durch Leute wie Steve Jobs, Bill Gates und wie sie alle heißen)

    2. Jeder Zehnte entscheidet sich für eine Aufstiegsweiterbildung, um auch wirklich aufzusteigen, und da rede ich von Technikern, Meistern und auch den studierten Berufen. (damit fehlen schon 2 Kollegen in der Runde die sich entscheiden, überhaupt die Verantwortung zu übernehmen, das sind die Führungskräfte von denen du redest)

    3. Ein Meister kennt die gesetzlichen Regelungen bezüglich dem Schutz der Rechte eines Mitarbeiters und kann da im Sinne des Arbeitgebers frühzeitig Schäden verhindern. Ein Image- Schaden für das Unternehmen ist in der heutigen Zeit fatal und Prozesse am Arbeitsgericht sind aufwendig und unproduktiv.

    4. Von 10 Meistern wird sich nur einer auf die Reise zum höchsten Punkt der Bildungspyramide begeben, von denen nur ca. 50% bestehen werden. Der Hauptgrund dafür ist der Mangel an Zeit, da ein Meister meist schon einige Jahre im Arbeitsleben steht und dafür selten in den Studentenstatus wechseln wird.

    Und ja ich muß absolut wiedersprechen, daß die Meister aussterben werden. Punkt.

    Leute entspannt euch, es gibt hier keinen Grund, irgend etwas abzuwerten.

    Meine Beobachtungen:

    Die Prüfungen sind nicht mehr so einfach, wie die "Wäschekorb"- Prüfungen vor 10-15 Jahren.

    Die Ansprüche der Industrie an das Fachwissen seiner Mitarbeiter werden stetig weiter wachsen.

    Die Nachfrage an qualifizierte Fachkräfte ist nach wie vor extrem hoch.

    Und jetzt schauen wir mal auf die andere Seite der Gleichung und da zitiere ich nur mal die Medienberichte ohne dies auf die Allgemeinheit übertragen zu wollen!

    "Ich wäre nie zur Bundeswehr gegangen, wenn ich gewusst hätte, daß das so anstrengend ist"

    Meine Meinung: spätestens hier hat man das nötige Rüstzeug an Selbstdisziplin, Ordnungssinn und Bereitschaft über die eigenen Grenzen hinauszugehen gelernt.

    "Wenn du nicht gescheit lernst, wirst auch du als Verkäufer hinter der Fleischtheke landen" (kürzlich erst in der süddeutschen Presse abgedruckt)

    Liebe Eltern, habt ihr keine besseren Argumente, eure Kinder zu Bestleistungen zu animieren? Oder seid ihr etwa zu faul, euch mit den neuen Medien der Jugend von heute auseinander zu setzen?

    "Wenn der Lehrer meines Kindes mein Kind anschreit, dann..."

    Ziehen wir neuerdings nur noch Kinder auf, die ihren Namen tanzen können? (sorry wenn ich da etwas ausfallend reagiere, aber das kann doch nicht sein, das unsere Kinder so verweichlicht werden...)

    "Die Mathe-Abiprüfung (und Gott sei Dank auch schon die erste Meisterprüfung, hätte mich nicht gewundert, wenn es nicht so gewesen wäre) war zu schwer, ich reiche eine Pedition ein"

    Meine Meinung: Wenn die Prüfung zu schwer war, habe ich mich schlecht vorbereitet und muß nochmal ran. Diese Handlung bezeichnet man als "sich die eigenen Fehler einzugestehen". Und nicht zu vergessen, Zielstrebigkeit will auch gelernt sein.

    oft genug auch hier gelesen: " Ich lerne nur mit vergangenen Prüfungen und werde damit auch bestehen"

    Sorry wenn ich auch hier reinkrätsche, aber wundert es da jemanden, wenn genau diese Meister am Ende wieder am Fließband landen und in der "maslowschen Pyramide" nicht mehr weiter kommen? Wie soll sich mit dieser Einstellung der eigene Geist / die eigene Kreativität weiterentwickeln, wenn ich am Ende der Aufstiegsweiterbildung feststellen muss, ich habe da etwas gelernt, aber ich weiß nicht genau was.

    Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, ein Erlebnis aus meinem Lehrgang:

    Schüler A geht zu Schüler B während dem Unterricht und sagt ihm: "Du Depp, kannst du dir vorstellen, daß es hier ein paar Leute gibt, die auch etwas lernen wollen und endlich mal nicht weiter stören?" Und das in einer räumlichen Umgebung, wo Worte wie "Depp" zum Alltagssprachgebrauch gehören.

    Schüler A durfte sich bei einer Anhörung verantworten und bekam Recht zugesprochen, Schüler B hat die Schule abgebrochen.

    "Vater Staat fördert die Aufstiegsweiterbildung"

    In meinem Fall: Minus 4000€ Meisterschule Plus 1600€ Bafög vom Staat Plus 1280€ Schuldenerlass KfW Plus 1500€ Meisterprämie plus 900€ Steuererleichterung - Sprich ich habe 1280€ Gewinn gemacht! Kennt jemand diese Gedanken?

    ...falsch gedacht!!!

    Ich habe meinen Meister gemacht, um mich weiterzuentwickeln!

    Ich habe meinen Meister gemacht, um die Arbeit zu tun, die mir Spass macht.

    Ich habe meinen Meister gemacht, um Spuren in meinem Leben zu hinterlassen.

    Ich habe meinen Meister gemacht, um mir zu beweisen, daß ich es kann.

    Ich habe meinen Meister gemacht, um mein nach 25 Jahren erworbenes gut funktionierendes Bauchgefühl im Arbeitsleben mit den zugehörigen fachlichen Schimpfwörtern hinerlegen zu können.

    Und ja ich bekomme auch das Geld dafür.

    Und die Reise geht weiter...