Beiträge von Schichtmechaniker

    So, Fachgespräch erfolgreich erledigt.


    HA: Eine neue Anlage wird in Betrieb genommen, wie gehen Sie dabei vor? (Personenkreis, Azubi Einbindung, Ablauf)

    Dann noch Unterweisungen dazu und wie der qualitative/quantitative Personalentwicklungsbedarf dazu aussieht.


    In der Einladung waren 45 Minuten Vorbereitungszeit angegeben, wir hatten ein paar Minuten mehr.


    Ergebnisse der schriftlichen noch nicht bekannt, aber da schon Leute Einladungen für die MEP haben gehe ich davon aus das ich durch bin. Prüfungsausschuss tagt heute Nachmittag.

    Bin auch durch mit Verhandlungen, bevor ich das Ergebnis der Prüfung habe^^


    Es werden 4100.- zzgl. Bereitschaftszulage und 13. Monatsgehalt, nach einem Jahr 4600.-,

    also irgendwas um 55.000 pro Jahr für den Anfang.


    Ich bin nicht unzufrieden, und ich komme raus aus dem Vier-Schicht System ab dem Frühjahr.

    Ich hatte damals mein Fachgespräch bei der IHK Arnsberg. Mir wurde ein Handlungsauftrag zugeteilt. Dieser hatte mit der HQ Ausgangssituation nichts zu tun.

    Ich habe erstmal 10 min gebraucht um überhaupt ans Schreiben zu kommen. Dann vielen mir aber immer mehr Sachen ein und habe meine Präsentation zeitlich so gerade eben hinbekommen.

    Während der Präsentation sind mir noch ein paar Punkte eingefallen und habe diese mündlich mit eingebracht.


    Abschließend habe ich dann mein Fachgespräch mit 96% gemeistert :)

    Glückwunsch!


    Was hattest Du für ein Thema?

    Und Präsentiert mit FlipChart oder Karten, oder wie hast Du´s gemacht?

    Kurzschlussstrom bei 245V waren doch um die 960 Ampere

    machs doch in diesem Thread:

    Elektrotechnik T2 - Technik am 18.11.19

    Arbeitsgesetze würde ich mir erst 2020 kaufen, die kommende Auflage also (Ich glaub im März kommt das).

    Ich hatte in der BQ etwas Pech, dass mein Buch nicht ganz neu war und die neuen Datenschutzgesetze nicht aufgenommen waren.


    Die beiden (BQ und HQ) Bücher aus dem Kiehl Verlag kann ich wirklich empfehlen, mir haben die persönlich besser gefallen als die in Deiner Liste.


    Für den Ausbilderschein die hab ich mir auch gespart, da gibt's für 6 Euro eine App der IHK mit den Prüfungsfragen.


    Hast Du noch ein Tabellenbuch aus Deiner Ausbildung? Ich hatte von da noch das von Westermann, hab mir dazu das Christiani geholt, komme mit der Kombination gut zurecht.


    Ich hab im übrigen auch die BQ dies Jahr gemacht und probiere mich in 3 Wochen an der HQ, ich finde das gut, sonst zieht sich das ungemein und es gibt schon viele aufeinander aufbauende Themen, z.B BWH.

    Aber bitte nicht die Formelsammlung für die Prüfung mitnehmen....ist nämlich nicht erlaubt ;-)

    Das Thema gab´s schon mehrfach, bei manchen IHK´s scheint es keinen zu stören, bei manchen haben Sie das komplette Buch eingezogen. Ich habe heute eine Anfrage an meine IHK, bzw. Prüfungsausschuss geschrieben und werde danach entscheiden.


    Kronoks, das Westermann hab ich noch aus der Ausbildung, aber ein paar Dinge sind da gut beschrieben.

    Das beste Buch ist das aus dem Kiehl Verlag, das unterste, da kannst Du Dir die vom Dickemann Verlag sparen.


    Tabellenbuch bevorzuge ich das von Christiani, dazu die Arbeitsgesetze und das Umweltrecht.

    Fachkunde Elektrotechnik benutze ich ebenfalls, aber nur für die BQ brauchst Du das nicht.


    Siehe Foto, meine Frau bekommt die Krise mit unserem Küchentisch^^

    Dateien

    • Bücher.jpg

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    Bei mir stehen jetzt auch Verhandlungen an. Papierindustrie, also leider nicht die bestbezahlte Branche.


    Problem ist, dass ich im Moment auf Schicht (2-2-3 inkl. Wochenenden) arbeite und bedingt durch die Schichtzulagen bei Netto 2800.- +/- liege.

    Als Meister arbeite ich nur im Tagdienst von Montag bis Freitag.

    Höchstes Meistergehalt in dem Tarif sind ca 5000.- monatlich, zzgl 13. Monatsgehalt. Dabei setze ich bei den Verhandlungen an, was nützt mir ne Meisterstelle wenn ich jeden Monat 400.- weniger netto verdiene.


    Ich starte mit 65.000 Brutto bei den Verhandlungen, mal schauen was dabei raus kommt.

    Zumindest die Noten des Schulabschlusses interessieren nach einer gewissen Zeit nicht mehr.


    Ich habe 1996 meine mittlere Reife gemacht, dass interessiert doch keinen Menschen mehr ob ich da in Bio ne 5 hatte ;)


    Ich persönlich verzichte drauf, packe den Meisternachweis und die diversen Zertifikate mit rein, die ich im Arbeitsleben erworben habe.

    Du hast natürlich recht, man muss schon sehr organisiert und diszipliniert sein, sonst lässt man es massiv schleifen.


    Im besten Fall hat man einen guten Ansprechpartner zb auf der Schicht

    da hab ich echt Glück, mein direkter Schichtkollege ist nen 61jähriger Elektromeister, der praktisch immer Lust hat irgendwas zu erklären.


    Und da eine große Fabrik auch ein Riesen-Abenteuerspielplatz sein kann ist das echt perfekt.

    gleiche Schule = gleiche Meinung.

    Präsenztage sind dort Unfug, kosten Urlaubstage und Geld.

    Die Zeit zum lernen darf nicht knapper werden, wenn Du in drei Fächern durchgefallen bist.

    Das muss Deine Familie natürlich auch akzeptieren und unterstützen.


    Ich arbeite im kontinuierlicher 4-Schicht Rhythmus, aber da schlafe ich halt vor der Spätschicht nicht bis 10Uhr, sondern stehe um 8 auf und lerne, da dann die Kids in der Schule sind hab ich Ruhe. Nach der Nachtschicht das gleiche in grün, nicht bis nachmittags pennen sondern aufstehen und beim ersten Kaffee liegt das Buch vor mir.


    Das ist hart, aber dafür hast Du´s ja irgendwann hinter Dir.