Beiträge von rsiranton

    Zitat

    10 Punkte sind aber eine Menge. Das wäre aber sehr unfair den Metallern ggü. wenn das nur einseitig so gehandhabt wird!

    Warum ist das unfair? Es sind unterschiedliche Prüfungen und Verordnungen. Umgekehrt wäre es auch für die Elektriker "unfair" gewesen.

    Letzendlich ist es für beide Seiten ungünstig wenn ein Meister sich in Deutschland auch als Bachelor bezeichnet. Ohne das, kann man beide Werdegänge eindeutig einordnen.


    Aber das ganze ist momentan eh sinnlos, weil es für die meisten Industriemeister noch gar nicht gilt, laut dem DHIK Link. Nach dem Schreiben meiner Kammer, was immer noch gilt, darf man den "Titel" sowieso nicht führen.


    Es ist einfach nur eine Übersetzung des Meisters für das Ausland. Nicht mehr und nicht weniger. Ähnlich als würde ein Mechatroniker seinen Beruf auf Englisch bezeichnen.


    Ich finde die Wahl "Bachelor Professinel" eh etwas ungünstig ist halt die Fragewas man anstat hätte nehmem sollen.

    Zitat

    Als Quelle: https://www.hwk-bls.de/artikel…l-nutzen-22,476,1209.html

    Zitat Alle Personen, die eine Meisterprüfung im Handwerk bestanden haben, können den Titel „Bachelor Professional“ führen. Auf Wunsch kann bei der Handwerkskammer eine Zweitschrift des Meisterprüfungszeugnisses mit dem neuen Titel beantragt werden.


    Der Unterschied zwischen IHK Und HWK ist aber schon klar?


    Dieser LInk wäre wichtiger


    https://www.dihk.de/de/themen-…aster-professional--33632


    Und da geht es aktuell nur um 6 Abschlüsse!


    Zitat

    Alle anderen Abschlüsse werden sukzessive geändert. Bei vielen ist es erforderlich, auch die Qualifikationsinhalte zu modernisieren. Aktuell stimmen die beteiligten Partner, also die prüfenden Stellen wie bspw. die IHKs, die Arbeitgeberverbände, die Gewerkschaften und das Bundesbildungsministerium das Vorgehen und den Zeitplan ab.

    Ergo heißt, das das man aktuell als IME oder IME diesen "Titel" (der noch keiner ist für diese Abschlüsse) nicht führen darf. Daher steht er auch nicht extra dabei.

    Nebenbei ist das wieder unnötiges Zeug dieser Titel. Das trägt nur weiter zur Verwässerung bei. Meister und Bachelore sind einfach unterschiedlich. Eigentlich wurde der Bacheloer Professionel für das Ausland geschaffen um die (weitgehend unbekannte) deutsche Meisterausbildung dort kenntlich zu machen.

    Zitat

    Bekommt man am Ende nur gesagt ob man das Fachgespräch bestanden hat oder ob man gegebenenfalls alles, also auch den schriftlichen Teil, bestanden hat? Bin mir da grad nicht sicher weil ein paar aus meinem Kurs meinen man bekommt gleich gesagt ob man Meister ist oder eben nicht.

    Das ist leider nicht überall gleich. Meist ist es auch nicht möglich gleich eine Aussage zu treffen. Bei mir war das FG wenige Tage nach den HQ Prüfungen und da liegen natürlich in dem Fall noch keine Ergebnisse vor.


    Man sagte mir, das mein Ergebnis reicht um zu bestehen wenn die schriftlichen Prüfungen passen, eine genaue Note bekomme ich dann schriftlich, weil sie das angeblich nur so bekanntgeben dürfen. (War auch der Ausschuß wo die meisten durchfielen)


    Ein Zimmer weiter hieß es 2 oder 3 oder 1 aber ohne %

    Zitat

    ob man auch Logarithmen braucht beim Meisterkurs oder wie weit sollte man Formeln umstellen können ?

    Man sollte Formeln nicht nur umstellen können, sondern auch aus 2 Formeln 1 machen können oder eine Formel in eine andere einsetzen können.


    Und natürlich sind die Winkelfunktionen sicherzu beherrschen.


    Die "e" Funktion am TR zu beherrschen kann auch mal nötig sein.

    Zitat

    Das Buch wird dir mit Sicherheit helfen. Aber ich rate dir, da du den Kurs ja erst anfängst, nicht zu viel ins vorne zu arbeiten.



    Endlich mal jemand der es verstanden hat. Ich rede das Buch nicht per Se schlecht, aber es macht meiner Meinung nach keinen Sinn schon vorher zu viel zu machen.

    Es gibt gute Dozenten die bei NTG wirklich die Basics sauber erkären und aufbauen

    Es kommt drauf an ob die Kammer wirklich ein Fachgespräch will oder die Präsentation.


    Falls letzeres ist es fast egal ob T1 oder T2, da es hier um den Orga Bereich geht und oft auch die Sit2 hergenommen wird. Also lieber Themen wie PE/PF, QM, AuG und sowas wie TPM lernen. Und auch MIK und ZIB nicht ganz vergessen.

    Ich habe keine Lust mehr auf die Diskussion. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.




    Und ja ich würde eine schriftliche Rechenaufgabe ablehnen und mich im Anschluß beschweren, weil das nicht in der Verordung steht.

    Mündlich ist Mündlich. Ich denke PSB_IHK wird da evtl. zustimmen.


    Zitat

    Dann sagen die Prüfer "viel Spaß beim neu schreiben". Klar, dagegen kann man dann kosten, das dauert dann aber Jahre und bringt wenig, vor allem wenn man in der Zwischenzeit längst fertig sein könnte.

    Nö, dann sage ich "Viel Spaß beim Ausschluß aus dem Prüfungsausschuß". Mir sind 2 Fälle bekannt, wo Prüflinge genau das gemacht haben. Bekamen zeitnah einen Termin für eine "richtige" mündliche Prüfung und die Prüfer wurden ausgeschlossen. Thats it.


    NB: Ich bin auch seit kurzem im Prüfungsausschuß und uns hat man ganz klar gesagt, das in der mündlichen Prüfung nicht gerecht wird. Weil das dem Zweck einer mündlichen Prüfung klar widerspricht.


    Aber jeder kann das tun was er möchte. Sonst immer groß Petitionen machen weil die Prüfungen "unfair" sind aber bei klaren Verstößen der Kammer schön den Schwanz einziehen und brav ja sagen.

    Zitat

    Als Tipp am Rande... Es kommen sehr häufig Aufgaben aus dem Rechenbuch.. Quasi die halbe Miete, wenn man die Aufgaben kann.

    Dennoch bleibt eine mündliche Prüfung eine mündliche Prüfung und da wird nix gerechnet. Aber jeder soll das machen was er persönlich für richtig hält.


    Ich würde wie gesagt keine Rechenaufgaben akzeptieren, weil das dem Zweck einer mündlichen Prüfung widerspricht, aber das bleibt jedem selbst überlassen

    Zitat

    ch habe z.B einige Speditionskaufleute in meinem Büro


    Den Speditionskaufmann gibt es seit 2004 nicht mehr. Man sollte schon die richtige Bezeichnung verwenden.

    Und nur weil du ad ab und zu rumrennst bist du da nicht automatsich als Ausbilder fachlich geeignet. Gewerblich und kaufmännisch ist immer noch anders.

    So einfach ist das nicht zu beantworten. So gibt es bei kleineren Betrieben oft den "Ausbilder" im Vertrag ist, der meist der Chef ist (und nicht mal einen Ada Schein hat/braucht) und der delegiert das dann an seine Gesellen/Angestellte/wasauchimmer.


    Und bei großen Firmen gibt es oft Ausbildungsleiter, aber die haben dann auch "formell" die technischen Azubis unter sich auch wenn kein technischer Hintergrund vorherrscht.


    Es kommt eben drauf an was im Betrieb gemacht wird. Du kannst sicherlich eine Fachkraft für Lagerlogistik und einen Fachlageristen ausbilden, vllt noch einen Kaufmann im Groß und Außenhandel. Aber bei einem Elektroniker oder Mechaniker wird es rein fachlich und praktisch schon schwieriger.


    Unter Umständne kann hier auch die Berufsschule helfen, die ist auch Partner um dualen System.


    Oft ist sich die Kammer auch uneinig. In meiner Ausbildungsfirma gab es nur Elektroniker als Fachkräfte. Als die Firma erstmals ausbilden wollte, legte (oder schlug) die IHK den Beruf "Mechatroniker" vor/fest. Ausbilder war damals der Chef (Techniker ohne Ada Schein). Die Ausbildung übernahmen dann die jeweiligen Verantwortlichen in der Zerspanung, Elektronik, Elektrowerkstatt usw.


    Nach 2 Durchgängen kam die IHK auf die Idee man bräuchte mehr Grundfertigkeiten und da keine Lehrwerkstatt vorhanden war wurde ein Verbund mit einem großen Unternehmen gemacht. Dann war formell eine Industriekauffrau "Ausbilder" (im Vertrag) und die Azubis dann 3 Jahre nicht gesehen.


    https://www.handwerk-magazin.d…f-ausbilden/150/519/24057

    Zitat

    Auswendig lernen macht keinen guten Meister

    Wer sagt denn, das man automatisch auswendig lernen muss um ein gute Noten zu haben?


    Mich stört bei der ganzen Diskussion immer nur die "Lehrmeinung"


    Gute Noten = schlechter Meister

    Schlechte Noten = Guter Meister


    Komischerweise kommt das dann immer von denen mit den schlechten Noten.

    Das Problem an dieser Aufgabe war bei den meisten, das diese durch das fast schon blinde stetige Durchmachen von alten Prüfungen nichts mehr erkannt haben.


    Wenn man weiß das F = m x a erklärt es sich von selbst wenn man das ggü stellt das sich das rauskürzt.


    Hatte damals keine Probleme, einige schon eher. Saß man am selben Tag in einem anderen Raum, so schrieb dort die Aufsicht die Masse von 1000 Kg an die Tafel. Da war das natürlich einfacher.

    Zitat

    Bei uns würde die Aufgabe drei von der Aufsicht gestrichen, weiß jemand wie das dann normal gewertet wird? LG Sugarray

    Die Aufgabe wird dann halt aus der Wertung genommen. Die % für die Notenstufen beiben ja gleich egal ob es 100 oder 90 Punkte sind.


    Wundert mich nur das Aufgaben von Aufsichten gestrichen werden. Hab ich noch nie erlebt. Aber heißt ja nicht, das es nicht sein kann.

    Zitat

    Naja ich kann mir schon vorstellen, dass es teilweise auch etwas anders gehandhabt wird. Wie bundeseinheitlich es in den verschiedenen Kammern gehandhabt wird, haben wir hier ja schon öfters mitbekommen.

    Naja aber im Gegensatz zur mündlichen NTG wo es ja die Problem gibt, steht es eindeutig in der Verordnung. Da wird sich manche Kammer schon schwer tun sich darüber hinwegzusetzen.

    Zitat

    Bei uns in Berlin war es so, dass die AEVO vor dem mündlichen Fachgespräch (HQ) nachgewiesen werden muss um an dieser letzten Prüfung teilnehmen zu können.

    Das wird überall so sein, da bundeseinheitlich.


    Exemplarisch für IMM


    https://www.frankfurt-main.ihk…striemeister_-_metall.pdf


    §2 Abs (2).


    Und die letzte Prüfungsleistung ist ja bekanntlich das Fachgespräch. Also sollte es (hoffentlich) überall so sein wie bei dir,.,

    Die (Unter) Aufgaben müssen doch nicht zwangsläufig darauf aufbauen. Und wenn man die zur Lösung benötigt, dann muss man die fehlende Größe halt ermitteln egal ob danach schon gefragt wurde oder nicht.


    Vermutlich reagiert die IHK damit auf die Casio Rechner, die bis Dato so gut wie jede Statistik Aufgabe in wenigen Minuten zu 100% lösen kontne.

    Zitat

    In BWH haben wir ganz zu Anfang auch noch T-Konten händisch gezeichnet und Soll und Haben hin und her geschoben. Das macht ja heute auch keiner mehr.

    Wird an Realschulen mit kauffmännischem Zweig und auch in Wirtschaftsschulen noch so gemacht. In der Realität macht das heute keiner mehr.


    Mit dem SPS Programm gehe ich noch mit. Da kommt es schon mal vor, das an der Anlage als Doku ein FUP oder KOP Auszug des Programm ausliegt und dann ergänzt man das schnell mit dem Stift wenn man mit dem Laptop was geänder hat.


    Für die Prüfung aber eher auch nicht "real". Aber wenn die IHK es so will, dann macht man das eben so.


    Zitat

    Zum Glück war es kein Prüfungsbestandteil.


    Es wurde schon nach Buchungsarten (aktiv Passiv Tausch, reiner Aktivtausch usw.) gefragt, da schadet es nicht wenn man das Verständnis hat und sich das aufmalen kann.


    Aber auch hier "bucht" in der Realtiät keiner mehr, weder auf Papier noch am PC. Große Firmen haben das schon lange ausgelagert ins Ausland, oder fremdvergben.